Seite 5: Fazit

Große Gaming-Displays stehen aktuell hoch im Kurs, sind aber alles andere als günstig. Wer bei der Auflösung mit Abstrichen leben kann, spart zumindest ein paar Euro und muss die Grafikkarte nicht allzu häufig wechseln. Das ist genau das Klientel, das mit AOC mit dem Agon AG352QCX ansprechen möchte. In der Praxis gelingt in vielen Aspekten sehr gut, Käufer müssen schlussendlich aber auch abseits der Auflösung ein Auge zudrücken.

Die Agon-Serie wildert im Segment von ROG- und Predator-Modellen, das sieht man dem auffällig aber konsequent gestylten Gehäuse schnell an. Wie im Gaming-Segment üblich, kombiniert AOC die Farben Schwarz, Rot und Silber. In Kombination mit dem auffällig gestylten Standfuß entsteht ein Display, das so schon sicherlich nicht als dezent eingestuft werden würde. In Kombination mit dem silbernen Design-Element auf der Rückseite und einer farbigen LED-Beleuchtung auf Rück- und Unterseite wird der AG352QCX aber schnell zum absoluten Eye-Catcher. Ob das gefällt sei einmal dahingestellt, konsequent geht AOC aber in jedem Fall an das Gaming-Thema heran. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, das Anschluss-Panel ist vollständig bestückt und bietet einen USB-Fast-Charging-Port. Weshalb jedoch auch noch VGA mit von der Partie ist, erschließt sich uns nicht wirklich.

Glänzend ist der AF352QCX im Bereich der Ergonomie aufgestellt. Der Standfuß garantiert nicht nur einen sicheren Stand, sondern auch eine gut dimensionierte Höhenverstellung und die Möglichkeit der Drehung. Bei der Bedienung werden ungewöhnliche Wege gegangen, denn neben einer praktischen Joystick-Steuerung auf der Unterseite gibt es auch noch eine Fernbedienung, die in erster Linie wegen des direkten Zugriffs auf die Gaming-Presets praktisch ist. Das OSD ist altbewährt, könnte aber noch etwas flinker agieren – dafür kann aber der Funktionsumfang überzeugen. Im Rahmen unserer Stromverbrauchs-Messungen profitiert der 35-Zöller von der niedrigen Auflösung, denn er verbraucht deutlich weniger als viele aktuelle 34-Zoll-Geräte.

AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX AOC Agon AG352QCX Vergleich zum sRGB-Farbraum Vergleich zum Adobe-Farbraum

Das von AOC eingesetzte MVA-Panel hat im alltäglichen Einsatz mit seiner Auflösung zu kämpfen, denn die Kombination aus großer Diagonale und 2.560 x 1.080 Bildpunkten und führt zu einem nicht allzu üppig dimensionierten Desktop. MVA-typisch bietet das Panel ein erstklassiges Kontrastverhältnis und ist darüber hinaus angenehm hell, Abstriche müssen hingegen bei der Homogenität akzeptiert werden. Die Farbdarstellung fällt ab Werk erstaunlich neutral aus.

Ganz klar auf der Habenseite stehen die Krümmung von 2.000 mm, die zu einer hohen Immersion führt. Gamer können sich hingegen über die reduzierte Auflösung freuen, denn es muss nicht ganz so schnell in eine neue Grafikkarte investiert werden und die Bandbreite vom DisplayPort reicht aus, um maximal 200 Hz zu bieten. Das klappt in der Praxis gut und sorgt für ein extrem schnelles Spielerlebnis, leider hat das Panel aber mit einer deutlichen Schlierenbildung zu kämpfen. Erstklassig funktioniert wie üblich die FreeSync-Technik.

Alles in allem ist der AOC AG352QCX ein reinrassiges Gaming-Display, das nicht nur mit einem durchgestylten Gehäuse auffällt, sondern auch einen großen Funktionsumfang bietet. Weniger gut können hingegen die auftretenden Schlieren gefallen.

Positive Aspekte des AOC Agon AG352QCX:

  • Gute Bildqualität
  • Neutrale Farbabstimmung
  • Hohe Wiederholfrequenz
  • Sehr kontrastreiches Bild
  • QuickSwitch-Bedienung

Negative Aspekte des AOC Agon AG352QCX:

  • Panel mit deutlicher Schlierenbildung
  • Panel könnte noch homogener sein