Seite 5: Fazit

Dell möchte mit dem U3014 den Profi ansprechen und hat auch einige gute Argumente auf Lager, um diesen zu überzeugen. In unserem Test konnten wir die gute Verarbeitungs- und Bildqualität bestätigen. Aber auch die zahlreichen Anschlüsse und das OSD ließen keinen Raum für Kritik.

Optisch ist der Dell U3014 sicherlich nicht besonders auffällig. Doch gerade das dezente Design sorgt dafür, dass der Monitor trotz seiner 30 Zoll nicht zu wuchtig auf dem Schreibtisch wirkt. Die Betonung beim Erscheinungsbild des U3014 liegt demnach ganz klar auf „Understatement". So sorgen die schwarzen und silbernen Bauteile für ein farblich wenig hervorstechendes, aber dennoch nicht langweiliges Design. Überzeugen konnte aber auch die Verarbeitungsqualität. Die Arretierungen zum Einstellen der Höhe, des Neigungswinkels und der Drehung des Monitors verrichteten ihren Dienst ohne Probleme und machten einen hochwertigen Eindruck. Das präzise Einstellen des Monitors auf die eigene Sitzposition kann so ohne Probleme in Angriff genommen werden. Am Gehäuse selbst ließen sich auch keine Verarbeitungsungenauigkeiten ausmachen, die das Gesamtbild des Monitors hätten trüben können.

Dass es sich beim U3014 um ein Profi-Geräte handelt, wird insbesondere bei der Anschlussvielfalt deutlich. So spendiert der Hersteller dem Monitor moderne Anschlüsse wie Displayport und USB 3.0. Der zusätzliche Kartenleser, den Dell geschickt am linken Außenrand platziert, ist eine sinnvolle Ergänzung zum USB-Hub. So können beispielsweise Bilder von der Kamera geladen werden, ohne dass ein externer Kartenleser angeschlossen werden muss oder ein Bücken unter den Schreibtisch fällig wird.

Positiv sind uns auch die Steuerelemente und das OSD aufgefallen. So ist es Dell gelungen, mit fünf dezent in das Gehäuse eingelassenen Sensor-Tasten eine präzise Steuerung durch das gut strukturierte OSD zu gewährleisten. Dort lassen sich dann nicht nur Einstellungen zum OSD, der Helligkeit und dem Kontrast treffen, sondern auch umfassende Farbeinstellungen über eine Sechs-Achsen-Farbkontrolle sind möglich.

Beim Überprüfen der Bildqualität kristallisierte sich heraus, dass Dell das Versprechen von maximal 2,0 dE bei den Farbabweichungen einhalten kann. Die in den Spezifikationen angegebene Maximalhelligkeit von 350 cd/m² erreichte unser Testsample mühelos. Lediglich die Tatsache, dass die Ausleuchtung am rechten Rand etwas dunkler ausfällt, gibt Anlass zur Kritik. Der Inputlag beträgt grob 15 Millisekunden. In Anbetracht dessen, dass der Monitor in erster Linie als Arbeitsgerät dienen soll, ist dieser Wert aber noch in Ordnung.

Alles in allem konnte der Dell UltraSharp U3014 eine gute Figur in unseren Test abliefern, sodass wir dem Monitor gerne unseren Excellent-Hardware-Award verleihen. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die Aspekte Verarbeitung, Bedienung und Bildqualität, in denen der U3014 seine Stärken gänzlich ausspielen konnte.

DellU2013Award

 

Positive Aspekte des Dell UltraSharp U3014:

  • hochwertige Verarbeitung
  • schlichtes Erscheinungsbild
  • zahlreiche Anschlüsse (u.a. USB-3.0-Hub und Kartenleser)
  • hohe Farbtreue (< 2 dE)
  • sehr gute Bildqualität

 

Negative Aspekte des Dell UltraSharp U3014:

  • keine Pivotfunktion

Ist man auf der Suche nach einem Monitor, der für für anspruchsvolles Arbeiten am Computer benötigt wird, so stellt der U3014 von Dell eine solide Wahl dar. Insbesondere alle jene, die auch Bildmaterial bearbeiten möchten, können von der hohen Farbtreue des Bildschirms profitieren. Allerdings muss für diese Leistung auch ein entsprechender Preis gezahlt werden. Die rund 1050 Euro wollen wohl nur die wenigsten in einen Monitor investieren. Betrachtet man das Angebot an 30-Zoll-Monitoren, so wird aber schnell deutlich, dass es nur wenige Alternativen gibt. Günstiger geht es erst im Segment der 27-Zöller. Kann man sich mit der kleineren Bildschirmdiagonale anfreunden, so bietet der Markt hier einige gute Alternativen, die zu erschwinglicheren Preisen erhältlich sind.