Seite 2: Design und Verarbeitung

„Dezent und zeitlos, aber modern" - so oder so ähnlich könnte man das Erscheinungsbild des AOC e2343Fi in einer Kurzfassung beschreiben. AOC macht mit dem e2343Fi bereits von Anfang an klar, wo die Prioritäten liegen. So wird das matte TN-Panel von einem edlen, in schwarzem Klavierlack gehaltenen Rahmen umgeben, der eine Breite von lediglich 18 mm aufweist. Auf diesem befinden sich neben der Gerätebezeichnung an der rechten oberen Ecke sowie einem silbernen Hersteller-Logo an der Unterkante keine weiteren Akzente. Einen unschönen Nebeneffekt bringt der Einsatz von Klavierlack allerdings mit sich: störende Reflexionen können nicht ausgeschlossen werden.

Frontansicht
Frontansicht

Komplettiert wird die Frontansicht des AOC e2343Fi durch den rundlichen Standfuß, der neben zwei zehn Watt starken Lautsprechern und der Apple-Dockingstation auch die übrige Technik des Bildschirms beherbergt. Die Oberfläche des in Form einer Insel gehaltenen Standfußes wurde mit einem Lautsprechernetz überzogen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass der Ton der beiden integrierten Lautsprecher ungehindert seinen Weg nach außen findet. Die in glänzendem Schwarz gehaltene iPhone- und iPod-Dockingstation wurde in die Front des Standfußes eingelassen, wo sie zusammen mit den fünf Bedienelementen für einen Kontrast zum matten Lautsprechernetz sorgt. Einer der wohl wichtigsten Aspekte ist jedoch die Stabilität. Dessen scheint sich AOC bei der Entwicklung aber durchaus bewusst gewesen zu sein, denn die Displayeinheit des e2343Fi wird vom Standfuß mühelos gehalten. Lediglich der schmale Steg zum Verbinden von Standfuß und Displayeinheit sorgt dafür, dass ein leichter Stoß gegen die Oberkante ausreicht, um den Monitor etwas ins Schwanken zu bringen.

Rückseite
Rückseite

Auch bei der Rückseite des e2343Fi setzt AOC auf ein schlichtes Design. So erstreckt sich der Hochglanz-Look über den gesamten Rücken des Monitors. Lediglich ein gräuliches Hersteller-Logo in der oberen Hälfte unterbricht den Einheitslook etwas. Etwas zu bedenken gab uns die Kratzanfälligkeit des Klavierlacks. Insbesondere wenn der Monitor des Öfteren ab- und aufgebaut bzw. transportiert wird (was aber vermutlich eher selten der Fall sein wird), sollten schon nach einiger Zeit zahlreiche Kratzer auf der Oberfläche zu verzeichnen sein.