Seite 4: Features und Layout (3)

Aber auch der SATA-Bereich wird um zwei Ports erweitert. Als Controller muss ASMedias ASM1061 herhalten, dessen Performance bereits geläufig ist und die SATA-6GBit/s-Spezifikation nicht annähernd ausreizen kann.

Mit Nuvotons NCT6791D wurde natürlich auch an einen SuperI/O-Controller gedacht, dessen Aufgabe darin besteht, die Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten im Auge zu behalten.

Was beim X299 Taichi rein als Vorbereitung sichtbar war, wurde beim X299 Professional Gaming i9 ausgebaut. Die Rede ist vom USB-3.1-Gen2-Header für eine Typ-C-Schnittstelle. Aus diesem Grund werden zwei USB-3.1-Gen2-Controller benötigt.

Rechts von den beiden USB-2.0-Header sind die beiden BIOS-ROMs zu sehen, davon weiter rechts dagegen der Power- und Reset-Button sowie eine Debug-LED. Die beiden Buttons hatten es leider nicht auf das X299 Taichi geschafft, was wir auch bemängelt hatten.

Das gesamte Mainboard-Layout hat uns auch beim ASRock X299 Professional Gaming i9 gut gefallen. Besonders positiv anzumerken ist, dass bei Verwendung von nur einer Grafikkarte (Dual-Slot) kein weiterer Steckplatz belegt wird. Allerdings muss die Grafikkarte entnommen werden, wenn der Besitzer Zugriff auf die mittlere M.2-Schnittstelle erhalten möchte.