Seite 3: Features und Layout (2)

Zum Thema Storage gehören auch noch die sechs SATA-6GBit/s-Buchsen, welche natürlich allesamt mit dem Z370-Chipsatz in Kontakt treten. Die Anordnung der sechs SATA-Ports empfinden wir allerdings nicht ganz optimal. Zwar stören die beiden vertikal ausgerichteten, separierten SATA-Anschlüsse nicht zwingend, allerdings hätte MSI auch die Sys-FAN3-Header anders platzieren können, sodass alle sechs SATA-Buchsen um 90 Grad angewinkelt und zusammen untergebracht werden könnten.

Zusammen mit den beiden M.2-Schnittstellen ergeben sich noch ein paar Restriktionen, die die beiden vertikalen SATA-Buchsen betreffen (SATA5 und SATA6). Sofern im oberen M.2-Slot ein PCIe-Modul arbeitet, sind alle SATA-Ports nutzbar. Im SATA-Modus hingegen wird der SATA-Port 1 unbrauchbar. Arbeitet im unteren M.2-Slot ein Modul im SATA-Modus, wird zwar nur SATA-Anschluss Nummer 5 unbrauchbar. Im PCIe-Mode hingegen sind SATA-Port 5 und 6 nicht mehr verwendbar.

Die I/O-Panel-Anschlüsse von links nach rechts und von oben nach unten:

  • PS/2, 2x USB 2.0
  • DisplayPort 1.2
  • 2x USB 3.1 Gen2 (1x Typ-A, 1x Typ-C, ASMedia ASM3142)
  • 2x USB 3.1 Gen1 (Intel Z370), HDMI 1.4b
  • Gigabit-LAN (Intel I219V), 2x USB 3.1 Gen1 (Intel Z370)
  • 5x 3,5 mm Klinke, 1x TOSLink

Gerade die Interessenten, die sich über eine große Anzahl an USB-Anschlüssen freuen, werden mit dem I/O-Panel des MSI Z370 Gaming Pro Carbon (AC) sicherlich glücklich. Viermal USB 3.1 Gen1 und dazu jeweils zweimal USB 3.1 Gen2 und USB 2.0 werden hier verbaut. Die integrierte Grafikeinheit kann über einen DisplayPort-1.2- und HDMI-1.4b-Grafikausgang angesprochen werden. Hinzu kommen einmal PS/2 und Gigabit-LAN. Übrig bleiben die fünf vergoldeten 3,5-mm-Klinke-Buchsen sowie einmal TOSLink.

Rechts sehen wir abgekapselt das Audio-Boost-4-Feature, das aus dem Realtek-ALC1220-Codec (unter dem EMI-Shield), neun Audio-Kondensatoren sowie einem Kopfhörerverstärker besteht. Weiter rechts befindet sich Nuvotons NCT6795D-M für den Einsatz als SuperI/O-Controller. Dieser überwacht die Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten. Letztere können durch ihn zudem gesteuert werden. Ganz links sorgt Intels I219-V-Netzwerkcontroller für die Ansteuerung des Gigabit-LAN-Ports.

Für die beiden USB-3.1-Gen2-Buchsen am I/O-Panel verwendet natürlich auch MSI den aktuellen ASM3142 von ASMedia, der eine sehr gute Leistung zu bieten hat. Angebunden mit zwei Gen3-Lanes ist dies allerdings auch kein Wunder.

Im Grunde haben wir beim Gesamt-Layout des MSI Z370 Gaming Pro Carbon (AC) wenig auszusetzen. Zumindest den PCIe-3.0-x1-Steckplatz direkt unter dem obersten PCIe-3.0-x16-Slot hätte MSI weglassen können, denn in der Regel wird dort eine Dual-Slot-Grafikkarte eingesetzt, sodass dieser Anschluss also schon einmal flöten geht. Ferner hätte MSI die beiden vertikalen SATA-Buchsen angewinkelt neben die anderen vier Ports platzieren können.