Seite 7: SATA-6G-, USB-3.1-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.1-Gen2-Performance

Das ASUS ROG Strix X299-E Gaming stellt drei USB-3.1-Gen2-Schnittstellen bereit. Hierfür kommen gleich zwei ASMedia-ASM3142-Controller zum Einsatz. Dabei gibt es eine Schnittstelle als Typ-A- und zwei Typ-C-Ausführungen.

Angebunden mit 16 GBit/s verrichtet der ASM3142 einen guten Job. So konnten wir Transferraten von 978 MB/s lesend und 873 MB/s erreichen.

 

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bietet das ASUS ROG Strix X299-E Gaming insgesamt acht Stück an. Am I/O-Panel kann auf vier Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen vier Stück können über die beiden internen Header realisiert werden. Dabei arbeiten alle acht Buchsen direkt mit dem X299-Chipsatz zusammen. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet.

Der X299-PCH ist für die USB-3.1-Gen1-Ansteuerung zuständig. Dieser schaffte es, das RAID-0-Verbund bis auf 443 MB/s im Lesen und 463 MB/s im Schreiben zu beschleunigen.

 

SATA-6G-Performance

Das ASUS ROG Strix X299-E Gaming stellt acht SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle acht SATA-Konnektoren arbeiten nativ mit dem X299-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Außerdem wurden gute SATA-Werte ermittelt. So kletterte die Leserate bis auf 559 MB/s. Schreibend waren höchstens 525 MB/s drin.

 

M.2-Performance

Den M.2-Test absolvieren wir natürlich auch bei der X299-Plattform. Auf dem ASUS ROG Strix X299-E Gaming halten sich gleich zwei M.2-Schnittstellen bereit. Genau wie bei der LGA1151-Plattform, erhalten die M.2-Schnittstellen vom Chipsatz ihre nötigen Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Für den M.2-Test verwenden wir die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom Chipsatz.

Für die M.2-Performance scheint die LGA2066-Plattform noch nicht gänzlich optimiert zu sein. Zwar wurde insgesamt eine sehr hohe Leistung erreicht, jedoch bietet das von uns verwendete M.2-Modul gerade im Lesen noch einige Reserven. Auch hier können wir ein thermisches Problem ausschließen.