Seite 2: Features und Layout (1)

Der Z97- und der Z87-Chipsatz unterscheiden sich nicht großartig. Es wurde lediglich ein Facelifting vorgenommen, bei dem vor allem ein Feature hinzugefügt wurde: der M.2-Support. Ansonsten ist es bei maximal sechs SATA-6G-Buchsen und sechs USB-3.0-Anschlüssen geblieben. Auch bietet die Southbridge noch immer maximal acht PCIe-2.0-Lanes, die weiterhin sehr knapp werden können, vorwiegend bei teureren High-End-Platinen.

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Das Maximus VII Hero besitzt im Gegensatz zum Maximus VII Ranger ein qualitativ besseres VRM.

Ganz klar ist die Tatsache, dass sich das Maximus VII Hero vom kleinen Ranger-Bruder auch irgendwie unterscheiden muss. Unter anderem ist ein Unterschied beim VRM-Bereich zu sehen. Hier hat ASUS höherwertige "60A-Ferrite"-Spulen (acht Stück an der Zahl) verbaut, die allerdings von höchstens 40A-NexFET-MOSFETs von Texas Instruments versorgt werden. Die beste Effizienz der Texas Instruments CSD87350Q5D liegt bei 90 Prozent bei 25 Ampere, können jedoch auch problemlos bis zu 40 Ampere vertragen. Damit das VRM seine Wirkung zeigt, sollte der 8-Pin-EPS12V-Stecker vom Netzteil angeschlossen werden. Auf dem gesamten PCB wurden zudem "10K Black Metallic"-Kondensatoren verlötet, die auch bei unwahrscheinlich hohen Temperaturen mindestens 10.000 Stunden durchhalten sollen.

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Rückseitig wurden acht Buck-Converter-Driver untergebracht.

Genau an der Stelle, wo sich auf der Vorderseite die acht CPU-Spulen befinden, halten sich auf der PCB-Rückseite diese acht kleinen Chips auf. Es sind MOSFET-Driver des Typs IR3535M und stammen daher von International Rectifier. Sie sorgen dafür, dass der VRM-Bereich möglichst effizient zu Werke geht.

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Als PWM-Controller kommt wieder der ASP1257 zum Einsatz.

Für die Kontrolle der acht CPU-Spulen kümmert sich der ASP1257, der auf vielen ASUS-Mainboards verlötet wird. Er kommt dabei bestens mit acht Spulen zurecht.

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Die beiden Spulen für die DIMM-Slots haben einen eigenen PWM-Controller erhalten.

Im Hintergrund sind die beiden "60A-Ferrite"-Spulen für die vier DDR3-Speicherbänke zu erkennen. In der Mitte des Bildes sieht man den ASP1103, der sich um die beiden Spulen kümmert. Doch ringsherum befindet sich noch einiges an Onboard-Komfort, dem wir uns nun im Anschluss genauer widmen werden.

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Vier DDR3-DIMM-Slots sind die übliche Kost.

In den vier DDR3-Speicherbänken lassen sich höchstens 32 GB unterbringen, die sich je nach DIMM-Wahl auch übertakten lassen. ASUS selbst gibt das Board für maximal 3.400 MHz effektiven Takt frei. Links neben dem 24-poligen ATX-Stromanschluss wurde von den Taiwanern der USB-3.0-Header untergebracht, der es dem Anwender ermöglicht, zwei schnelle Buchsen an die Gehäuse-Front zu verlegen, sofern dort vorhanden.

Rechts neben dem Hauptstromanschluss ist noch etwas an Onboard-Komfort vertreten wie ein KeyBot-, ein MemOK!-, ein Reset- und Power-Button sowie eine Debug-LED. Ferner existieren auch hier vier Status-LEDs zur CPU, dem RAM, der Grafikkarte (VGA) und dem Boot-Laufwerk. Bei jedem Systemstart prüft jedes Mainboard nach, ob alle Komponenten da sind und initialisiert werden können. Ist alles in Ordnung, leuchten alle vier LEDs nacheinander einmal kurz auf.

Der MemOK!-Taster kann recht hilfreich sein, wenn das System mit dem installierten Arbeitsspeicher partout nicht starten will. In diesem Fall sorgt eine Betätigung dafür, dass sich das Mainboard selbstständig entspannte Einstellungen sucht, mit denen es starten kann.