Seite 3: Features und Layout (2)

Wir machen mit dem I/O-Panel weiter:

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Das I/O-Panel fällt ansprechend aus.
  • 2x USB 2.0, PS/2
  • VGA, DVI-D
  • 2x USB 3.0, HDMI
  • Gigabit-LAN, 2x USB 3.0
  • Gigabit-LAN, 2x USB 3.0
  • und die analogen Audiobuchsen sowie ein optischer Digitalausgang

Acht USB-Anschlüsse, davon sechs Stück in der USB-3.0-Ausführung finden sich am I/O-Panel wieder. Hinzu gesellen sich zwei Gigabit-LAN-Ports, die Audioanschlüsse und sogar noch eine ältere PS/2-Schnittstelle. Es kann jedoch auch die interne Grafikeinheit in der CPU genutzt werden. Hierzu befindet sich jeweils ein VGA-, DVI-D- und HDMI-Grafikausgang an Ort und Stelle.

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Wer hätte das gedacht? Der Realtek ALC1150 übernimmt die Audioaufgaben.

Er ist auf den meisten Sockel LGA1150-Platinen anzutreffen, der Realtek ALC1150. Auch wenn beim Z97X-UD5H-BK die Audiokomponenten vom restlichen PCB getrennt untergebracht wurden, verzichtet Gigabyte auf einen EMI-Shield, wie ihn die Konkurrenz verstärkt nutzt. Dies muss nicht zwingend ein großer Nachteil sein. Außerdem ist auch ein Kopfhörerverstärker mit dabei, der beachtliche 600 Ohm stemmen kann. Da das PCB aus zwei Layern besteht, werden der rechte und linke Audiokanal getrennt voneinander untergebracht. Dadurch möchte Gigabyte die Sound-Qualität verbessern und gleichzeitig Störgeräusche generell vermeiden.

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Beide Gigabit-LAN-Chips liegen dicht beieinander.

Rechts ist der Killer E2201 von Qualcomm zu sehen. Seine Spezialisierung liegt bei der Priorisierung der Gaming-Datenpakete, die zumindest theoretisch zu einer verringerten Latenzzeit führen wird. Auf der anderen Seite, diagonal betrachtet, hat der Intel I217-V seinen Platz eingenommen. Beide Chips unterstützen eine Datenrate von 1 GBit/s, sprich theoretisch 125 MB/s.

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Ein USB-3.0-Hub von Renesas kommt auch noch zum Einsatz.

Der USB-3.0-Hub hört auf den Namen uPD720120 und kann vier USB-3.0-Schnittstellen unter einen Hut bringen. Als Input wurden zwei native USB-3.0-Ports vom Z97-PCH vorgesehen.

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Zwei Chips von ITE werden zudem benötigt.

Rechts haben wir den IT8892E, der als PCIe-zu-PCI-Bridge dient und auch unabdingbar ist, da der Intel-Chipsatz kein PCI mehr unterstützt. Der IT8862E nimmt sich der beiden PCI-Slots an. Links dagegen zeigt der IT8620E seine Präsenz und ist als Super I/O-Chip vorgesehen, der die internen Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten stets im Auge behält. Durch ihn können auch die Lüftergeschwindigkeiten beeinflusst werden.

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Das Gigabyte GA-Z97X-UD5H-BK nochmal in der Übersicht.

Es ist eher ungewöhnlich, dass bei einem Mainboard der oberen Preisklasse noch ältere PCI-Slots vorhanden sind. Manchen Anwendern kommt dieser Umstand aber sicherlich sehr entgegen. Am restlichen Layout gibt es wenig zu beanstanden, alles ist dort zu finden, wo wir es erwartet haben. Zudem war es absolut kein Problem, unseren bequiet! Dark Rock Pro C1 zu montieren. Für die nötige Belüftung stehen insgesamt sechs FAN-Header zur Verfügung, fünf davon als 4-Pin-Ausführung. Neben dem Haupt- und optionalen CPU-FAN-Header können drei weitere Lüfter gesteuert werden. Gigabyte lässt dem Anwender die Wahl zwischen folgenden Modi: Normal, Silent, Manual und Full Speed. Selbst im normalen Modus laufen die beiden Lüfter im BIOS mit knapp über 1000 Umdrehungen pro Minute (inkl. Teillast). Stellen wir den Silent-Modus ein, wird die Drehzahl auf etwa 830 Umdrehungen reduziert. Wem die vordefinierten Profile nicht ausreichen, kann sich dagegen auch an der manuellen Steuerung versuchen. Hier kann der Anwender sich für einen PWM-Wert von 0,75 bis 2,50 in 0,25-Schritten entscheiden.

Zu Beginn dieses Artikels haben wir erwähnt, dass die Black Edition mit einigen Vorteilen ausgestattet ist. Die BK-Modelle von Gigabyte wurden in Taiwan vor der Auslieferung in einem 7-Tage-Burn-in-Test auf Serverebene auf Stabilität und Zuverlässigkeit geprüft. Hierfür liegt im Karton ein entsprechendes Zertifikat. Zusätzlich wurde die Garantiezeit auf fünf Jahre verlängert, das GA-Z97X-UD5H bietet dagegen drei Jahre. Obendrein wurden bessere SATA-Kabel, eine andere I/O-Blende und andere Sticker in den Karton gelegt. Ein besonderes Extra stellt eine Club-Mitgliedschaft dar, mit der zu den Werken nach Taiwan gereist werden kann. Für diese genannten Vorteile werden etwa 30 Euro extra verlangt.