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Test: Gigabyte G1.Sniper 3 - mehr als ein Gaming-Mainboard

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Seite 6: Testsystem und generelle Performance

Mit diesem bestehenden Testsystem haben wir das G1.Sniper 3 getestet:

Hardware:

  • Intel Core i7-3770K
  • entsprechendes Sockel 1155-Mainboard mit Intels Z77-Chipsatz
  • 2x4 GB DDR3-2400 - @ 1600 MHz, 9-9-9-24 1T, bei 1,5 V
  • Powercolor Radeon HD 7850
  • Seasonic X-Series 560W Netzteil
  • Samsung CDDVDW SH-222AB
  • Seagate ST1000524AS 1TB Festplatte

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

  • Windows 7 Home Premium 64-Bit
  • AMD Catalyst 12.4
  • Intel INF-Utility 9.3.0.1020

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 1600 MHz und 9-9-9-24 1t - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim Gigabyte G1.Sniper 3 mussten wir eine Korrektur beim Turbo vornehmen, sodass die ermittelten Ergebnisse mit den anderen Tests auch fair verglichen werden konnten.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2011, SuperPi 8M, Cinebench 11.5 und Sisoft Sandra 2011 Memory Benchmark:

3DMark 2011

3DMark_2011_1
Leistung in Futuremark-Punkten

Cinebench 11.5

Cinebench 1
Leistung in Cinebench-Punkten

Sisoft Sandra Memory Benchmark:

SiSoft_Sandra 1
Bandbreite in GB/s

SuperPi 8M

SuperPi 1
Zeit in Sekunden (weniger ist besser)

Auch an der generellen Leistungsfähigkeit gibt es nichts zu bemängeln. Die erzielten Ergebnisse entsprechen der absoluten Norm. Das ist bei den immer wieder identischen Komponenten aber auch kein Wunder. Kleinere, messbare Abweichungen sind mit unterschiedlich eingesetzten BIOS-Versionen und deren Einstellungen zu begründen. Lediglich die Speicherbandbreite ist genau wie beim GA-Z77X-UD3H niedriger angesetzt.

Bootzeit

Selbst beim Leistungstest gibt es eine Neuerung, die vielen auch nicht unwichtig erscheinen wird. Die Bootzeit: Gemeint ist die Zeit vom Einschalten bis zum Beginn des Windows-Bootvorgangs mit sämtlichen aktivierten Onboard-Geräten. Wir haben also eine Stoppuhr gezückt und gemessen, wie lange das Gigabyte G1.Sniper 3 an Zeit benötigt. Herausgekommen sind genau 14,15 Sekunden, was zwar kein Rekord, jedoch auch relativ fix ist.

 

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Kommentare (21)

#12
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5372
Kann der Soundchip eigentlich auch DD-Live oder DTS-Connect? Bzw. bringt eines der beiden oder beide in Software mit? Weil dann bräuchte man zum Spielen mit einem externen Verstärker keine bessere Soundkarte mehr...
#13
Registriert seit: 15.04.2007

Hauptgefreiter
Beiträge: 202
Zitat N!tro;19607762
[...] Würde gern mal ein Setup sehen, dass das Board voll ausfährt. Die Anzahl der Ports find ich zum Teil dann doch leicht Größenwahnsinnig. Aber soll ja Enthusiasten geben.


Meinst du die PCIe Ports, oder die SATA Ports?
Bei den PCIe Ports gebe ich dir Recht, bei SATA allerdings nicht. Ich brauch mindestens 8 Ports: drei Festplatten, zwei Hotswap Anschlüsse, einen eSATA Anschlüsse, zwei Laufwerke (DVD und BRD).
#14
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Registriert seit: 13.05.2004
Hannover
Kapitänleutnant
Beiträge: 1998
Zitat
man bekommt mit einem Kopfhörerverstärker satten Sound bis 150 ohm

Sind hier Dezibel gemeint? Ohm ist elektrischer Widerstand.
#15
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29758
Zitat Virdon;19608741
Trotz Oberklassestatus hat z.B. das Maximus V Extreme hingegen nur einen.

Bei dem Modell liegt der Schwerpunkt noch ganz woanders und durch das PEG-Setup, den Thunderbolt Contoller und die anderen Zusatzchips waren dafür einfach keine PCIe Lanes mehr verfügbar. Trotzdem ist es selbst für die Extreme Reihe eher die Ausnahme, wie man am M4E oder M4E-Z sehen kann.
#16
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5372
Kann der Soundchip eigentlich auch DD-Live oder DTS-Connect? Bzw. bringt eines der beiden oder beide in Software mit? Weil dann bräuchte man zum Spielen mit einem externen Verstärker keine bessere Soundkarte mehr...
#17
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Registriert seit: 01.01.2009

Korvettenkapitän
Beiträge: 2430
Hm irgendwie fehlt in dem Test was... Wie hoch kommt der Bustakt? 103? oder mehr?
Wie groß ist der Raum mit den ausladenenen Spawa Kühlern? Insgesamt sieht das eher aus wie Spielzeug ohne echte OC Eigenschaften...
#18
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Registriert seit: 23.09.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 287
Der maximale Bustakt ist doch abhängig von der verwendeten CPU.
Wie sollte man diesen denn angeben ?

Und die OC eigenschaften dieses Boardes stehen einem UD3/5H in nichts nach einzigst das Ud7 hat vorteile in Benchruns da man dort den multi während eines Benchruns ändern kann
#19
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Registriert seit: 01.01.2009

Korvettenkapitän
Beiträge: 2430
Der Bustakt hängt genauso an den verbauten Teilen auf dem Board... Daher spannende Frage sind die ganzen Zusatzchips dem OC im Weg.

Den Multi im Windows änder sollte jedes 1155 Board können....
#20
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Registriert seit: 23.09.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 287
Du hast mich falsch verstanden ....mit dem UP7 kann man den Multi per taster auf dem Board während eines benchruns ändern.;)

Und ob UD3h,UD5h oder UP5Th ändert nichts am OC Ergebniss
#21
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Registriert seit: 01.01.2009

Korvettenkapitän
Beiträge: 2430
Ah okay, das ist dann tatsächlich zusätzlich.
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