Seite 5: In der Praxis

Leistung

Die Performance des Gigabyte GB-BNi7HG6-1060 liegt in etwa auf dem Niveau eines aktuellen Gaming-Notebooks der Mittelklasse. Der Intel Core i7-7700HQ bringt es in den beiden Cinebench-Benchmarks auf seine üblichen 8,2 bzw. 737 Punkte. Wer nur einen Kern dafür verwendet, beendet die beiden Rendervorgänge mit 1,76 respektive 150 Punkten. Zusammen mit unserem Crucial-Speicher erreicht das Gaming-Brix eine Speicherbandbreite von sehr guten 24,92 GB/s. Unsere Crucial MX300 liest Daten mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 465,7 MB/s aus, was aber daran liegt, dass das M.2-Laufwerk nur per SATA angebunden wird. Theoretisch lassen sich im neuen Gaming-Brix auch schnelle PCI-Express-SSDs verbauen, die dann noch höhere Datenübertragungsraten ermöglichen. Alternativ setzt man auf ein 2,5-Zoll-Laufwerk, welches ebenfalls per SATA III angebunden wird. Zusammen mit unserem Arbeitsspeicher, der Crucial-SSD und dem Intel Core i7-7700HQ erreicht das Gigabyte GB-BNi7HG6-1060 so im Komprimierungstest von 7-Zip fast 21.000 MIPS, was für ein Modell dieser Preis- und Leistungsklasse durchaus nicht schlecht ist. Andere Geräte scheitern hier gerne mal an der 20.000er-Marke. 

Aktuelle Spieletitel sind für den neusten Gaming-Quader von Gigabyte ebenfalls kein Problem, vor allem, wenn man sie ohnehin nur in 1080p darstellt. Dann laufen Spiele wie Grand Theft Auto 5 oder The Witcher 3 mit fast 77 bzw. 60 FPS über den Bildschirm. Bei anspruchsvolleren Titeln wie Total War: Attila sinkt die Bildrate hingegen auf unter 50 FPS ab – der Titel ist so aber noch immer sehr gut spielbar. In älteren Titeln, wie unseren Tomb Raider, kann man dagegen die Auflösung auf 1440p erhöhen. Dann sinkt die Bildrate von etwa 188 auf 118 FPS. Selbst in 4K kann man den Titel mit etwa 60 FPS noch ruckelfrei genießen.

Spieler, die überwiegend in Full HD spielen, kommen mit dem Gigabyte Brix GB-BNi7HG6-1060 also voll auf ihre Kosten. Das war beim Gaming-Brix aus unserem Oktober-Test aufgrund der weniger potenten GeForce GTX 950 noch nicht der Fall.

Futuremark

PCMark 8

4666 XX


3905 XX


in Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

24152 XX


23845 XX


9762 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

15296 XX


12149 XX


5049 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark

PCMark 8

4666 XX


3905 XX


in Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Sisoft Sandra 2013

Speicherdurchsatz

MB/Sek.
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

SSD
465.7 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

Grand Theft Auto 5 – Sehr hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Mittelerde: Shadow of Mordor – Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Total War: Attila – Hoch

49.8 XX


39 XX
45.4 XX


36 XX
23.7 XX


18 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Tomb Raider – Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3 – Hoch

59.6 XX


55 XX
41.6 XX


39 XX
22.1 XX


20 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

PCMark 7     PC Mark Vantage
Video Playback 23,99 fps 12.649 Memories Score
Video Transcoding 17.548,68 KB/s N/A TV and Movies Score
System Storage - Gaming 15,22 MB/s 20.171 Gaming Score
Graphics DX9 76,54 fps 18.745 Music Score
Image Manipulation 21,76 Mpx/s 24.907 Communications Score
Importing Pictures 28,15 MB/s 19.874 Productivity Score
Web Browsing 17,47 pages/s 12.649 HDD Score
Data Decrypting 165,62 MB/s - -
Score 6.241 19.983 Score

Lautstärke:

Einen Intel Core i7-7700HQ und eine NVIDIA GeForce GTX 1060 auf engstem Raum unterzubringen, ist für die Kühlung eine echte Herausforderung. Kein Wunder, dass das Gaming-Brix von Gigabyte hier schon an seiner Leistungsgrenze arbeitet und nicht gerade ein Leisetreter ist. Zwar ist die Lautstärke mit 38,3 dB(A) im Leerlauf vielleicht noch erträglich, wer jedoch den Prozessor voll belastet, lässt die Geräuschkulisse schnell auf bis zu 47,7 dB(A) ansteigen. Wird dann noch die Grafikkarte ausgelastet, ist der Geräuschpegel des GB-BNi7HG6-1060 alles andere als leise und fast schon eine Zumutung. Im absoluten Worst-Case-Szenario, welches wir gewohnt mit Prime95 und Furmark simulieren, dreht der Lüfter auf bis zu 66,7 dB(A) auf. Selbst ein Spielen mit Headset ist hier nicht mehr zu empfehlen. Immerhin: Im Spielebetrieb bleibt der Quaderrechner mit 50,2 dB(A) ein gutes Stück leiser und bewegt sich damit etwas über dem Lautstärke-Niveau aktueller High-End-Notebooks. Hier muss Gigabyte aber definitiv nachbessern. 

Lautstärke

38.3 XX


47.7 XX


50.2 XX


dB(A)
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme:

Dank der sparsamen Notebook-Hardware kann sich die Leistungsaufnahme sehen lassen. Im normalen Windows-Betrieb zieht das Gigabyte GB-BNi7HG6-1060 nur knapp über 30 W aus der Steckdose. Im Spielebetrieb steigt der Stromhunger auf rund 120 W an, unter Volllast genehmigt sich der Testrechner fast 160 W. Auch hier ist das Quader-Brix mit einem aktuellen Gaming-Laptop bestens zu vergleichen.

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

31.4 XX


85.4 XX


118.3 XX


in Watt
Mehr ist besser

Temperaturen:

Das Gigabyte Brix GB-BNi7HG6-1060 wird unter Last nicht nur extrem laut, sondern leider auch sehr heiß. In unseren Tests erreicht der Intel Core i7-7700HQ unter Volllast bis zu 98 °C, die NVIDIA GeForce GTX 1060 bleibt da mit maximal 71 °C ein gutes Stück kühler. Immerhin kommt es nicht zu einem Thermal-Throttling beim neusten Quader-Brix, wenngleich die Grafikkarte schnell ihren Takt absenkt. Die Temperaturen von Mainboard und SSD sind mit 65 und 67 °C ebenfalls vergleichsweise warm. Im Leerlauf fallen die Werte deutlich niedriger aus.

Temperaturen

Idle

65 XX


SSD
67 XX


GPU
71 XX


CPU
98 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

GPU
46 XX


55 XX


SSD
57 XX


CPU
59 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser