Seite 2: MSI VR One - Impressionen

Die genaue Betrachtung der beiden Rucksäcke beginnen wir mit dem MSI VR Go.

MSI liefert den VR One mit allem Zubehör welches notwendig ist, um sofort loszulegen. Ausgepackt ist der Rucksack-PC natürlich die größte und wichtigste Komponente. Aber auch ein externes Netzteil sowie ein Verbindungskabel für die HTC Vive liegen bei, sodass wirklich sofort losgelegt werden kann.

Der Rucksack-PC von MSI kommt auf Abmessungen von 409 x 292 x 54 mm. Das Gewicht liegt bei 3,6 kg, allerdings nur, wenn keine Schultergurte damit verbunden sind. Zum Design gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, denn MSI verpackt die Hardware in ein weitestgehend schwarzes Gehäuse aus Kunststoff. Über das Design lässt sich bekanntlich streiten, zumindest das Logo und einige rote Flächen sorgen für etwas Abwechslung. Die Frage ist aber, wie wichtig das Design ist, denn davon sieht der Träger ohnehin recht wenig.

Links und recht sind die beiden Einschübe für die Akkus zu finden, auf die wir noch etwas genauer eingehen werden. Das längliche Element in der Mitte ist zugleich die Akkuanzeige, aber auch dazu später noch etwas mehr.

Um die Akkus entnehmen zu können, muss ein Riegel beiseite geschoben werden und schon löst sich die Arretierung. Die Akkus können dann seitlich entnommen werden. Der MSI VR One kann mit einem oder zwei Akkus betrieben werden. Entsprechend variiert natürlich auch die Akkulaufzeit. Geladen werden die Akkus im PC selbst, eine externe Ladestation bietet MSI nicht an.

Sind die Akkus entnommen, werden die Kontakte sichtbar, über die der Akku verbunden wird. Der Akku liefert bei einer Spannung von 14,4 V eine Kapazität von 6.365 mAh bzw. 91,66 Wh. Wie lange diese Kapazität ausreicht, um den MSI VR One betreiben zu können, schauen wir uns später bei den Messungen an.

Die Hardware ist im oberen Bereich des Gehäuses untergebracht, während sich die Akkus im unteren Bereich befinden. Dort, wo die Hardware untergebracht ist, befinden sich rechts und links einige Öffnungen, an denen die warme Luft aus dem Gehäuse geblasen werden. Maßgeblich für die Abwärme verantwortlich sind der Intel Core i7-6820HK sowie die NVIDIA GeForce GTX 1070.

Ein Blick auf die Oberseite des MSI VR One. Hier befinden sich alle Anschlüsse, die angeboten werden. Von links nach rechts währen dies Mini-DisplayPort, Thunderbolt 3 / USB 3.1 Typ-C, 4x USB 3.0, 1x HDMI 2.0, 1x 12V-Ausgang zur Versorgung der HTC Vive sowie die beiden analogen Audio Ein- und Ausgänge.

Auf der Unterseite des MSI VR One befindet sich der Anschluss für das Netzteil. Dieser ist immer dann notwendig, wenn der PC stationär betrieben wird oder die Akkus geladen werden sollen.

Bereits angesprochen haben wir die Akkuanzeige auf der Vorderseite des Gehäuses und diese sehen wir hier nun in Aktion. Vier LEDs zeigen jeweils den Ladezustand des Akkus rechts und links an. Pro LED wird eine Kapazität von 25 % repräsentiert. Dort, wo sich der Ladezustand gerade befindet, blinkt die LED.

Ein Blick auf die Rückseite zeigt die Struktur, die sich beim Tragen des MSI VR One am Rücken befindet. Besonders komfortabel wirkt diese Plastikrückseite nicht. Durch die Öffnungen soll verhindert werden, dass der Träger zu sehr schwitzt.

Auf der Ober- und Unterseite des Gehäuses befinden sich die abgebildeten Klips und Anschlüsse, an denen die Schulterträger bzw. Gurte verbunden werden. Diese werden einfach nur eingesteckt und können auch wieder leicht entnommen werden. Zum Tragekomfort kommen wir später noch.

Um die HTC Vive anschließen zu können, liefert MSI oben abgebildetes Kabel mit. Dieses bietet HDMI, USB und das Netzteilkabel. HTC liefert einen fast 3 m langen Kabelstrang mit, der bei einem feststehenden PC sinnvoll ist. Eben die Handhabung des Kabels sollen die VR-Rucksäcke obsolet machen, daher liefert MSI auch das kürzere Kabel, um dies etwas einfacher zu machen.