Seite 1: Test: ZOTAC ZBOX nano ID64 Plus

zotac-zbox id4.teaserIn Zeiten, in denen Energiekosten einen immer größeren Prozentsatz der Unterhaltskosten ausmachen, sind kleine Strom sparende Mini-PCs ein gefundenes Fressen für diejenigen, die für ihre Office-Arbeiten nicht den großen Desktop-Rechner anwerfen wollen oder sich für teures Geld ein aktuelles Notebook ins Haus holen wollen. Vorreiter ist in diesem Segment ohne Frage ZOTAC. Mit der ZBOX nano ID64 Plus hält der Hersteller seit heute eine aktualisierte Version des kleinen Rechenkünstlers bereit. Wie sich das Modell mit ULV-Prozessor schlägt, erfährt man in diesem Test. 

Vor wenigen Jahren nahmen Lebensmittel noch den größten Posten in der Haushaltkasse ein. Heute sind es ohne Frage die immer weiter steigenden Energiekosten. Um seine alltäglichen Arbeiten erledigen zu können und hier und da einen älteren Spieletitel in der Freizeit über den Bildschirm laufen zu lassen, muss nicht immer der dicke Desktop-Rechner mit seiner leistungsfähigen und vor allem auch stromhungrigen Hardware angeworfen werden. Mini-PCs sind hier seit wenigen Jahren auf dem Vormarsch. Vorreiter in diesem Preis- und Leistungssegment ist ohne Frage noch immer der Hersteller ZOTAC, der heute eine aktualisierte Version seiner ZBOX nano der breiten Öffentlichkeit präsentierte. Pünktlich um 15:00 Uhr lief das NDA zur neuen ZOTAC ZBOX nano ID64 Plus aus, der wir uns in diesem Artikel nun widmen wollen. Ausgestattet mit einem Intel Core i5-3337U, insgesamt 4096 MB DDR3-Arbeitsspeicher und einer 500 GB großen Festplatte sowie einer integrierten Intel HD 4000 als 3D-Beschleuniger bietet sie ausreichend Leistung für alltägliche Arbeiten und schont dabei den Geldbeutel im Unterhalt.

Die ZOTAC nano ID64 gibt es dabei einmal als Plus-Version und als kleinen Barebone, bei dem der Anwender lediglich das Gehäuse, die CPU, das Mainboard und das Zubehör erhält. Speichermodule und eine 2,5-Zoll-Festplatte müssen eigenständig eingebaut werden. SSD-Fanatiker müssen sich nicht auf einen Kandidaten im üblichen 2,5-Zoll-Format festlegen, sondern können auch zwei mSATA-SSDs betreiben. Ein entsprechender Adapter liegt beiden Versionen der neuen ZBOX bei. Für diesen Test erhielten wir von ZOTAC die Plus-Version. Wir mussten uns damit nur noch um ein Betriebssystem bemühen. Wir entschieden uns hier für die 64-Bit-Version von Windows 7 Ultimate. 

Der ultrakompakte Mini-Rechner bringt es auf Abmessungen von 127 x 127 x 45 mm, hat aber nicht nur im Inneren einiges zu bieten, sondern auch rund um das Gehäuse. Dort finden sich neben zwei USB-2.0-Schnittstellen auch vier USB-Ports der dritten Generation, eine Infrarot-Schnittstelle für eine Fernbedienung, ein Multicard-Reader, zwei Klinkenbuchsen für Sound und Kopfhörer sowie ein eSATA-Anschluss für die Anbindung schneller externer Festplatten. Für die Videoausgabe stehen jeweils ein normaler HDMI- und DisplayPort-Anschluss bereit. Ebenfalls mit an Board sind ein Wireless-LAN-Modul, dessen Antenne sich aus dem Lieferumfang einfach andrehen lässt, und ein Gigabit-LAN-Anschluss. Zu guter Letzt ist auch Bluetooth 4.0 mit von der Partie. 

Hersteller und Bezeichnung ZOTAC ZBOX ID64 Plus
Straßenpreis 519 Euro
Homepage www.zotac.com
Gehäuse  
Abmessungen 127 x 45 x 127 mm (BxHxT)
Prozessor Intel Core i5 3337U
Grafikkarte Intel HD Graphics 4000
Chipsatz Intel HM77
Massenspeicher 500 GB, 5400 RPM
Arbeitsspeicher 4096 MB DDR3
Anschlüse

1x HDMI
1x DP
2x LAN (RJ45)
4x USB 3.0 / 2x USB 2.0
1x S/PDIF
1x WiFi-Antenne
1x eSATA

Sonstiges Cardreader, WiFi, Bluetooth 4.0

Auf dem Papier hat die neue ZOTAC ZBOX nano ID64 Plus einiges zu bieten. Mit Vollausstattung schlägt sie mit 519 Euro zu Buche. Die Barebone-Version ist mit empfohlenen 429 Euro etwas günstiger, verursacht aber weitere Kosten. Schauen wir nun, wie sich der kleine Mini-Rechner in der Praxis so schlägt.