Seite 2: Die Hardware im Detail I

Der Prozessor:

Herzstück unseres 1000-Euro-Rechners ist ein Intel Core i5-3570K-Prozessor der Quad-Core-Klasse. Dessen vier Kerne rechnen jeweils mit einer Geschwindigkeit von 3,4 GHz und können auf einen 6 MB großen shared L3-Cache zurückgreifen. Der Stromhunger hält sich bei einer maximalen Abwärme von etwa 77 Watt TDP noch im Rahmen. Das "K" im Namen bedeutet, dass man den Prozessor besser übertakten kann, denn sein Multiplikator ist frei wählbar. Somit ist es also möglich, aus dem eigentlich 3,4 GHz schnellen Ivy-Bridge-Prozessor weitaus mehr Performance zu holen.

Als Alternativen bieten sich die kleineren Core i5-3470 und -3450 an. Ersterer ist für alle, die nicht mit einer Übertaktung liebäugeln, letzterer ist etwas niedriger getaktet. Wer mehr über Ivy-Bridge-Prozessoren und die Leistungsfähigkeit wissen will, sollte einen Blick in unseren Artikel zum Core i7-3770K und den kleineren Modellen werfen.

Mögliche Alternativen:

Weitere CPU-Tests finden sich unter in unserer Prozessoren-Kategorie.

Der Kühlkörper:

Den lärmenden Boxed-Kühler tauschten wir auch hier gegen ein anderes Modell aus. Unsere Wahl fiel auf einen be quiet! Shadow Rock Pro SR1, der mit seinen vier Heatipipes und dem 120-mm-Lüfter in der Lage ist, eine Abwärme von bis zu 150 Watt abzuführen. Trotzdem soll er für ein niedriges Betriebsgeräusch sorgen. Deutlich besser als der Boxed-Kühler ist er auf jeden Fall, zudem liefert er die Möglichkeit, das System etwas zu übertakten.

Mögliche Alternative:

Weitere Kühler-Tests finden sich in unserer Kühlungs-Kategorie.

Das Mainboard:

Als Untersatz dient ein Gigabyte Z77X-D3H. Zur Ausstattung zählen hier nicht nur dank der drei PCI-Express-x16-Grafikkarten-Slots der CrossFire- und SLI-Support, sondern auch topaktuelle Anschlüsse wie USB 3.0 oder SATA III. Wer noch ältere Komponenten hinzustecken möchte, kann dies ebenfalls tun. Hierfür steht ein herkömmlicher PCI-Port zur Verfügung. Auch drei PCI-Express-x1-Slots zur Erweiterbarkeit sind vorhanden. Ein guter Onboard-Sound ist auf dem Mainboard ebenso schon vorhanden. Und Gigabyte hat auch einige Overclocking-Funktionen im gut ausgestatteten UEFI-Bios des Z77-Boards.

Als Alternativen nennen wir das leicht teurere Z77X-UD3H von Gigabyte, ebenso möglich wäre das MSI Z77A-GD55. Zum Gigabyte GA-Z77X-UD3H existiert ein ausführlicher Artikel auf unserer Webseite.

Mögliche Alternativen:

Weitere Mainboard-Tests finden sich in unserer Mainboard-Kategorie.

Der Arbeitsspeicher:

Den Arbeitsspeicher haben wir im Vergleich zum 500-Euro-Rechner verdoppelt und obendrein schnellere Module ausgewählt, die mit einem schicken Heatspreader versehen wurden. Unsere Wahl fiel auf G.Skill-Speicher, die meistens ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis besitzen. Die beiden Module der RipJaws-Reihe stellen jeweils 4096 MB zur Verfügung, rechnen mit effektiven 1600 MHz und arbeiten mit einer CAS-Latency von CL9. Mit zwei 4-GB-Modulen hat man im Gigabyte-Board auch noch die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt aufzurüsten.

Alternativen zum RipJaws:

Weitere RAM-Tests finden sich in unserer Arbeitsspeicher-Kategorie.

Die CPU ist in den Sockel gesetzt, der Kühler verschraubt und die beiden Arbeitsspeicher in die entsprechenden Sockel gescheckt. Fehlen noch Grafikkarte, Gehäuse, Netzteil und optische Laufwerke.