Seite 1: Test: Drei Komplettsysteme um 1500 Euro

komplettsysteme-logoWir wissen, es sind viele Bastler unter unseren Lesern und auch wenn die meisten sich ihre Systeme selbst zusammenbauen können, so besteht dennoch reges Interesse an fertig konfigurierten Systemen. Gemeint ist aber nicht der Discount-Einheitsbrei, sondern auf die Bedürfnisse von Gamern und solchen, die wissen was sie tun, abgestimmte Systeme. Gedämmte Gehäuse, übertaktete Prozessoren und alternativ gekühlte Grafikkarten gehören hier zur Standard-Ausstattung. Drei Anbieter haben uns dazu ihre Interpretationen von Gaming-Komplettsystemen geschickt, die wir unter die Lupe genommen haben.

Beginnen wollen wir mit einem System aus dem Hause Hardware4u. Hier hat man sich ausdrücklich auf die Bedürfnisse der Gamer hin ausgerichtet. Hierbei hat der Kunde die Wahl zwischen verschiedenen Grund-Konfigurationen, die sich beispielsweise durch die verwendete Kühlung (Wasser- oder Luftkühlung) oder den verbauten Prozessor (AMD oder Intel) unterscheiden. Auch für Office- und Multimedia-Anwendungen will man die perfekt zusammengestellten Systeme bieten. Das uns zur Verfügung gestellte System heißt Gamers Dream 4.1 Air Micro und ist unter diesem Namen auch im Shop zu finden.

Folgende Komponenten kommen im Gamers Dream zum Einsatz:

Hardware4u Gamers Dream 4.1 Air Micro:

Preis: 1399 Euro

Verbaut ist also ein Intel Core i5-3570K, der üblicherweise mit einem Takt von 3,4 GHz daherkommt. Im Zusammenspiel mit dem ASRock Z77 und dem verwendeten Kühler von Noctua hat Hardware4u den Takt aber auf glatte 4 GHz angehoben. Der CPU zur Seite stehen 2x 4 GB Arbeitsspeicher aus dem Hause Corsair. Für die grafische Darstellung zeichnet sich eine NVIDIA GeForce GTX 670 verantwortlich, die mit einem Arctic Accelero Twin Turbo II bestückt ist. Die Karte kommt aber nicht mit ihrem Standard-Takt daher, sondern lässt die GPU mit 1020 MHz (Boost: 1098 MHz) und den Speicher mit 1502 MHz arbeiten. Damit liegen wir hier auf Niveau des Ultraforce-Systems mit GeForce GTX 680, das noch folgen wird.

Das Microsoft Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Ausführung ist auf der Samsung 830 SSD mit 128 GB installiert. Größere Datenmengen können auf einer 1 TB fassenden Festplatte von Seagate gespeichert werden. Als Gehäuse kommt das Lian Li PC-A04B zum Einsatz, welches zusätzlich gedämmt ist. Die Stromversorgung übernimmt ein 400 Watt Netzteil aus dem Hause BeQuiet!.

Mit Hilfe des AS SSD Benchmarks werfen wir einen ersten Blick auf die Performance der SSD, bevor wir später alle Systeme miteinander vergleichen.

hardware4u-as-ssd

An dieser Stelle können wir aber schon vorweg nehmen, dass Hardware4u die SSD über den auf dem Mainboard verbauten ASMedia AMS1061 anschließt. Dieser ist zwar ein SATA-6-Gbit/s-Chip, die Performance ist aber dennoch merklich geringer als über den SATA-Controller des Z77-Chipsatzes einzuschätzen.

Update:

Hardware4u hat uns darüber informiert, dass die SSD nicht über den Zusatzchip von ASMedia angeschlossen sein sollte und das ihnen offenbar ein Fehler beim Zusammenbau des Systems unterlaufen ist. Im Normalfall werden die Anschlüsse zum Controller des Z77-Chipsatzes verwendet.