Seite 5: Fazit

Zotac erweitert sein Portfolio nach unten um die neue ZBox nano XS Plus. Die kleine Box liefert dabei ein stimmiges Bild ab und kann mit zahlreichen Anschlüssen und einem niedrigen Stromverbrauch punkten.

Optisch greift Zotac seine gewohnte Sprache auf. Dass die nano XS Plus in dieser Disziplin dennoch nicht ganz mit den großen Geschwistern mithalten kann, liegt daran, dass Zotac bemüht war möglichst viele Buchsen auf dem kleinen Gehäuse unterzubringen – und das mit Erfolg. Es gibt fünf USB-Ports (davon zwei als 3.0-Variante), eSATA, HDMI,  RJ45 und einen Card-Reader. Mehr kann man von einem so kleinen Rechner nun wirklich nicht mehr erwarten.
Die Leistung liegt auf dem üblichen Niveau – allzu viel darf man von der kleinen Kiste also nicht erwarten, für die üblichen Office-Arbeiten und die Medienwiedergabe liefert AMDs Fusion-Plattform aber mehr als genügend Wumms.

Zu gefallen weiß darüber hinaus, dass Zotac seinen Kleinstrechner ab Start mit einer flotten SSD ausstattet, was sich merklich positiv auf das gefühlte Arbeitstempo auswirkt.

Überzeugen können aber auch die Nebendisziplinen. Der Stromverbrauch liegt im normalen Rahmen, der verbaute Lüfter macht nur selten auf sich aufmerksam und ist dann auch nicht sonderlich störend. So ist die Zotac ZBox nano XS prädestiniert als unauffälliger Wohnzimmer-PC. Zur Steuerung legt Zotac praktischerweise direkt eine Fernbedienung bei.

Preislich liegt die ZBox nano XS Plus zum Start bei rund 350 Euro, was eine ganze Menge Geld ist für einen so kleinen Rechner. Wir gehen aber davon aus, dass sich der Preis mit der steigenden Verfügbarkeit etwas relativiert, was der ZBox sicherlich gut tun wird.

Positive Aspekte der Zotac ZBox nano XS Plus:

  • Sehr kleine Bauform
  • Ausreichende Leistung
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Zahlreiche Anschlüsse
  • Fernbedienung im Lieferumfang

Negative Aspekte der Zotac ZBox nano XS Plus:

  • Treiber liegen nur auf DVD bei
  • Etwas zu teuer