Seite 2: Die Zotac ZBox nano XS Plus im Detail

Der Name nano lässt es schon vermuten, der jüngste Spross der ZBox-Familie gehört wirklich zu den kleinsten Vertretern seiner Art. Entsprechend darf man gespannt sein, wie es Zotac gelingt, die Ansprüche des täglichen Lebens mit einem Kleinstformfaktor zu verbinden.

Zotac ZBox Nano XS Gehäuse

Ohne direkten Vergleich merkt man auf den ersten Blick nicht, wie klein die ZBox nano wirklich ist. Erst ein Blick auf die Anschlüsse verrät die minimalen Abmessungen des kleinen Würfels. Beim eigentlichen Design bleibt Zotac dem ZBox-Farbcodex treu und setzt auf Wangen in gebürsteter Alu-Optik und Deckel und Boden in Glossy-Schwarz. Als Eye-Catcher gibt es wieder einmal die bekannten LED-Ringe auf dem Deckel, der dieses Mal in Grün erscheint.
Wirklich front-typisch sieht die Vorderseite der ZBox Nano nicht aus, dafür wird zu viel Platz von Anschlüssen eingenommen und auch der Hauptschalter mit integriertem IR-Empfänger setzt sich deutlich von der gebürsteten Alu-Optik ab. Der Vorteil: es stehen gemessen an der Gehäuse-Größe wirklich viele Buchsen bereit. Neben einem USB-eSATA-Combo-Port gibt es einen Card-Reader und zwei Klinke-Buchsen.

Zotac ZBox Nano XS Gehäuse

Ein Blick auf die Seite zeigt noch einmal die kompakten Abmessungen der ZBox Nano. Auf der Seite wird der Großteil des verfügbaren Platzes von Belüftungsschlitzen eingenommen. Dahinter befindet sich ein aktiver Lüfter. Damit ein so kleiner Rechner nicht abhandenkommen kann, hat Zotac auch einen Kensington-Lock vorbereitet.

Zotac ZBox Nano XS Anschlüsse

Die Rückseite wird, wie sollte es auch anders sein, erneut von Anschlüssen dominiert. So gibt es dort die obligatorischen HDMI- und RJ45-Anschlüsse. Darüber hinaus gibt es vier USB-Anschlüsse, von den zwei als 3.0-Variante ausgeführt wurden. Die beiden USB-Anschlüsse auf der rechten Seite des Gehäuses sind in Orange eingefärbt, was auf die Kombination mit dem im Lieferumfang enthaltenen WLAN-Adapter hinweisen soll. 

Zotac ZBox Nano XS Innenleben

Die Unterseite der ZBox lässt sich recht einfach abnehmen – die Standfüße der kleinen Box sind als „Rändelschrauben“ ausgeführt. Entsprechend schnell gelangt man an das Innenleben des Zotac-MiniPCs. Es zeigt sich, dass Zotac eine SSD im mSATA-Format nutzt, die von Kingston stammt. Der Arbeitsspeicher, der als SODIMM ausgeführt wurde, lässt sich ebenfalls austauschen und besitzt ab Werk eine Kapazität von 2 GB.

Zotac ZBox Nano XS Fernbedienung

Die Zotac ZBox Nano bietet sich für den Wohnzimmer-Einsatz nahezu an. Erfreulicherweise sieht das auch der Hersteller so und legt eine Fernbedienung bei. Der Signal-Geber ist nicht allzu groß, liegt gut in der Hand und bietet direkten Zugriff auf alle wichtigen Funktionen.