Seite 2: Das Gehäuse (1)

 Ein Alienware-Rechner wäre kein Alienware-Rechner, wäre das Gehäuse nicht auffällig, aggressiv und im höchsten Maße diskussionsfördernd – sieht die Kiste nun gut aus oder nicht? Dass es sich beim X51 um ein Alienware-Gerät handelt, das sieht man auf den ersten Blick, wird doch die gewohnte Formensprache aufgegriffen. Das schwarze Gehäuse besteht fast vollständig aus schwarzem Kunststoff. Um die Optik ein wenig aufzulockern, werden matte mit glänzenden Oberflächen kombiniert, was dem X51 einen sehr gefälligen Eindruck verleiht.

Alienware X51 System

Das Gehäuse des X51 muss hochkant gestellt werden, was Alienwares Komplettsystem eine gewisse Ähnlichkeit zur Playstation verleiht. Die ist allerdings ein wenig kleiner und hat darüber hinaus einen entscheidenden Vorteil: Sie kann auch horizontal gestellt werden und passt damit in die meisten normalen HiFi-Racks. Das klappt mit X51 leider nicht, was ihm die nötige Flexibilität abhanden kommen lässt. Im Gegenzug kann aber auch so argumentiert werden, dass ein Gerät wie Alienwares X51 eigentlich nicht versteckt werden darf – da muss allerdings auch die bessere Hälfte mitspielen.

Die Verarbeitungsqualität des X51 kann auf der ganzen Linie überzeugen. Nicht nur, dass die genutzten Materialen einen hochwertigen Eindruck hinterlassen, auch die Spaltmaße können als erstklassig eingestuft werden.

Alienware X51 Seitenteil

Nur mit schwarzem Kunststoff ist es aber natürlich nicht getan. Die beiden Seitenteile des Gehäuses wurden mit „Blitzen“ aus transparentem, geprägtem Kunststoff ausgestattet – der geneigte Alienware-Kenner wird es schon erraten haben: Hier besteht die Möglichkeit die Alienware-typische Beleuchtung zu aktivieren und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, schließlich ist eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Farbkombinationen möglich. Gerade im Dunklen können so coole Effekte erzielt werden.

Alienware X51 Frontpanel

Da der Rechner hochkant gestellt wird, muss das optische Lautwerk natürlich als Slot-in-Version ausgeführt werden. Direkt darüber befinden sich die Frontkonnektoren, die in diesem Fall aus zwei USB-Anschlüssen und zwei Klinke-Anschlüssen bestehen. Nicht nur, dass wir uns zumindest einen USB-3.0-Port gewünscht hätten, noch störender ist das Fehlen eines Card-Readers. Soll der X51 als medialer Dreh- und Angelpunkt im Wohnzimmer dienen, wird er ohne Frage früher oder später mit Speicherkarten konfrontiert werden – und dann einen separaten Reader anschließen zu müssen, ist sicherlich nicht der Königsweg.

Alienware X51 Rückseite

Auf der Rückseite zeigt sich ein recht normales und vor allem gut befülltes Anschlusspanel, das insgesamt sechs USB-Anschlüsse bietet. Vier davon sind als normale USB-2.0-Version ausgeführt, zwei der Anschlüsse können bereits mit 3.0-Standard umgehen.  Weitere Schnittstellen zum Datenaustausch, beispielsweise in Form von FireWire oder eSATA stehen nicht bereit. Zur Audio-Ausgabe stehen neben den üblichen Klinke-Anschlüssen auch zwei digitale Ausgänge zur Verfügung. Wer auf die dedizierte Grafik verzichten kann, findet zusätzlich einen HDMI-Port.

Wie immer bietet die Rückseite aber auch die Möglichkeit, einen ersten Eindruck davon zu erhaschen, wie der Innenraum aufgebaut ist, alles weitere dazu ist auf der nächsten Seite zu finden.