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Der Anfang ist gemacht

Intel Arc A750 und A770 Limited Edition im Test - Intel Arc A750 und Arc A770 Limited Edition - Impressionen

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So wie wir uns sind beiden Arc-Modelle angeschaut haben, wird die Hardware auch den Käufer erreichen. Das heißt, die blaue Box und alles was auf der folgenden Seite zu sehen ist, ist Bestandteil des Lieferumfangs der ab 12. Oktober erhältlichen Karten.

Wir sind gespannt, wie sich die Preise am und ab dem 12. Oktober entwickeln werden. Im Rahmen der Einleitung haben wir uns schon an einer Umrechnung versucht. Interessant wird auch zu beobachten sein, wie Intel sich in dieser Hinsicht weiterentwickelt. Geplant ist es die Limited-Edition-Karten auch selbst zu verkaufen. Eine der großen Fragen ist auch weiterhin, ob einer der aktuellen AMD- und NVIDIA-Partner mit auf den Zug aufspringt und ebenfalls Karten mit Intel-GPUs verkaufen wird.

Schwarz in Schwarz – so lässt sich das Design der Arc A750 Limited Edition zusammenfassen. Die Karte kommt auf eine Länge von 267 mm. Die Höhe beträgt 110 mm und in der Dicke belegt sie zwei Slots. Die beiden Axiallüfter kommen auf einen Durchmesser von 85 mm. Eine interessante Wahl ist sicherlich die Oberfläche der Front, die einer Art Softtouch-Lack gleicht.


Auf der Rückseite kommt eine Backplate zum Einsatz, welche das komplette PCB bedeckt. Auf eine Durchlüftung, wie sie bei den GeForce-Karten, egal ob Founders Edition oder Custom-Designs, inzwischen Gang und Gäbe ist, verzichtet Intel.

Die beiden Axiallüfter kommen wie gesagt auf einen Durchmesser von 85 mm. Intel scheint zwar einen semipassiven Betrieb vorzusehen, in der Praxis sind die Karten aber nur nach dem ersten Start wirklich passiv. Den Messungen vorwegnehmen können wir aber schon einmal, dass die Karte auch im Idle-Betrieb flüsterleise arbeitet – ohne drehende Lüfter wäre sie allerdings noch etwas leiser.


Auf der Stirnseite der Karte ist zum Einen ein beleuchtetes "Intel Arc"-Logo zu finden. Zum Anderen aber auch die zusätzlichen Stromanschlüsse. Bei der Arc A750 sind dies jeweils einmal 8-Pin und einmal 6-Pin. Ausgelegt ist die Karte für 225 W. Warum Intel hier zwei Buchsen mit unterschiedlichen Farben verbaut, ist uns allerdings nicht ganz klar und wirkt hier etwas deplatziert. Vermutlich handelt es sich bei den Buchsen um zwei verschiedene Hersteller oder Intel wollte die Unterscheidung des 8- und 6-Pin-Anschlusses bewusst in dieser Form ermöglichen. Sobald die Kabel in den Buchsen stecken, ist von diesen aber ohnehin nicht mehr viel zu sehen.

Auf der Slotblende vorhanden sind dreimal DisplayPort 2.0 und einmal HDMI 2.1. HDMI 2.1 wird über einen PCON-Chip angeboten, da die GPU eigentlich nur HDMI 2.0 unterstützt. Über den PCON-Chip kann das DisplayPort-Signal zu einem HDMI-2.1-kompatiblen Signal gemacht werden, sodass OEMs und Boardpartner für die Arc-Karten sich dazu entscheiden können, HDMI 2.1 anzubieten. Es handelt sich dabei aber um eine optionale Funktion, die nicht von jedem Partner genutzt werden wird. Die Limited-Edition-Karten der Arc A750 und A770 haben diesen PCON-Chip und unterstützen damit auch HDMI 2.1.

Arc A770: RGB-Beleuchtung als äußeres Unterscheidungsmerkmal

In der Limited Edition von Intel ist die RGB-Beleuchtung neben der Beschriftung der Modellnummer das einzige äußere Unterscheidungsmerkmal zwischen der Arc A750 und A770.

Während die Arc A750 Limited Edition mit einem weiß beleuchteten "Intel Arc"-Schriftzug auskommen muss (was vielen sicherlich auch mehr als ausreicht oder schlicht weg egal ist), bietet die Arc A770 in der Limited Edition ein RGB-Leuchtband an der Stirnseite und am hinteren Ende der Karte. Hinzu kommt ein weiteres auf der Backplate – ebenfalls im hinteren Ende der Karte.

Im Lieferumfang befindet sich zudem ein RGB-Kabel, welches eine externe Steuerung der RGB-Beleuchtung ermöglicht. Zudem bietet Intel eine eigene Software zur Steuerung der Beleuchtung. Ed gibt vier RGB-Zonen – Die beiden Lüfter, der größere Ring, das kleinere Element auf der Backplate und das "Intel Arc"-Logo. Diese vier Zonen können individuell angesteuert werden.


Neben den zusätzlichen Stromanschlüssen gibt es dann aber doch einen weiteren kleinen Unterschied. Unter einem kleinen Gummideckel sitzt eine Buchse, über die eine Synchronisation der RGB-LEDs mit einem externen Controller stattfinden kann.