Seite 2: ZOTAC Gaming GeForce RTX 2080 Ti ArcticStorm - Impressionen

Kommen wir zur äußeren Betrachtung der ZOTAC Gaming GeForce RTX 2080 Ti ArcticStorm. In vielen Punkten ist die Karte zur ZOTAC GeForce RTX 2080 Ti AMP Extreme identisch. Dies betrifft vor allem das PCB.

Die ZOTAC Gaming GeForce RTX 2080 Ti ArcticStorm
Länge des PCBs 295 mm
Länge mit Kühler 295 mm
Slothöhe 2 Slots
zusätzliche Stromanschlüsse 2x 8-Pin
Lüfterdurchmesser -
Display-Anschlüsse

1x HDMI 2.0b
3x Displayport 1.4
1x VirtualLink

Lüfter aus im Idle -

Sowohl das PCB als auch der Kühler kommen auf eine Länge von 295 mm. Die Höhe der Karte beträgt mitsamt des Anschlussterminals 158 mm. Grundsätzlich ist die Karte mitsamt Kühler nur einen Slot hoch, die Display-Anschlüsse sorgen zusammen mit der Slotblende aber für den doppelt so hohen Aufbau.

Gegenüberstellung von Temperatur und Takt
Spiel Temperatur Takt
Kingdom Come Deliverance 54 °C 1.950 MHz
Shadow of the Tomb Raider 55 °C 1.950 MHz
Call of Duty: WWII 54 °C 1.965 MHz
Assassins Creed: Origins 55 °C 1.965 MHz
Star Wars: Battlefront II55 °C 1.950 MHz
Wolfenstein 2: The new Collosus 54 °C 1.950 MHz
Destiny 2 54 °C 1.965 MHz
Far Cry 5 55 °C 1.950 MHz
Final Fantasy XV 55 °C 1.950 MHz

Die Vorgaben des Boost-Taktes von 1.575 MHz erreicht die ZOTAC Gaming GeForce RTX 2080 Ti ArcticStorm natürlich spielend. Am Ende ist das Power-Limit von 300 W der limitierende Faktor und wie wir es von anderen Karten schon kennen, landen wir bei einem Boost-Takt von 1.950 bis 1.965 MHz. Die dazugehörigen GPU-Temperaturen liegen bei 54 bis 55 °C. Je nach Aufbau des Wasserkreislaufs können diese natürlich auch noch weiter gedrückt werden. Wir haben beispielsweise einen 240-mm-Radiator verwendet.

Der von ZOTAC verbaute Wasserkühler deckt nahezu das komplette PCB ab. Direkt gekühlt und durch Wasser durchflossen wird aber nur der Bereich über der GPU und den Speicherchips. Auch Teile der Spannungswandler direkt neben GPU und Speicher werden aber mit abgedeckt. An jeder Ecke des Kühlers sind die "ZOTAC Gaming"-Logos zu erkennen. Teilweise sind diese in das Plexiglas eingraviert.

Auf der Rückseite verbaut ZOTAC eine Backplate, die fast vollständig geschlossen ist. In der Mitte ist ein großer Kondensator zu sehen, der die Stromversorgung der GPU unterstützen soll. Ansonsten sind auf der Backplate noch das ZOTAC-Logo und der Mottoschriftzug "Live to Game" zu erkennen.

Das Wasser fließt von einer Seite in den Kühler und wird durch einen Bereich geleitet, der besonders viele feine Kanäle vorsieht. Durch diese fließt das Wasser und nimmt die Abwärme auf. Dieses Prinzip kommt nur über dem Bereich der GPU zum Einsatz. Im restlichen Bereich des Kühlers muss das Wasser die Abwärme vom Kupfer ohne diese feineren Kanäle aufnehmen.

Die zusätzliche Stromversorgung der Karte erfolgt über zwei 8-Pin-Anschlüsse. Laut PCI-Express-Spezifikation lassen sich darüber jeweils 150 W übertragen, was alleine schon ausreichend für die Versorgung der Karte wäre. Hinzu kommen aber noch 75 W über den PCI-Express-Steckplatz und zudem sind die Anschlüsse auch in der Lage, deutlich mehr als die erwähnten 150 W zu übertragen. Mit erhöhtem Power-Limit kann die ZOTAC Gaming GeForce RTX 2080 Ti ArcticStorm bis zu 330 W aufnehmen – was für eine wassergekühlte Karte aber sicherlich deutlich zu wenig ist.

An den Wasserkreislauf angeschlossen wird die Karte über das Terminal an der Stirnseite. Die Anschlüsse können von beiden Seiten an das Terminal angeschraubt werden – ganz so wie es für die Schläuche am besten passt. Wie gesagt spielt die Flussrichtung keine Rolle.

Das Terminal dient nicht nur zur Verbindung zum Wasserkreislauf, sondern beinhaltet auch einige beleuchtete Elemente. Diese schauen wir uns im Betrieb aber noch einmal an, denn nur dann kommen sie so richtig zur Geltung.

Neben der Leistung der ZOTAC Gaming GeForce RTX 2080 Ti ArcticStorm spielt auch immer die Optik eine gewisse Rolle. In jüngster Vergangenheit hat sich vieles in Richtung einer immer aufwendigeren RGB-Beleuchtung entwickelt. Dies ist auch bei dieser Karte nicht anders, wie sich am besten in einem Video festhalten lässt.