Seite 8: Impressionen - PoV GeForce GTX 660 Ti UltraCharged

Die Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraCharged ist unser siebter und letzter Testkandidat des heutigen Artikels. Im Gegensatz zu den Modellen von MSI, Gigabyte, Palit, KFA² und Gainward, muss sich dieser allerdings beim Kühlsystem strikt an die Vorgaben von NVIDIA halten und mit dem Referenzkühler der Kalifornier vorliebnehmen. Um sich dennoch absetzen zu können, erhöhte Point of View die Taktraten und treibt seinen jüngsten GK104-Ableger mit Frequenzen von 1033 MHz an. Der Boost-Takt liegt in diesem Fall bei mindestens 1111 MHz. Der 2048 MB große Videospeicher, der sich weiterhin aus schnellen GDDR5-Chips zusammensetzt und über einen 192 Bit breiten Datenbus kommunizieren darf, arbeitet mit den von NVIDIA spezifizierten 1502 MHz.

pov-gtx660ti

Die Taktraten der Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraCharged liegen auf dem gleichen Niveau wie die der GeForce GTX 660 Ti OC von Gigabyte. Speicherbandbreite und Pixelfüllrate liegen somit ebenfalls bei 144,2 GB/Sek. bzw. bei 24,8 Gigapixel in der Sekunde.

Wie viele GeForce-Karten aus dem Hause Point of View muss sich auch die UltraCharged-Edition der GeForce GTX 660 Ti mit dem Referenzkühler der Kalifornier begnügen. Lediglich das Design wurde durch das Anbringen eigener Aufkleber angepasst. Der 65 mm große Radiallüfter blieb ihr allerdings erhalten.

Wie jede andere GeForce GTX 660 Ti unseres heutigen Testfeldes unterstützt auch dieser Ableger SLI und erlaubt somit die Kombination mehrerer, gleichwertiger 3D-Beschleuniger im Multi-GPU-Betrieb. Dank der beiden SLI-Connectoren lassen sich zwei 3D-Beschleuniger ins System stecken, sofern man ein entsprechendes SLI-Mainboard besitzt. 

Standard ist nicht nur das Kühlsystem. Auch die Platine der Point of View GeForce GTX 660 Ti UltraCharged weicht nicht von der NVIDIA-Vorlage ab und bietet somit insgesamt fünf Phasen, die dicken Aluminiumfinnen auf den hitzigen Spannungswandlern der Grafikkarten und die beiden 6-Pin-Buchsen für die Stromversorgung.