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Raijintek Asterion Classic im Test - E-ATX-Gehäuse in edel

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Seite 1: Raijintek Asterion Classic im Test - E-ATX-Gehäuse in edel

Raijintek Asterion Classic

Groß, edel und trotzdem nicht extrem teuer - so lässt sich Raijinteks Asterion Classic beschreiben. Das Classic im Namen deutet außerdem schon auf ein zeitloses Design hin. Doch kann das Raijintek dem Alu-Experten Lian Li wirklich gefährlich werden?

Wer auf der Suche nach einem großen Aluminiumgehäuse war, ist jahrelang fast nur bei Lian Li fündig geworden. In letzter Zeit hat der taiwanische Alu-Spezialist aber mehr und mehr Konkurrenz erhalten. Und das auch in unterschiedlichen Bereichen. Während In Win sich zunehmend als eine weitere Premiumalternative etablieren konnte, überzeugten die Jonsbo-Modelle vor allem mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch Raijintek hat schon Erfahrungen mit Aluminiumgehäusen sammeln können. So überzeugte uns Ende 2014 das Metis als schickes, farbenfrohes und günstiges Mini-ITX-Model.

Das Asterion Classic tritt als E-ATX-Modell aber in einer ganz anderen Gewichtsklasse an. Es soll eine klassisch-schicke Basis für ausgewachsene High-End-Hardware bieten. Äußerlich zeigt es sich mit gebürstetem Aluminium und dunkel getönten Seitenteilen aus gehärtetem Glas. Der äußere Eindruck soll allerdings nicht täuschen. Anders als die typischen Lian Li-Gehäuse ist das Asterion Classic kein Vollaluminiumgehäuse, sondern besteht im Inneren auch aus Stahl und Kunststoff. Das wirkt sich auch auf das Gewicht aus. Während selbst große Lian Li-Gehäuse meist keine 10 kg wiegen, kommt das Asterion Classic auf ein Gewicht von 14,5 kg. 

Das Stahlgrundgerüst verspricht allerdings eine hohe Stabilität und sollte auch einen günstigeren Preis ermöglichen. Tatsächlich fällt der Preis mit 149,90 Euro auch vergleichsweise moderat aus - zumindest für ein E-ATX-Gehäuse mit Aluminium und Glas. Für erste Eindrücke zeigen wir das Raijintek-Gehäuse ergänzend im Video:

Das Zubehör beschränkt sich weitgehend auf das Nötigste. Man erhält mit dem Asterion Classic eine Anleitung, das Montagematerial, den System-Speaker und ganze zwei Kabelbinder. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Raijintek Asterion Classic
Bezeichnung: Raijintek Asterion Classic
Material: Aluminum, gehärtetes Glas, SECC-Stahl (1,0 mm), ABS-Kunststoff
Maße: 230 x 525 x 464 mm (B x H x T)
Formfaktor: E-ATX, ATX, M-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 3x 2,5/3,5 Zoll (intern), 3 x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 3x 120/2x 140 mm (Front, 2x 120 mm vorinstalliert), 1x 120/140 mm (Rückwand, 1x 120 mm vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional)
Gewicht: 10,4 kg
Preis: 149,90 Euro
 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 24.07.2005
DE
Fregattenkapitän
Beiträge: 2562
Wer ein schickes Gehäuse für Hardware mit weniger Kühlungsbedarf hat, kann hier zuschlagen.
Für alle Anderen gibt es ja noch das Asterion Plus mit durchdachteren Fronteinlässen. Theoretisch zumindest, denn das Plus scheint in DE noch nicht erhältlich zu sein.
Denke mal, Ihr habt nur deshalb noch einigermaßen annehmbare Kühlergebnisse erreicht, weil die Hardware des Testsystems eher moderat heizt.
Mit einem Heizwell und einer oder gar zwei 250W GPU gerät das Kühlkonzept garantiert ganz schnell an seine Grenzen.

Irgendwie scheint bei jedem Hersteller ein speziell geschulter Mitarbeiter zu sitzen, dessen einzige Aufgabe es ist, ein paar Fails einzubauen, um ja kein wirklich perfektes Case auf den Markt zu werfen:
In diesem Fall die verschraubten Luftfilter, danke denen man den Tower wirklich bei jeder Reinigung auf die Seite legen darf.

Wem Design wichtiger ist als Funktion... ;)

edit: Sehe ich da ein nicht passgenaues oberes Lochblechgitter, oder habt Ihr es nur mal nicht ganz richtig wieder aufgesetzt?
#2
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Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 6041
Ihr brächtet für manche Gehäuse echt mal ne Nebelanlage damit man in dem Fall mal nachvollziehen kann wo die Luft von den Frontlüftern her kommt.


Dezent gebohrte Löcher in der Front wie es das Ncase z.B. seitlich und oben hat würden das Gehäuse immer noch schick aussehen lassen und das Problem beheben...

Das Plus sieht im vergleich zum normalen schon wieder viel zu sehr nach
Plastik aus.
#3
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3729
@der_Schmutzige: Das Mesh oben hatte beim Sample diese leichte Wölbung ab Auslieferung - als ich die Fotos gemacht habe, wusste ich noch gar nicht, wie es ausgebaut wird (Kunststoffnasen im Innenraum).
#4
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Registriert seit: 01.12.2013
Lüchow-Dannenberg
Bootsmann
Beiträge: 628
Echt verdammt schickes, äußerlich minimalistisches Gehäuse - Gefällt optisch richtig gut.

Vielleicht würde man sich Kühlungsvorteile verschaffen in dem man 3 120er oben verbaut, den hinteren lüfter ausbaut oder absteckt, und den CPU-Kühler nach oben weg blasen lässt, hmm.
#5
Registriert seit: 18.05.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 7858
Die Kühlung ist, was mich selber wundert, absolut ausreichend. Habe in dem Gehäuse eine große dual Xeon Workstation verbaut inkl. GTX 1080 und GTX970. Alles, auch temperaturtechnisch, im grünen Bereich.
#6
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Registriert seit: 25.03.2011
Oberbayern-Landkreis München
Bootsmann
Beiträge: 535
Der autor Redphil hat schon die richtigen alternativen genannt: In Win 509 / Lian Li PC-100.
Beide mit 1x 5,25 zoll (extern)-slot! Für mich wichtig, für BR und Sound in flac. zu rippen. Warum der trend richtung ohne slot geht, wenigsten slim, wissen wohl nur die produktdesigner.
#7
Registriert seit: 18.05.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 7858
Ich dachte auch lange so. Habe mir nun für mein BD Laufwerk ein externes Gehäuse mit USB 3 /eSATA geholt. 5,25" werden kaum noch benötigt da das wenigste noch auf optischen Medien ausgeliefert wird. Ausnahmen gibt es natürlich, siehe Rippen, brennen, DVD/BD Authoring. Aber dafür geht auch ein externes Gehäuse, und ich mache damit dann nicht die Optik kaputt.

Ist ansonsten natürlich alles Geschmackssache, aber optisch kommt in meinen Augen weder das LianLi PC-100 und schon gar nicht das InWin 509 ran.
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