Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Die (hell)rote Variante des DS sorgt auf jeden Fall schon einmal optisch für Abwechslung. Aerocool hat sich schon bei anderen Gehäusen getraut, der Farbe den Vorzug vor dem typischen Einheitsschwarz zu geben. Auffällig ist aber auch, wie Aerocool das eigentlich kantige Erscheinungsbild des Würfels durch runde Formen auflöst. Ein abgesetzter, im Fall des Testsamples roter Streifen zieht sich markant über Front und Deckel. Eine Oberflächenbeschichtung soll laut Aerocool die Haptik von weichem Leder beschwören. Praktisch fühlt sich der Kunststoff dadurch zumindest angenehmer und hochwertiger an. 

Für einen Micro-ATX-Cube fällt das DS mit 265 x 411 x 381 (B x H x T) vergleichsweise groß aus. Das BitFenix Phenom Micro-ATX misst nur 250 x 330 x 374 mm (B x H x T) und ist vor allem deutlich flacher. 

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Dass es sowohl einen externen 5,25- als auch einen externen 3,5-Zoll-Laufwerksplatz gibt, setzt das DS von der Konkurrenz ab. Das gilt auch für den großen, langsam drehenden 200-mm-Lüfter hinter der Frontplatte. 

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Aerocool splittet das I/O-Panel: Die Audiobuchsen sitzen zusammen mit den Bedienschaltern auf der linken Seite des Deckels, ihnen gegenüber können je zwei USB 3.0- und USB 2.0-Ports genutzt werden. Im Auslieferungszustand werden die beiden Deckellüfterplätze von einer Kunststoffblende verschlossen. 

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Es muss nur die rückseitige Verriegelung gelöst werden und schon kann die Abdeckung abgenommen werden. Darunter sind die beiden optionalen Deckellüfterplätze zu sehen. 120-mm-Lüfter können oberhalb und unterhalb des Stahldeckels montiert werden, 140-mm-Lüfter hingegen nur unterhalb. Wer eine Wasserkühlung nutzen möchte, kann an dieser Stelle einen 240-mm-Radiator unterbringen. Bei schlanken Radiatoren und oben befestigten Lüftern ist es möglich, den 5,25-Zoll-Käfig im Gehäuse zu belassen. Ansonsten kann er aber auch entfernt werden.