Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Das schlichte Design des Urban S71stellt sicher, dass sich das Gehäuse problemlos in verschiedenste Umgebungen einfügt. Besonders positiv sticht die Front aus gebürstetem Aluminium ins Auge. Thermaltake setzt für die Front, die Standfüße und den Deckel aber auch viel Kunststoff ein. Der Full-Tower kommt auf Maße von 213 x 534 x 584 mm. Auffällig ist die geringe Breite. Selbst aktuelle Midi-Tower sind oft breiter. Ein Fractal Design Arc Midi R2 kommt z.B. auf eine Breite von 23 cm. Entsprechend ist zu befürchten, dass der Platz für hohe CPU-Kühler und für das Kabelmanagement im Urban S71 trotz des Full-Tower-Formats eher knapp ausfallen dürfte.

Das Gewicht des Gehäuses bleibt mit 10,5 kg im Rahmen. Beim Transport ist aber zu beachten, dass sich die Kunststoffpartien (Front und Deckel) relativ leicht lösen. Das ist zwar praktisch, wenn man z.B. einen Lüfter auswechseln möchte - nicht ganz so praktisch ist es aber, wenn sich Stahlkorpus und Kunststoffteile beim Tragen des Gehäuses voneinander trennen. Entsprechend sollte das Urban S71 (wie alle Gehäuse mit Kunststoffanbauten) für den Transport am robusten Stahlkorpus angepackt werden.

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Die Front wirkt dank der mittigen, gebürsteten Aluminiumfläche harmonisch und edel. Da stört auch das gut erreichbare I/O-Panel im oberen Teil der Front nicht. Mit je zwei USB 2.0- und USB 3.0-Ports plus Audiobuchsen ist es zeitgemäß ausgestattet.

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Die Fronttür öffnet nach links, sie kann nur wenig über 90 Grad weit aufgeschlagen werden. Hinter der Tür sind drei Einschübe für 5,25-Zoll-Laufwerke und ein Einschub für ein externes 3,5-Zoll-Laufwerk zugänglich. Im unteren Teil verdeckt ein leicht abnehmbarer Staubfilter den großen 200-mm-Lüfter, der den Innenraum des Urban S71 mit Frischluft versorgt.

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Wir haben es bereits angesprochen - Front und Deckel können leicht vom Gehäuse abgezogen werden. Dann wird der große 200-mm-Lüfter im Ganzen sichtbar.

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Thermaltake hat I/O-Panel und Bedienelemente voneinander getrennt. Während die Anschlüsse an der Front des Gehäuses zu finden sind, sitzen die Bedienelemente im vorderen Teil des Deckels. Neben Power- und Resetschalter gibt es auch zwei Schalter, mit denen die drei vormontierten Lüfter in zwei Stufen geregelt werden. Hinter den Bedienelementen ist das S-ATA-Hot-Swap-Dock zugänglich. 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke können dadurch einfach angebunden werden, ohne dass das Gehäuse überhaupt geöffnet werden müsste.