Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Keine Frage, auch das Phantom 820 ist ein typisches Phantom. Der Wiedererkennungswert des asymmetrischen Designs ist einfach ungemein hoch. Kein Wunder also, dass NZXT wieder darauf zurückgreift. Zumal das Gehäuse trotz oder vielleicht auch gerade wegen der ungewöhnlichen Optik durchaus zu gefallen weiß. Zumindest sorgt das Design dafür, dass das NZXT-Gehäuse trotz seiner üppigen Maße von 235 (B) x 650 (H) x 612 mm (T) nicht plump und klobig wirkt. Dafür können aber sowohl XL-ATX- als auch E-ATX-Mainboards verbaut werden. Das Gewicht spielt mit 15 kg ebenfalls schon in der gehobenen Liga - angesichts mancher >20 kg-Gehäuse, die wir in den letzten Monaten testen konnten, gehört das Phantom 820 aber noch zu den Gehäusen, die man durchaus noch ohne akuten Bandscheibenvorfall transportieren kann.

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Die Front wirkt dank der Tür vor den Laufwerkseinschüben homogen, wird aber durch den schräg angeschnittenen Frontlüfter optisch aufgewertet.

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Hinter der nach rechts öffnenden Tür zeigen sich vier 5,25-Zoll-Laufwerksplätze. Darüber verstecken sich zwei der ungewöhnlicheren Features des Phantom 820: Der SD-Kartenleser wird von der Beleuchtungssteuerung umrahmt. Damit kann die Beleuchtungsfarbe der Außen- und der Innenraumbeleuchtung variiert werden. Außerdem lässt sich die LED-Beleuchtung der Mainboardanschlüsse ein- und ausschalten.

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Im unteren Bereich der Front zeigt sich der große 200-mm-Lüfter, den NZXT hier verbaut. Wir wollen unseren Lautstärkemessungen nicht vorweg greifen. Zumindest können wir hier schon einmal anmerken, dass der Lüfter auf geringer Drehzahl durchaus angenehm leise ist. Das gilt auch für die anderen Lüfter, die im Phantom 820 zu finden sind. Der Frontlüfter verfügt über einen Staubfilter. Dieser ist allerdings erst erreichbar, wenn man die gesamte Front abnimmt.