Seite 3: Die Tastatur im Detail (2)

Auch seitlich sind dezente Leuchtstreifen zu sehen. Sie fallen aber genauso wenig wie die Front-Lightbar auf. Die Aluminiumabdeckung zieht sich bis zu den seitlichen Leuchtstreifen. Die untere Schale des Tastaturgehäuses besteht hingegen aus Kunststoff. 

Gesteuert wird die RGB-Beleuchtung entweder über die Software oder direkt über Tastenkombinationen, bei denen die FN-Taste einbezogen wird. Darüber lassen sich unter anderem unterschiedliche Effekte, Effektgeschwindigkeiten und Effektrichtungen festlegen und Farbanteile vorgeben. Eine Anpassung der Helligkeit ist hingegen nicht möglich. Weil auch die RGB-Beleuchtung der Tasten nur eine moderate Helligkeit erreicht, wird man die Helligkeit aber auch kaum reduzieren wollen. Deshalb ist es nicht wirklich problematisch, dass Nutzern praktisch nur die Wahl zwischen an- und ausgeschalteter Beleuchtung bleibt. 

Zumindest einige Funktionen für die Steuerung der Medienwiedergabe können über separate Tasten aufgerufen werden. Das gilt allerdings nicht für die Funktion, die von den meisten Nutzern wohl am meisten genutzt wird: Die Lautstärkeanpassung erfolgt mit der Standard-Tastenbelegung über Doppelbelegungen der Bild hoch/Bild runter-Tasten. Wer auf die Beleuchtung der separaten Mediatasten verzichtet, muss sich zudem ihre Belegung einprägen. Denn anders als bei den regulären Tasten hat Cooler Master bei diesen vier Tasten auf eine klare Tastenbeschriftung verzichtet.

Das geflochtene Anschlusskabel ist 1,8 m lang und damit etwa 20 cm kürzer als die meisten Anschlusskabel. Dafür hält es eine Besonderheit, ja sogar Premiere bereit: An der Tastaturseite wird es nicht mit einem Micro-USB-Stecker, sondern mit einem USB Typ-C-Stecker angeschlossen. Dadurch ist es egal, wie herum der Stecker eingesteckt wird. Zudem sitzt er auch fester in der Buchse, als das bei einem typischen Micro-USB-Stecker der Fall wäre. 

Durch die drei verschiedenen Kabelauslässe lässt sich das Anschlusskabel relativ elegant verlegen.