Seite 3: Praxiseinsatz und Fazit

Praxiseinsatz

Tesoro Thyrsus

Tesoro setzt die Thyrsus auf vier Teflongleitflächen. Darauf gleitet die Maus angenehm leicht, aber immer kontrolliert. Kontrolliert ist generell ein passendes Attribut für die Maus. Mit der ergonomischen Form liegt sie sicher in der Hand. Dabei dürfte sie meist im Palm-Grip genutzt werden. Der ADNS-9800-Sensor ist gerade bei Shooter-Spielern wegen inkonsistenter Mausbeschleunigung verpönt. Im MMO-Einsatz ist das aber weniger kritisch und auch durchschnittlich schnelle Shooter wie die Battlefield-Reihe lassen sich mit der Thyrsus gut spielen. Im Gegensatz zu den meisten optischen Sensoren ist der Lasersensor beim Untergrund weniger anspruchsvoll und kann z.B. auch auf glatten, weißen Flächen genutzt werden.     

Fazit

Die Thyrsus ist recht deutlich als Alternative zur Razer Naga entwickelt worden. Daran ändert auch nichts, dass Razer der aktuellen Naga Hex V2 eine siebte Daumentaste spendiert hat. Beide Mäuse sollen eine sinnvolle nutzbare Zahl an Daumentasten bieten. Und trotz der unterschiedlichen Tastenanordnung gelingt das auch beiden Herstellern. Im direkten Vergleich präsentiert sich die Naga Hex V2 etwas wertiger und im gefälligeren Design. Auch bei der Software hat Razer klar die Nase vorn - zumindest, solange man sich nicht am für Synapse nötigen Nutzerprofil stört. Dafür kann Tesoro aber beim Sensor punkten. Der ADNS-9800 ist als Lasersensor zwar auch nicht unumstritten, für den MMO-Einsatz aber ausreichend und nicht vom Z-Achsen-Problem des Razer-Sensors betroffen. 

Tesoro Thyrsus

Das Aegis ist ein durchaus passender Begleiter für die Thyrsus. Tesoros Mauspad punktet vor allem mit dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, gerade bei den kleineren Größen. Auch bei der Thyrsus ist das Preis-Leistungs-Verhältnis zumindest im Vergleich mit dem direkten Konkurrenten von Razer gut. Wer auf der Suche nach einer MMO-Maus mit solidem Lasersensor ist, sollte die Thyrsus deshalb mit in die engere Auswahl nehmen.  

Positive Aspekte der Tesoro Thyrsus:

  • sechs gut erreichbare, frei belegbare Daumentasten 
  • ergonomische Form für ermüdungsfreies Spielen, Gummierung für mehr Grip
  • DPI-Anpassung in sechs Stufen

Negative Aspekte der Tesoro Thyrsus:

  • Funktionsumfang der Software
  • Daumentasten etwas schwammig 
  • Glossypartien anfällig für Fingerabdrücke
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