Seite 3: Technische Details + Spieletauglichkeit + Software

Technische Details:

Klar muss eine Maus optisch überzeugen und zudem gut in der Hand liegen. Das hat uns die MS-3 schon bewiesen. Doch jetzt schauen wir, was der Nager unter seinem Kleid versteckt und technisch zu bieten hat. In der folgenden Tabelle sind alle wichtigen technischen Details zusammengefasst.

Prozessor WT6573
Switches Omron
Sensor Avago UGS 9500
Speicher 512 kB Onboard
Auflösung 90 - 5670 DPI
Frames pro Sekunde 12.000
Aufnahme Geschwindigkeit 5,1 m/sek
Max. Beschleunigung 30G
Abmessungen 126 x 100 x 42 mm
Gewicht 127g
Update der Firmware möglich

Technisch hat die MS-3 einiges zu bieten. Das wohl wichtigste Bauteil, der Sensor, stammt von der Firma AvagoTechnologies. Avago ist ein amerikanisches Unternehmen mit ca. 6.500 Mitarbeitern und stellt Produkte für mehrere Bereiche her. Unter anderem Sensoren für Gaming-Mäuse. Der Sensor bestitzt eine max. Auflösung von max. 5670 DPI und liefert bis zu 12.000 Bilder pro Sekunde. Die maximale Aufnahmegeschwindigkeit beträgt 5,1 Meter pro Sekunde. In der Maus ist zudem ein Speicher mit einer Kapazität von 512 kB verbaut. Auf diesem können später die Konfigurationen und Makros abgelegt werden. Die MS-3 bringt mit all dieser Ausstattung 127 Gramm auf die Waage.

 

Spieletauglichkeit:

Wir haben die Maus erst einmal im ganzen normalen Alltag getestet. Denn wird einmal nicht gezockt, soll die MS-3 auch bei der Bedienung von Windows überzeugen. Schnell wurde klar: kein Problem.

Zudem haben wir die Maus in einem Strategiespiel getestet. Die Eingaben nahm die Maus immer und sofort präzise entgegen. Gerade hier kommen die vielen Funktionstasten gerade recht. Makros können angelegt und mit nur einem Tastendruck ausgeführt werden. Natürlich haben wir die Maus auch mit in ein stressiges Shooter-Game genommen. Präzises Aiming kein Problem. Gerade mit der Instant-Aim-Taste kann der Nutzer auf einen fest eingestellten DPI-Wert wechseln. Ein klarer Vorteil, wenn man einen sicheren Schuss auf einer langen Distanz landen möchte.

Klar ist der Spieleeindruck sehr subjektiv. Doch wäre uns hier ein Manko aufgefallen, würden wir es ganz sicher erwähnen. Unser Tipp vor dem Kauf einer Maus: Unbedingt vorher einmal in die Hand nehmen, besser noch Probe spielen.

 

Software

Um die vielen Tasten programmieren zu können, ist natürlich eine umfangreiche Software nötig. Diese ist im Lieferumfang auf einer CD enthalten. Die Maus wird von Windows 7 sofort erkannt und funktioniert erst einmal ohne Software. Einige Tasten sind dann natürlich noch ohne Funktion. Die beiden Tasten auf der linken Seite, ganz oben, lassen sich im Explorer bereits für "vor" und "zurück" nutzen. Die Installation der Software ist sehr schnell abgeschlossen. Auf unserem Testsystem dauerte die Installation keine Minute. Kaum ist die Installation abgeschlossen, taucht neben der Uhr ein orangefarbenes "F" auf.

FUNC MS-3

In der Software von FUNC lassen sich erst einmal drei Profile anlegen. Eine Backup- und Restorefunktion gibt es auch. Die Restorefunktion ist besonders nach der Neuinstallation vom Rechner sehr hilfreich. Die Einstellungen können damit schnell zurückgeholt werden.

Unter der "Basic-Settings" lassen sich alle Einstellungen zur Auflösung, Doppelklick- und Scrollradgeschwindigkeit festlegen. Es lassen sich insgesamt drei DPI-Steps konfigurieren und später an der Maus mit den beiden Maustasten über dem Scollrad wählen. Der aktuell gewählt Step wird auf der Maus mit einer kleinen LED signalisiert.

FUNC MS-3

Im zweiten Reiter, dem sogenannten "Button Assignment", lassen sich alle Tasten frei konfigurieren und ihnen Funktionen zuweisen. Vorgefertigte Funktionen sind bereits gegeben. Natürlich lassen sich auch aufgezeichnete Makros zuweisen.

FUNC MS-3

Im dritten Reiter (Color Settings) verstecken sich die wohl coolsten Einstellungen. Hier kann der Käufer die Farbe vom Scrollrad und die des Side-Buttons wählen. Per Schiebregler lässt sich die Farbe und Helligkeit einstellen. Aktiviert man den Pulsate-Button, so pulsiert die Beleuchtung in langen Abständen.

Im nächsten Reiter lassen sich die Makros aufzeichnen und programmieren. Diese lassen sich später natürlich einer Maustaste zuweisen. Die Software konnte uns nach kurzer Zeit überzeugen. Die Struktur ist schlicht, funktional und einfach zu verstehen. FUNC hat sich hier ganz klar auf das Wesentliche konzentriert.