Seite 2: Ersteindruck und Impressionen

Mit der M90 hat Corsair eine neue Maus der Vengeance-Serie auf den Markt gebracht, die sich etwas vom "Einheitsbrei" abhebt. Zum einen ist sie eine Maus speziell für MMO- und Strategiespieler, zum anderen verzichtet sie auf die vielen Extras der aktuell auf dem Markt befindlichen Mäuse. Ein hochwertiges Gehäuse mit Einsatz von Aluminium und einen Haufen Tasten, mehr bietet die M90 nicht. Aber manchmal ist weniger auch mehr, weshalb diese Maus gerade so interessant ist. Ebenfalls spartanisch ist der Lieferumfang. Neben der Maus finden sich noch einige Zettel im Karton, der Treiber muss indes von der Herstellerhomepage heruntergeladen werden.

7-small Der Ersteindruck ist durchaus positiv. Die Spaltmaße der Maus sind als sehr gut zu bezeichnen und die generelle Verarbeitung erscheint hochwertig. So gibt es keinerlei scharfe Kanten - weder an der Maus noch an den weiteren Seitenteilen. Auch das Material und dessen Haptik erscheint hochwertig.
Die Maus selbst ist sehr hochwertig verarbeitet und kann dank Aluminiumeinsatz überzeugen. Sämtliche Buttons sind hochwertig ausgeführt und die dezente Beleuchtung der M90 unterstreicht nochmals den Gesamteindruck. Die pfeilartig angeordneten Daumen-Tasten sind (bis auf die hinteren) recht gut zu erreichen und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Auch die Standard-Buttons sowie das Mausrad geben gutes Feedback. Letzteres ist kein 4-Wege-Rad, was in den meisten Spielen aber auch eher kontraproduktiv sein kann. Die Gleiteigenschaften der Maus sind hervorragend - ebenso wie die Haptik und die Lautstärke auf Hartplastikpads. Insgesamt hat Corsair hier gute Arbeit geleistet.

 

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Der Treiber, den man sich wie schon erwähnt erst herunterladen muss, lässt einige Anpassungen zu. So kann man unter anderem alle Buttons entsprechend anpassen, wobei die schlecht zu erreichenden Daumenbuttons im hinteren Teil standardmäßig mit der wohl weniger oft verwendeten Funktion des Profilwechsel belegt sind. Außerdem lassen sich den verschiedenen Tasten Makros zuordnen, für ein bestimmtes Profil kann man auch immer noch die Beleuchtung ein- und ausschalten, wobei alle LEDs bis auf die der Profilanzeige deaktiviert werden. Insgesamt 3 DPI-Stufen lassen sich vordefinieren, eine weitere Stufe ist die "Sniper"-Funktion, die für kurze Zeit über den Druck eines Buttons eingestellt werden kann. Einen Untergrundtest sowie Anpassungen für die Lift-off-Distance, die Report Rate und die verschiedenen Profile finden sich ebenso wie die Einstellung für Angle Snapping und das Übertragen der Profile in den internen Speicher. Bei der Software hat Corsair also ganz und gar nicht gespart.