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Kurztest: Steelseries Kinzu Optical Mouse

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Seite 2: Vergleich mit Konkurrenz / Spieleindruck

Spieleinsatz:

Auch wenn sich die Maus von anderen Kollegen deutlich unterscheidet, bleibt der Spieletest mit den üblichen Verdächtigen nicht aus. Call-of-Duty-5 und Crysis sollen zeigen, wie sich die Maus in wirklichen Spielsituationen verhält. Sofort fällt auf, dass es sich um eine 2-Tasten-Maus handelt. Die Waffenwahl oder der Zoom im Sniper-Modus sind Features, die sonst die rechte Hand erledigt - hier muss man einen Platz auf der Tastatur finden. Einzig das Mausrad lässt sich belegen. Aber auch die fehlende DPI-Einstellung in mehreren Schritten ist wenig erfreuend, denn nicht immer ist es ratsam, nur zwischen zwei Einstellungen wechseln zu können. Der optische kann mit den Laser-Sensoren nicht mithalten - teils verliert man hier an Präzision. Aber: "Nur ein schlechter Handwerker schimpft über sein Werkzeug" - und das gilt auch für die Gaming-Peripherie. Eine gute Maus macht noch lange keinen guten Spieler - Talent und Übung ist der größere Prozentsatz, der zum Sieg führt.



Unterschiede zu Gleichgesinnten:

Der Vergleich mit anderen Gamer-Mäusen auf dem Markt fällt schwer - kaum ein Modell hat noch einen optischen Sensor und die wenigsten Hersteller versuchen mit Purismus zu überzeugen. Trotzdem bietet die Kinzu mit ihrem 3200-DPI-Sensor eine zufriedenstellende Basis, wenngleich aktuelle Produkte mit Laser-Sensoren und über 5000 DPI den Kampf um die Krone bestreiten. Die rudimentäre DPI-Wahl beschränkt sich auf Low- und Highsensing, d.h. man kann zwei Werte einstellen. Eine optische Anzeige gibt es dafür aber leider nicht. Wie schon zu Anfang erwähnt, verzichtet man auf die ganzen Features, die in der Königsdisziplin Pflicht sind - Gewichtsanpassung, verschiedene Profile, Makros, Scripte oder ein Vier-Wege-Mausrad sind hier nicht zu finden - Käufer einer derart günstigen Maus erwarten dieses Feature aber wahrscheinlich auch nicht.

Wie sich die Maus insgesamt geschlagen hat, lesen sie in unserem Fazit.