Seite 1: Kurztest: Steelseries Kinzu Optical Mouse

kinzuSeit nicht allzu langer Zeit boomt das Geschäft mit Gaming-Peripherie - angefangen von Mäusen über Tastaturen, Headsets und Mousebungees gibt es eine reichliche Auswahl für den geneigten Kunden. Dass viele Hersteller nun ein Stück des Kuchens abhaben wollen, ist natürlich klar. So hat auch Steelseries ein breit gefächertes Angebot an Zubehör und Eingabegeräten. Die "Kinzu Optical Mouse" soll dabei nicht nur den High-End- sondern auch den Preis-Leistungssektor ansprechen. Mit einem Straßenpreis von rund 30 Euro inklusive Versand (HardwareLuxx-Preisvergleich) ist sie ein günstiger Einstieg in den Sektor.

 

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Technische Daten: Lieferumfang:
  • Handneutrales, leichtes ergonomisches Design
  • Rutschfeste Beschichtung für überragenden Halt und Kontrolle
  • Optimierung für Pro Gaming DPI Werte
  • DPI Änderungen im laufenden Betrieb für Low & High Sensitivitätsanpassungen
  • SteelSeries ExactRate (125-1000Hz)/ 1ms Reaktionszeit
  • 3200 DPI
  • 9375 Frames pro Sekunde
  • Beschleunigungs- Ein/Aus Schalter mittels Software
  • 50 Inch pro Sekunde und 20G Beschleunigung
  • Niedriger Gleitwiderstand durch leistungsstarke Polyethylen Füße
  • Steelseries Kinzu
  • Kurzanleitung

Ersteindruck:

Der erste Eindruck ist wenig imposant - eine schlichte schwarze Verpackung mit Blick auf die Maus - ein paar Features werden aufgelistet, die Maus genauer erläutert. Bei anderen Vertretern des Genres hat man schon deutlich eindrucksvollere Verpackungen bewundern dürfen. Doch dieser Aspekt soll nicht auf die Fähigkeiten der Maus schließen, denn weniger ist manchmal mehr. Nach der - zugegebenermaßen sehr kurzen - Auspackzeremonie hält man die Maus zum ersten Mal in der Hand.

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Der größte Unterschied zu aktuellen Gamer-Mäusen ist wohl der universelle Einsatz - sowohl für Links- als auch Rechtshänder konzipiert liegt das Produkt dennoch angenehm in der Hand. Natürlich ist eine ergonomisch geformte Maus kein Vergleich zur Steelseries Kinzu, beschränkt sich dafür aber auch auf die Käuferschicht der Rechtshänder. Passend zum Äußeren ist die Kinzu auch in puncto Funktionsumfang sehr puristisch gehalten: optischer Sensor, ein normales Mausrad, DPI-Button - mehr ist bei der Maus nicht zu finden. Profil-Switcher, Gewichte, Beleuchtung und andere Dinge, die Gamer-Mäuse sonst noch besitzen, finden sich hier nicht wieder. Ebenso liefert Steelseries keinerlei Zubehör oder Gimmicks mit.

Der Treiber:

Heutzutage fast normal ist die Lieferung des Treibers über das Internet. Die wenigsten Hersteller legen ihren Treiber noch auf CD bei. Das hat den Vorteil, dass die Kunden immer den aktuellsten Treiber besitzen, auch wenn die Maus schon mehrere Monate auf dem Markt ist. Der Nachteil daran: ISDN-Nutzer warten oftmals eine halbe Stunde oder länger, bevor sie ihr Produkt endgültig einsetzen können.

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Der Treiber besteht aus einer Seite, auf der sowohl Maus- als auch Mausradgeschwindigkeit, die Mausbeschleunigung, Polling-Rate und der Wechsel zwischen linker und rechter Maustaste eingestellt werden können. Ebenso bietet Steelseries die Möglichkeit, drei Profile einzurichten. Diese können aber nicht direkt über die Maus sondern nur über die Software gewählt werden - etwas umständlich in der Handhabung, aber besser als gar keine Profilwahl. Ansonsten ist der Treiber eher schlicht gehalten und passt sich somit der Maus an.

Die nächste Seite gibt Aufschluss über die Spielbarkeit der Maus.