Seite 3: Benchmarks

Starten wir nun den "interessanten" Teil dieses Artikels, die Benchmarks.

Beginnen wollen wir mit einer, nicht für jeden Nutzer alltäglichen Anwendung, die aber sehr deutlich die Vorteile eines schnellen und großen Speichers zeigt. Mit Visual Hub lassen sich nahezu alle Videoformate in andere überführen. Wir wählten einen 171 MB großen Filmtrailer im Quicktime-Format und wandelten diesen in ein MPEG-Video-File. Gemessen wurden die Sekunden, die für die Umwandlung gebraucht wurden.

Anstatt 284 Sekunden mit 2 GB brauchte der iMac mit 4 GB nur noch 208 Sekunden. Bei solch kleinen Dateien macht dies auf den ersten Blick noch keinen großen Unterschied. In Zeiten von HD-Camcordern und weiteren HD-Inhalten wird dies bei entsprechend großen Dateien auch einen großen Unterschied machen.

Eine weitere Anwendung, welche den Arbeitsspeicher extrem fordert, ist eine virtuelle Umgebung. In diesem Fall verwendeten wir VMWare und installierten dort ein Microsoft Windows Vista Ultimate 64 Bit. Gemessen wurde die Zeit welche für den Start und das Herunterfahren gebraucht wurde.

9 Sekunden schneller startete die virtuelle Umgebung mit 4 GB unseres Corsair-Arbeitsspeichers.

Das Herunterfahren läuft etwas schneller ab, als der Startvorgang und auch hier zeigen die 4 GB des Corair-Speichers wieder einmal ihre Vorteile. 5 Sekunden schneller ist das System im Shut Down.

Der GeekBench ist ein plattformübergreifender Benchmark, der nicht nur den Speicher eines Mac OS-Systems testen kann. Wir konzentrieren uns in diesem Fall auf den Speicherbenchmark und dort im Speziellen auf die sequentielle Schreib- und Lesegeschwindigkeit.

Der GeekBench gibt ein Performance-Rating aus, die absoluten Werte zeigen kaum Unterschiede. Im sequentiellen Lesen können sich die 4 GB-Corsair-Arbeitsspeicher gegen die vorinstallierten 2 GB durchsetzen.

Gleiches Bild auch beim sequentiellen Schreiben. Auch hier erreicht der Corsair Speicher wieder eine etwas höhere Speicherbandbreite.