Seite 2: Display & Akkulaufzeit, Multimedia & Kamera

Display und Akkulaufzeit

Bislang gab es nur wenig am neuen Tablet von LG auszusetzen. Doch wird das scharfe Display auch unseren Messungen Stand halten? Leider nicht wirklich. Die Blickwinkel sind dank IPS zwar wirklich gut, die mittlere maximale Helligkeit liegt mit 241 cd/m² jedoch deutlich zu niedrig für einen Außeneinsatz an sonnigen Tagen. Immerhin: Der Schwarzwert ist mit 0,25 cd/m² ordentlich.

Die Blickwinkel des Displays überzeugen. Die Helligkeit reicht jedoch für den Außeneinsatz kaum aus.

Dass die Akkulaufzeit trotzdem nur rund 6 Stunden und 14 Minuten bei einem 720p-Videoloop mit 200 cd/m² hergibt, enttäuscht daher umso mehr. Die Zeit ist zwar nicht unbedingt schlecht, andere Tablets in dieser Größenklasse schaffen mittlerweile jedoch gut 8 bis 10 Stunden, bis sie wieder an die Steckdose müssen. Hier scheint demnach also noch Raum für Software-Verbesserungen zu sein.

Multimedia

Ein ordentliches Display, das leider etwas dunkel geraten ist, aber dennoch mit guter Farbdarstellung und extremen Blickwinkeln punkten kann, ist für den Multimedia-Einsatz im Wohnzimmer trotzdem geeignet. Gepaart mit einigen weiteren Funktionen, in diesem Fall microUSB mit Slimport-Unterstützung für die HDMI-Ausgabe, Miracast und einem microSD-Slot für die Speichererweiterung ist das LG G Pad 8.3 durchaus ein Multimedia-Könner.

Die Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite sind so platziert, dass man diese - sofern die Oberseite des Tablets nach rechts gehalten wird - nicht mit den Händen verdeckt. Die Lautstärke ist ausreichend, die Qualität hingegen nicht. Bis zu etwa einem Drittel der Maximallautstärke wirkt der Sound stark in den Höhen beschnitten, während er etwa bei mittlerer Lautstärke merklich besser wird, um bei hohen Lautstärken in den Tiefen deutlich abzufallen. Alles in allem ist der Sound keineswegs auf demselben Niveau wie das qualitative Erscheinen der restlichen Komponenten weismachen könnte.

Kamera

Die verbaute Hauptkamera reicht gerade mal für Schnappschüsse aus. Ein Tablet wird aber wohl weniger zum Fotografieren gekauft. Dennoch: Bei unseren erzielten Ergebnissen hätte man sich die rückseitige Kamera auch sparen können. Wer sich selbst überzeugen will, kann dies auf unserem SkyDrive-Account tun.