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Daydream View ausprobiert: Googles Cardboard entwächst den Kinderschuhen

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Seite 4: Exklusiv bei der Deutschen Telekom

Die Daydream View wird ab fairen 69 Euro exklusiv bei der Deutschen Telekom angeboten. Verglichen mit den Cardboards ist das zwar deutlich teurer, dafür aber auch günstiger als andere Konkurrenzprodukte wie beispielsweise Samsungs Gear VR, welche derzeit nicht für etwa 80 Euro zu bekommen ist. Damit sich die Plattform allerdings durchsetzen wird, müssen deutlich mehr und vor allem günstigere Smartphones mit dem Daydream-Zertifikat ausgerüstet werden. Außerdem muss das Angebot in den nächsten Wochen und Monaten kräftig ausgebaut werden. Das Dutzend an Apps, welches es in den ersten Stunden nach der Veröffentlichung erhältlich ist, ist deutlich zu wenig.

Es wird jedoch nicht nur bei der Daydream View bleiben. Auch andere Hersteller wie ZTE oder ASUS haben entsprechende Brillen angekündigt. Welche Voraussetzungen Daydream tatsächlich benötigt, das konnte uns Google und kein anderer Smartphone-Hersteller bis Redaktionsschluss dieses Artikels konkret mitteilen. Stand heute sind es jedenfalls viel zu wenige Geräte, die die neue VR-Brille und ihren Controller unterstützen. Das soll sich laut Google in den nächsten Monaten und Wochen aber ändern. Zahlreiche Hersteller wie ASUS, ZTE, HTC, Xiaomi, LG, Motorola und Alcatel hätten bereits entsprechende Geräte angekündigt. Schade, dass auch schon bestehende Geräte nicht mit Daydream kompatibel sind – sie viel bei Performance, Sensorik und Displayqualität hat sich in den letzten Monaten nun auch wieder nicht getan. Ein bisschen Marketing steckt also auch dahinter. 

Insgesamt macht die Daydream View aber schon heute sehr viel Spaß. Wer ein paar Minuten frei hat, investiert diese gern in der neuen VR-Welt von Google. Längere Spielesessions sind aber ermüdend und anstrengend. 

 

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 24.03.2008
Heidelberg
Moderator
A glorious mess!
Beiträge: 4844
Interessant währe ein Vergleich zu Gear VR.
Ich sehe hier den Vorteil bei Samsung da die Software&Hardware exklusiv auf wenige Samsung Geräte ausgerichtet ist.
Zudem hat man hier mit Oculus einen erfahrenen Partner an der Seite.
#2
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4533
Wirkt für mich wie vollkommen überteuerter proprietärer Mist...

Das Teil an sich wirkt jetzt nicht besser oder hochwertiger als eine Mi VR Play (und die gibt's für unter 15€).
Geldschneiderei in Reinkultur ist aber die "Zertifizierung" für Daydream... ein LeEco Le Max 2 würde problemlos reichen (hat quasi identische Eckdaten wie das Axon 7) aber wo kämen wir denn da hin wenn man das ganze schon für <250€ nutzen könnte? Schließlich wollen wir ja überteuerte Pixel Handys verkaufen, wa?
#3
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 10071
Zitat highwind;25060174
Wirkt für mich wie vollkommen überteuerter proprietärer Mist...

Das Teil an sich wirkt jetzt nicht besser oder hochwertiger als eine Mi VR Play (und die gibt's für unter 15€).
Geldschneiderei in Reinkultur ist aber die "Zertifizierung" für Daydream... ein LeEco Le Max 2 würde problemlos reichen (hat quasi identische Eckdaten wie das Axon 7) aber wo kämen wir denn da hin wenn man das ganze schon für <250€ nutzen könnte? Schließlich wollen wir ja überteuerte Pixel Handys verkaufen, wa?

Übertreib nicht gleich..
Das mit Fließ ummantelte Teil wirkt definitiv hochwertiger als alle Plastikboliden. Habe selber einen davon... (Kein Mi VR Play.. wer will den an sowas einen Reisverschluss? )

Klar, die Ceritizierung gibt es erstmal aus Markettinggründen, wobei ich diese China phones jetzt nicht unbedingt erwähnen würde denn die hat doch hier kaum jemand.
So ein Standard an dem sich Entwickler orientieren können ist aber immerhin mal besser als nichts.
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