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Test: Matrox DS1 Thunderbolt-Dock

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Seite 4: Fazit

Matrox nimmt sich mit dem DS1-Dock eines Problems an und versucht sich an der Umsetzung. Doch diese Umsetzung gelingt nur halbherzig. Über einen Thunderbolt-Anschluss als Eingang will Matrox möglichst viele Anschlüsse zur Verfügung stellen. Dankbar entgegen genommen werden davon sicherlich der Gigabit-Ethernet-Port und die drei USB-Anschlüsse (2x USB 2.0 und 1x USB 3.0) für den stationären Betrieb von Netzwerk, Tastatur und Maus. Die Audio Ein- und Ausgänge sind ebenso praktisch.

Zwei Einschränkungen haben uns in unseren Tests gestört: Zum einen ist es sicherlich denkbar und sogar wahrscheinlich, dass über das Dock ein externes Display angeschlossen werden soll. Allerdings sind eine maximale Auflösung von 1920 x 1080 Pixel nur bedingt sinnvoll, denn viele Displays bieten inzwischen deutlich mehr Pixel. Dies kann der Nutzer nur umgehen, indem er den HDMI-Ausgang oder Mini-DisplayPort direkt am MacBook verwendet. 

Matrox DS1

Die zweite Einschränkung betrifft die Auswahl der USB-Ports. Zwar bietet Matrox einen USB-3.0-Port, warum man aber nicht alle drei USB-Anschlüsse im schnellen Standard bietet, erschließt sich uns nicht. Weiterhin wünschenswert wäre ein FireWire-Port sowie ein zweiter Thunderbolt-Port gewesen. Belkin macht dies bei seinem Thunderbolt Express Dock vor und bietet 3x USB 3.0, FireWire 800 und 2x Thunderbolt.

Einen weiteren Wermutstropfen sehen wir ebenfalls: den Preis: 219 Euro verlangt Matrox für das DS1. Dies ist ein stolzer Preis, für den sich viele sicherlich zweimal überlegen, ob er ihnen ein solches Dock wert ist.

Positive Aspekte des Matrox DS1:

  • Dock-Funktionalität - aus 1x Thunderbolt werden zahlreiche Ports zur Verfügung gestellt
  • hohe Durchsatzraten für USB 3.0 und Gigabit-Ethernet

Negative Aspekte des Matrox DS1:

  • hoher Preis
  • nur 1x USB 3.0
  • nur 1x Thunderbolt
  • kein FireWire