Seite 1: Test: Sony Xperia U (inkl. Video)

teaserMit dem Xperia U bringt Sony ein weiteres Gerät der NXT-Serie. Das Design lehnt sich stark an dem des Xperia S an - wenngleich es natürlich deutlich kleiner ist. Ebenso ist die Hardware etwas abgespeckt, NFC fehlt auch. Diese ganzen Veränderungen führen natürlich auch dazu, dass das Gerät günstiger angeboten werden kann. Für rund 220 Euro ist das schicke Xperia U aktuell erhältlich - ob es zu dem Preis auch überzeugen kann, haben wir auf den folgenden Seiten getestet.

Wir bedanken uns bei 'getgoods.de' für die problemlose Bereitstellung des Testsamples.

Einen ausführlichen Blick auf das äußere Erscheinungsbild, die Verarbeitungsqualität sowie die installierte Software bieten wir im obigen Videoreview - sowie direkt bei hardwareclips.de als auch auf unserem YouTube-Channel.

Das Design ist - wie schon erwähnt - das der NXT-Serie. Dennoch: jedes Sony-Smartphone hat andere Features und Vorteile. Das S ist das Flaggschiff, das Sola hatte ein etwas anderes Design und Floating Touch und das Xperia U? Das kommt nun mit auswechselbaren Unterteilen in pink und gelb, verstellbarer Beleuchtung im durchsichtigen Streifen und einem wechselbaren Akku. Aber auch sonst ist das Xperia U ganz ordentlich ausgestattet.

Drei auswechselbare Unterseiten liefert Sony mit - rein zufällig in den Deutschland-Farben?

Der 1-GHz-Dual-Core-Prozessor ist zwar nicht mehr die neueste Technik, reicht aber dennoch für fast alle Aufgaben absolut aus. 512 MB RAM gehen ebenfalls für ein Mittelklasse-Gerät in Ordnung - mit einer Frontkamera hingegen kann man sicherlich den einen oder anderen Käufer glücklich stimmen. Ebenso mit einem entnehmbaren Akku - was jedoch absolut unverständlich ist: bei nur vier Gigabyte internem Speicher hat Sony dem U keinen microSD-Slot spendiert. Hier muss man also sehr genügsam sein.

Das Display ist zwar nur 3,5-Zoll groß, kann aber trotzdem überzeugen. Endlich wieder ein Gerät mit geringeren Maßen und guter Hardware.

Die durchsichtige Leiste ist ein Blickfang - beim Xperia U leuchtet sie sogar in verschiedenen Farben. Das wäre sicher perfekt für schnell zu unterscheidende Benachrichtigungen, oder nicht? Sony denkt das wohl nicht und spendiert dem U noch eine Benachrichtigungs-LED neben der Frontkamera. Die ist aber so dunkel, dass man sie selbst im abgedunkelten Raum nicht richtig sehen kann. Ob das eines der genialen Stromspar-Features für eine längere Akkulaufzeit ist, konnten wir bislang nicht in Erfahrung bringen. Hoffen wir nur, dass es sich dabei um einen Software-Fehler handelt und Sony diesen spätestens mit dem Android 4.0 Update behebt.

Die durchsichtige Leiste kann in verschiedenen Farben leuchten - als Benachrichtigungslicht ist sie aber nicht nutzbar.

Die Verarbeitung des Geräts ist leider nicht so gut wie erwartet - im durchsichtigen Streifen sieht man eine ungleichmäßige Verklebung, die austauschbaren Unterteile sind wahnsinnig schwergängig und auch insgesamt macht der untere Teil des Xperia U nicht gerade einen sehr stabilen Eindruck. Dafür ist die restliche Rückseite mit seiner mattschwarzen Gummierung einigermaßen gut verarbeitet - Fingerabdrücke zieht das Gerät aber sowohl vorne als auch hinten mehr als jedes andere Gerät, das wir im Test hatten, an.