Seite 2: Nutzung des Presenters

Der Ersteindruck des Presenters ist positiv - nach dem Auspacken fallen der Presenter, die Tasche und der Empfänger ins Auge. Ebenso liegt eine Schnellstartanleitung bei, die aber getrost beiseitegelegt werden kann. Das Gerät ist nämlich so intuitiv zu bedienen, dass es meist keine Anleitung braucht. Der R800 kommt mit einer schwarzen gummierten Oberfläche und wirkt daher sehr hochwertig. Die Tasten sind in Hochglanzoptik gehalten, der Empfänger an der Unterseite verstaut. Die Klappe für das Batteriefach sitzt stramm, die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich während einer Präsentation öffnet, ist also vergleichsweise gering.

Nach dem ersten Anschalten vibriert der Presenter kurz um zu signalisieren, dass er Einsatzbereit ist. Das Display ist in vier Teile geteilt. Am oberen Rand findet sich die Signalstärkenanzeige wieder, mittels drei runden Strichen wird signalisiert, wie gut der Empfang ist - bei rund 30 Metern Reichweite ist sie aber eher zu vernachlässigen. Direkt darunter befindet sich eine Anzeige mit sechs Balken von denen alle 30 Sekunden ein Balken verschwindet. Wieso man hier jedoch nicht alle 10 Sekunden einen Balken verschwinden lässt, ist wohl einzig und allein das Geheimnis des Herstellers. Unmittelbar unter dieser Anzeige ist die Zeitanzeige - Vorträge bis maximal 9:59 Stunden können mit der Zeitanzeige begleitet werden. Ganz unten findet sich die Batteriestandsanzeige wieder, sodass man beim Einsatz keine bösen Überraschungen erlebt.

Der Presenter ist in Rekordzeit nutzbar: Aus der mitgelieferten Tasche holen, Empfänger einstecken und warten, bis Windows diesen erkannt hat. Treiber sind hier nicht vonnöten. Ist dieser installiert, kann der R800 direkt genutzt werden. Ohne Probleme steuert er Powerpoint und die freien Alternativen. Je eine Taste ist für vor und zurück vorgesehen, eine Taste ist dafür da, um die Präsentation zu beginnen und eine, um den Bildschirm schwarz zu schalten. Die letzte Taste auf der Oberseite bedient den grünen, sehr gut sichtbaren Laserpointer. Die On-Off-Taste an der linken Seite hilft, außerhalb der Präsentationszeiten Strom zu sparen. An der rechten Seite sind die Bedienelemente für die Uhr - eine Taste um den Countdown zu starten oder zu pausieren, die andere um ihn einzustellen.

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Während der Präsentation gibt der Presenter ein Feedback in Form einer leichten Vibration bei einer Restzeit von 5 bzw. 2 Minuten. Die Vibration ist angenehm dosiert, sodass man sich weder erschreckt, sie aber dennoch nicht "überfühlen" kann. Etwas schade ist hier die feste Vorgabe der beiden Vibrationsalarme, eine freie Konfiguration wäre wünschenswert gewesen. Ebenso fehlt manchmal eine Maussteuerung, so ist man auf Programme angewiesen, die den Presenter definitiv unterstützen. Außerdem können interaktive Elemente wie Audio- oder Videodateien in den Präsentationen nicht wiedergegeben werden - diese müssen in den Folien als "automatisch" startend angegeben werden.

Trotz kleinerer Mängel schlägt sich Logitechs Modell sehr gut und kann während eines Vortrags deutlich hilfreicher sein, als zunächst von manchen vielleicht gedacht.