[Worklog] Vollumbau vom Homelab

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Ja geht.
Nutze ne lokale Installation auf ner Ubuntu/Debian Kiste.
Handling ist mit diesen Skripten hier voellig easy:
---> https://glennr.nl/scripts

Bitte selbst bewerten ob du die nutzen magst oder nicht. Soll hier keine Empfehlung sein, nur fuer den Fall das da Schadcode drinnen ist oder irgendwann mal drinnen landet.

@Woozy sorry fuer OT. Dachte nur die Info ist evtl. auch fuer andere UBNT User von Belang.
Alles cool, Austausch ist wichtig! :)
 
Geht sich um die Funktionen, die vorhandenen Geräte und die genutzten Services :)
Ja natürlich. Das ist ja deren ganze Strategie dahinter.
Synergien erschaffen um Kunden an das System zu binden.

Wuerde ich stand jetzt schon behaupten. Man kann das komplette ubnt Zeugs offline betreiben. Die APs sind P/L meiner Meinung nach weit vorne
Stand jetzt scheint ja ganz ordentliches Zeugs zu sein.
Kein wunder hört man immer wieder davon. Meistens positiv.

Die Frage ist halt nur wie lange noch?
Das ist standard Strategie.
Competitive pricing
Ein Featureset um eine möglichst breite Marktdurchdringung zu erreichen.

Und sobald man merkt das man nicht mehr Marktanteile erreichen kann kommen dann die Ideen von den bestehenden Kunden mehr Geld zu bekommen. Mit Abos, cloud zwang usw. Die par wenigen die dann effektiv abspringen sind den Mehrgewinn der anderen Wert.

Xiaomi hat früher auch mal gute günstige Smartphones hergestellt. Der CEO hat mal gesagt "5% reichen als Gewinn für eine Firma" und inzwischen ist Bootloader unlock so gut wie nicht mehr möglich und die neuen Flagship Geräte kosten 1499€ wie ein iPhone oder Samsung..


Aber ja, sorry für OffTopic.
Hoffe ubiquiti wird das so schnell nicht ereilen.
 

Sowas bieten sie ja mittlerweile an. Einen Teil erfüllen sie also schon. Wenn auch bisher mit nicht unbedingt nötigen Dingen.

Hoffe ubiquiti wird das so schnell nicht ereilen.

Ja, das wäre schon ärgerlich. Ich für meinen Teil überlege ja zumindest einen Teil in Form der UDM auf UI zu gehen. Mal abgesehen vom Nutzerinterface reizt mich auch der shadow mode - zugegeben nichts was man unbedingt braucht daheim, aber es reizt mich einfach.

Bei Switch und AP setze ich auf TP-Link Omada - so "verliere" ich nur einen Teil meiner Infra wenn es mal so weit ist..hoffe ich ^^. Und die haben bei den Switchen nicht so eine extreme Upselling Strategie wie UI.
 
Hier mal ein kleiner Teaser fürs Wochenende:
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UDM würde ich nicht mehr kaufen. Cloud gateway Fibre oder ähnliches bietet da mehr bums fürs Geld.
Leider kann das (bisher) nicht den shadow Mode. Mal davon abgesehen wie relevant/wichtig das einem ist, reizt es mich schon. Allerdings hat der Tausch der Sense jetzt keine Priorität- vlt gibts bis dahin neue UDM :d Oder es wird doch etwas anderes..Ich könnte mich auch mehr mit der OPNSense beschäftigen, dass mir derren Konzept dann nicht mehr so auf den „Senkel“ geht.
 
Update 01.01.2026
Es ging die Tage mit sehr langweiligen Dingen und Sachen weiter. So wurde unter anderem in den letzten Tagen:

- Immich mit Machine Learning auf dem "Worker"-Server fertig gemacht
- Das Offline-Backup wurden angegangen
- Der Backupserver in Betrieb genommen
- Kleinerer Storage-Umbau am ESXI und andere Kleinstarbeiten

Machine Learning, Linux und "Reihenfolge"
Tja, was soll ich sagen? Es war klar, das irgendwas erstmal nicht funktioniert. Nachdem ich TrueNAS installiert hatte, die Z1-Arrays erstellt und die Datasets angelegt hatte habe ich Immich installiert und gehofft, das es einfach "out of the Box" funktioniert. Beim Testen vor einigen Wochen mit der Nvidia P1000 gab es dabei auch schon reichlich Probleme, die sich jedoch durch ein bisschen Git-Gestöbere und Neustarts regel ließen. Dem war diesmal nicht so. Nachdem Immich installiert war konnte der Container für das Maschinelle Lernen nicht auf die Datasets zugreifen, was sich durch Rechteänderungen schnell erledigen ließ. Danach war leider wieder Stillstand: Der ML-Container startete im Sekundentakt neu und fand manchmal die Grafikkarte nicht. Gesagt, getan und das wissen aus Windows-Umgebungen umgesetzt: Alle Apps gelöscht, alle Datasets gelöscht und neu erstellt und siehe da: Lief immer noch nicht. Etwas genervt und nach einem Kaffee ging es dann weiter, da erinnerte ich mich an die "Install Nvidia Drivers"-Funktion in TrueNAS Scale. Option ausgewählt, Download durchlaufen lassen, Immich neu aufgesetzt, das KI-Modell eingetragen und Zack: Rennt. Es kann manchmal so einfach sein wenn man sich an die Reihenfolge der Installation hält. Jetzt werden die Tage die Bilder auf den Server gepackt damit die A2000 diese Indexieren darf. Am Ziel angekommen sind wir damit noch nicht, der erste große Schritt ist damit aber getan.

Was mich jetzt schon an Immich freut ist die Duplikaterkennung. Wir hatten soviel Wildwuchs bei uns in den Daten (und keiner wusste teilweise wo was gespeichert war) das es uns schon etwas merkwüdig vorkam was wir für eine Masse an Bildern hatten. Immich hat schon mehrere Hundert Duplikate gefunden.

Über die Shell wurde mit "watch -n1 nvidia-smi" geprüft, was die A2000 anstellt. Kurzum: Macht wirklich was.
:bigok:
Das war an dem Tag auch der einzige Shell-Befehl der auszuführen war. War gar nicht so schwer, man muss nur mal Logs lesen.

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Probleme mit dem Backupserver
Hier ging es direkt los - Sonntag, 20:00 Uhr, beste Voraussetzungen für Probleme. Der Server wurde bei mir im Wohnzimmer getestet und wanderte von da aus in den Schrank. Beim Test verlief alles wie erwartet gut, keinerlei Vorkommnisse, keinerlei merkwürdige Logeinträge oder sonst etwas. Als der Server jedoch in den Keller verfrachtet wurde ging das erste Problem los: Kein Bild über IPMI, obwohl der Server eingeschaltet war. Die Reaktion des Servers war mit "Einschalten > 5 Sekunden warten > Knopf Drücken > Server aus" aber leider genau die, die ich erwartet hatte. Heißt: Er Postet, ich sehe aber nichts. Da es schon spät war bin ich erstmal wieder zurück ins Wohnzimmer gegangen und habe dort mit erschrecken eine GT730 liegen gesehen. Da war mir klar: Ich hatte beim Testen eine GPU verbaut. Als ich dann wieder am Server (incl. GPU) war, diese Verbaut war und der Server eingeschaltet war gab es auf dem an der GT730 verbundenen Monitor Bild. Im BIOS wurde dann die Default GPU auf "Internal" geändert, der Server heruntergefahren und die GPU ausgebaut. Beim Einschalten kam dann (welch ein wunder) ein Bild beim IPMI. Leider macht die Lüfterregelung noch nicht das, was ich möchte. Ich denke hier wird auf kurz oder lang auch noch ein Adapter verbaut damit die Lüfter dauerhaft einfach auf 7V laufen.

Das erste Array wurde auch erstellt, mehr ist auf der Kiste noch nicht passiert. Hier geht es die Tage aber in Ruhe weiter, erst einmal muss das Jahr gescheit starten.

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Server Nummer 3: Das Offline-Backup
Es steht ja fest, das das 12HE-Laborgestell von Startech aus dem Keller gegen ein Intellinet 26HE-Modell getauscht wird. Die CPU war günstig zu haben (ca. 20€ mit Versand auf eBay), damit hätte er als Storage-Server mehr Leistung als der HP DL20 Gen9. Das ist in diesem Fall aber halb so Wild. Dadurch das der Server für das Offline-Backup so dadurch ggf. etwas schneller durch die Backups kommt haben wir ggf. sogar ein "Race to Sleep"-System (zumindest im Herzen :fresse:)

Das Laborgestell wird nochmal etwas spezielles. Es soll nämlich nicht einfach nur ein "Schrank" irgendwo im Raum sein sondern am Ende wie ein Beistelltisch neben dem Schreibtisch stehen sollen. Die Tischplatte soll von der Aufmachung her die gleiche sein wie die vom Schreibtisch in meinem Büro. Das gute ist das die vorderen Streben schon Schraublöcher an den Stirnseiten bereits Bohrungen bietet an denen die Platte befestigt werden kann. Das einzige was noch getan werden muss sind Abstandshalter für den mittleren Bereich der Streben die von vorne nach hinten gehen, da diese "Unterhlab" der Stirnseiten liegen, das wird in diesem Unterfangen aber das geringste Problem. Auch soll die Platte nach hinten etwas hinausragen damit zwei Kabeldurchführungen montiert werden können.

Als Case wird ein Supermicro 826 genutzt. Hier wurde zuerst einmal alles an Hardware herausgerissen die vorhanden war, ebenso sind die redundanten Netzteile geflogen. Die Netzteile die vorher verbaut waren, waren Brutal laut. Um das TFX-Netzteil zu montieren wurde eine Halterung gedruckt, die Vorlage dazu gab es auf Printabels. Vermutlich wird der Airflow in dem Case jetzt eine mittelschwere Katastrophe aber es sollte funktionieren.

Hardware:
- Intel Xeon E5 E3-1260 v6
- 2x 16GB DDR4 UDIMM ECC HMA82GU7MFR8N
- Asrock Rack C236 ITX oder Asus P10S-I ITX
- 4x Western Digital WS120EDBZ 12TB
- Lenovo AM520 128GB oder 128GB SATA-SSD für OS
- BeQuiet! TFX Power 3 300W
- Supermicro 826 mit 3x S8038-7K @ Arctic Fan Hub
- TrueNAS Scale

Aktuell ist das Asrock Rack C236 verbaut. Wenn alles klappt wird aber ein Asus P10S-I ITX mit iKVM-Modul kommen und in den Server wandern. So kann ich zumindest bequem von überall im Haus den Server starten.

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Der leidliche Rest
Es standen noch zwei kleinere Arbeiten an, fangen wir hier beim DL20 Gen9 an. Es waren vorher nur 4 SATA-SSDs (500GB) verbaut, es sollten jedoch am Ende 6 werden. Ein weiterer cablecc NGFF B+M Dual SATA Adapter für zwei m.2 SATA-SSDs wurde besorgt, danach wurde ESXI auf einer von denen Installiert (128GB), die weitere m.2 SATA-SSD (256GB) ist für weiteren Storage vorgesehen. ESXI wurde in diesem Zuge nochmal neu installiert. Des weiteren sind alle Server aktuell aus bis in KW 2 weitere Noctua-Lüfter da sind damit ich den LWL-Karten nochmal was mehr Kühlung spendieren kann.
 
Der arme Boxed Lüfter wird doch von den Serverlüftern durchgenudelt :P
Ich hoffe nicht, zumindest ist geplant das die Lüfter über den Hub via PWM gesteurt werden und hfftl. gar nicht so viel durchsatz erzeugen. Gemäß dem Fall das der statische Druck reicht kommt aber ein passiver drauf :fresse:
 
Gemäß dem Fall das der statische Druck reicht kommt aber ein passiver drauf :fresse:

dann würde ich aber vielleich noch einen Luftkanal drucken, ansonsten geht da über und unter dem Mobo noch gut Luft umsonst durch
 
Ich hoffe nicht, zumindest ist geplant das die Lüfter über den Hub via PWM gesteurt werden und hfftl. gar nicht so viel durchsatz erzeugen. Gemäß dem Fall das der statische Druck reicht kommt aber ein passiver drauf :fresse:
Am besten den CPU Lüfter abstecken, die Gehäuselüfter machen das schon xD Der Roter lenkt dann semi-aktiv den Luftstrom auf den Kühler :d
 
Ich hoffe nicht, zumindest ist geplant das die Lüfter über den Hub via PWM gesteurt werden und hfftl. gar nicht so viel durchsatz erzeugen. Gemäß dem Fall das der statische Druck reicht kommt aber ein passiver drauf :fresse:
Pass auf, die ziehen gut Strom. Ich habe bei sowas nur das PWM Signal am Lüfter genutzt, Strom direkt über die Backplate.
 
Wie @Neo52 schon angesprochen hatte ist das ITX-Board absoluter Verlust von Platz, nahezu Realsatire. Daher habe ich heute nochmal überlegt ob es nicht insgesamt anders Sinnvoll wäre. Gesagt, getan:
- 3x AM520 SSD, 128GB
- 2x ZDE m.2 Verlängerungen (Alu)
- Glotrends PA09-HS
- Supermicro X11SSL-CF
- Noctua NA-FC1

Hierdurch ändert sich einiges:
- Alle Server werden nochmal neu gemacht, es wird jeweils von den 32GB-SSDs auf die 128GB SSDs gewechselt
- Das ITX-Board im Offline-Backup-Server wird gegen ein Supermicro X11SSL-CF getauscht.

Des weiteren war ich die Tage 2x 16GB DDR4 ECC Udimm abholen. Die nächsten großen Schritte sind also erstmal das (neu) einrichten der Server (und teilweise Neuinstallation, Config-File sei dank).
 
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