[Worklog] Red Devil von hitzestau – ...Weiterentwicklung des Pedestals

hitzestau

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[Worklog] Red Devil von hitzestau – Neue Hardware

Da hat uns der Osterhase aber ein schönes Ei gelegt… diese rot-schwarze Special Edition des „Prodigy“ hat er extra für uns aus zwei Gehäusen zusammengestellt. Dies ist der Startschuss für Archangel’s neuen Computer. Das Projekt trägt den Namen „Red Devil“. :asthanos:

hitzestau-reddevil-case-900-1.jpg


Was haben wir vor?
Das System soll auf Wasserkühlung laufen. Um aber dem Ganzen einen einzigartigen Look zu geben, wollen wir für das Gehäuse ein Pedestal bauen, in das die Radiatoren reinkommen. Das Pedestal soll nicht einfach den Stil des Prodigy von BitFenix kopieren, sondern soll eigenständig sein.

Wieso "Red Devil"?
Der Projektname „Red Devil“ kommt von der roten Farbe her und wir stellen uns das Pedestal schön breit und wuchtig vor – so richtig teuflisch eben. Rot passt natürlich auch gut zu hitzestau. Mit dem schwarzen und weissen Gehäuse gibt es ja schon ein paar schöne Projekte und an ein oranges Case wollten wir uns nicht ranwagen – Orange als Gehäuse-Farbe ist bis auf weiteres von PCGH-Communitymitglied affli (Projektname: The Orange Lian-Li Thing) “gepachtet”.

Hardware-Komponenten
Hardware, WaKü-Komponenten und auch die Konstruktion des Pedestal sind noch nicht bis ins Details festgelegt.

Diese Komponenten liegen bei uns schon im Regal und sollen verbaut werden:
Mainboard: Asus P8Z77-I Deluxe, Z77, Mini-ITX
CPU: Intel Core i7 3770K, 3.5GHz
RAM: Kingston HyperX, 2x8GB, DDR3-1600
GPU: EVGA GTX 670 SC+ 4GB

So wie unser Projekt voranschreitet, werden wir die Hardwareliste updaten und auch die WaKü-Komponenten auflisten.

Sponsoren
Für unser Projekt konnten wir folgende Unternehmen als Sponsoren gewinnen:
Enermax wird uns mit Netzteil und Lüftern unterstützen.
Aquatuning unterstützt uns bei den WaKü-Komponenten, die wir wie gesagt aber noch auswählen müssen.
Samsung unterstützt uns mit SSD

Was tun wir als nächstes?
Was sind nun die nächsten Schritte? Sobald die Hardware komplett ist, werden wir den PC mit einer Luftkühlung zusammenbauen, um alle Komponenten zu testen. Gleichzeitig planen wir an der Konstruktion für das Pedestal.

Über das Projekt berichten wir natürlich auch auf unserem Blog, klickt einfach auf den Link im Profil.
 
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hitzestau

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Der “Pöstler” hat uns heute ein schönes Paket in die Hände gedrückt: Die beiden SDD (Samsung 840 Pro Series SSD, 512GB) sind angekommen.

hitzestau-reddevil-samsungssd-900-2.jpg
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Teuflisches Raumwunder

Wie vor ein paar Tagen versprochen, wollen wir Euch unsere wichtigsten Hardware-Komponenten vorstellen. Den Anfang machen wir mit dem Gehäuse, dem "Prodigy" vom Hersteller BitFenix.

Der Kleine misst nur rund 40x40x25cm und schluckt Mini-ITX Mainboards. Trotzdem passt erstaunlich viel Hardware rein, wenn man sich andere Projekte anschaut. Nicht ohne Grund heisst das Gehäuse "Prodigy", was auf Deutsch so viel wie "Wunderkind" bedeutet.

Unsere rot-schwarze Special Edition haben wir selber aus zwei Gehäusen zusammen gesetzt, Monk-Trader hat dazu ein tolles Slide gemacht.
hitzestau-reddevil-prodigyblackred-900.jpg


Die oberen und unteren Bügel lassen sich sehr einfach an- und abschrauben. Generell macht das Gehäuse einen stabilen und hochwertigen Eindruck. Man hat was in den Händen, was den Einbau von Hardware angeht, müssen wir unsere Erfahrungen erst noch machen. Bei der roten Farbe sind uns zwei Dinge aufgefallen: Das Rot der Metallwände entspricht nicht ganz dem Farbton der Bügel aus Kunststoff. Und wenn man das Gehäuse fotografiert oder bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen betrachtet, sieht das Rot nicht immer gleich aus. Wer mehr wissen will, findet im Review von ocaholic.ch oder in der Community von hardwareluxx viele weitere Infos. Dem Fazit von ocaholic können wir uns nur anschliessen.

Das Pärchen im Park…
Vor dem Fotoshooting konnten sich die beiden Gehäuse erst noch zusammen auf der Parkbank entspannen. Was sie sich wohl zu erzählen hatten?


Von aussen
Dann hiess es ran an die Arbeit… :-)
… bis das rote Gehäuse alleine weiter machen musste – es ist ja schliesslich der "Star" in unserem Projekt. Und sich immer schön drehen…


Detailaufnahmen
Und zum Schluss hiess es dann noch: "Ausziehen!" *grins*
 

hitzestau

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[Worklog] Red Devil von hitzestau – Netzteil und Lüfter sind da

Heute sind Netzteil und Lüfter eingetroffen:

hitzestau-reddevil-netzteil-lufter600.jpg


Das Netzteil ist ein Enermax Triathlor FC 700 W. Die Lüfter stammen alle aus der Enermax T.B.Silence-Manual Serie (3 x 120mm, 1x 140mm).
 

eckig

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Auch wenn viele die Farbkombo nicht mehr sehen können: Ich mag es, sieht richtig schick aus der kleine Würfel - immer weiter so!
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Es wird geblitzt

Keine Sorge, damit sind nicht die Autofahrer unter Euch gemeint. Bei uns überschlagen sich im Moment die Ereignisse etwas… Am Freitag sind nicht nur Netzteil und Lüfter eingetroffen, sondern wir haben uns auch einen lang ersehnten Wunsch erfüllt. Zu unserer Ausrüstung gehört jetzt eine Blitzanlage. Das Wetter hat in letzter Zeit nur noch selten mitgespielt für Fotos. Über Ostern haben wir die Gehäusebilder gemacht. Da hatten wir noch Glück mit dem Wetter. Aber uns war schon länger klar, was wir uns für das Fotografieren der Hardware nicht immer auf’s Wetter verlassen können und wollen. Fotografieren war uns schon immer wichtig, und dass bezieht sich nicht nur auf die Hardware von einem Projekt. Mit der Blitzanlage eröffnen sich für uns viele neue kreative Möglichkeiten.

Beim Auspacken der Teile waren wir sehr gespannt, schliesslich haben wir beide mit einer solchen Anlage für uns absolutes Neuland betreten. Natürlich haben wir alles genau dokumentiert, aber das sparen wir uns für einen späteren Beitrag auf unserem Blog auf.



Nun wollten wir so schnell wie möglich ausprobieren, wie es sich mit einer solchen Anlage fotografiert. Deshalb haben wir zuerst mal nur eine Blitzlampe und die dazu passende Softbox ausgepackt und aufgestellt. Das Aufspannen der Softbox war gar nicht so einfach, schliesslich wollten wir nichts beschädigen. Am besten macht man das zu zweit.



Die ersten Testbilder haben uns jedoch etwas erschreckt. Trotz Blitz waren die Bilder zapperduster. Da dämmerte uns, dass das Fotografieren mit einer Blitzanlage nicht "Plug and Play" ist, sondern viel manuelles Einstellen von Belichtungszeit und Blende erfordert. Dementsprechend haben wir einiges herumexperimentiert, bis wir ein paar brauchbare Bilder produziert haben. Die haben uns dann ziemlich von den Socken gehauen, wie Ihr selbst beurteilen könnt.







Beim Fotografieren und Ausprobieren verging die Zeit wie im Flug, schnell war es schon neun Uhr abends. Dass wir schon so ansprechende Ergebnisse mit nur einem Blitz erzielen, hat uns ziemlich überrascht. Also haben wir uns schon auf den nächsten Tag gefreut, aber erstmal hiess es zusammenpacken und Feierabend machen.

Am Samstag Nachmittag, wir waren immer noch ziemlich müde, mussten wir uns zuerst Gedanken machen, wie wir die gesamte Anlage genau aufstellen wollen. Dazu mussten wir ein paar Möbel verschieben, um Platz zu schaffen.



Da mit dem Netzteil und den Lüftern die Hardware des Red Devil-Projekts für den Zusammenbau mit Luftkühlung komplett ist, haben wir alle Schachteln und das Gehäuse auf dem Tisch versammelt. So ein Bild mit der gesamten Hardware bevor sie verbaut wird, wollten schon immer mal machen – nun hatten wir die Möglichkeit dazu. Also haben wir begonnen, die drei Blitzlampen so gut wie möglich zu platzieren.



Mit dem iPhone haben wir noch schnell dieses Bild gemacht, um sozusagen einen Vergleich mit und ohne Blitzanlage zu haben.



Da wir wie gesagt absolute Neulinge sind, haben wir sicher über eine Stunde gebraucht, die Belichtung an der Kamera und die Position der Lampen so hinzukriegen, bis wir zufrieden waren.



Doch damit hat unsere fotografische Entdeckungsfahrt erst grade begonnen. Vor uns liegen noch viel Üben und Experimentieren, Frustration, Rückschläge, Freude – genau dass macht für uns den Reiz aus. Am Schluss müssen einfach gute Bilder dabei rauskommen, könnte man sagen – aber wir wollen natürlich auch herausfinden, welche Gesetzmässigkeiten hinter den verschiedenen Kombinationen von Belichtungszeit, Blende und Blitzstärke stehen – da sind noch einige Stunden "learing by doing" angesagt.

Nachdem wir also die Hardwareschachteln für’s erste "im Kasten hatten", ging es gleich weiter mit dem nächsten Motiv.



Doch auch am Samstag Nachmittag hat alles viel mehr Zeit gebraucht, als wir uns vorgestellt hatten. Eigentlich wollten wir noch das Mainboard und vielleicht noch das Netzteil fotografieren – aber es war schon wieder spät geworden und wir entsprechend hungrig und müde.

Mit Fotografieren geht es dann für uns Ende Woche weiter. Wir wollen uns auf jeden Fall noch die Zeit nehmen, alle Hardware-Komponenten einzeln zu fotografieren, bevor wir den Zusammenbau unter Luftkühlung machen. Dann haben wir nur noch den Computer als Ganzes, aber auch der wird nicht einfach zum Ausleuchten sein. Ihr seht, die Herausforderungen gehen uns nicht so schnell aus.
 
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DamnedFreak

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abo! :)

bin sehr gespannt!
 

LeXeL

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den spacepilot habt ihr doch bestimmt nur fürs foto dagehabt und braucht den nicht mehr
ich nehm ihn euch gerne ab für die versandkosten XD
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Ein paar Bilder (1)

den spacepilot habt ihr doch bestimmt nur fürs foto dagehabt und braucht den nicht mehr
ich nehm ihn euch gerne ab für die versandkosten XD

sorry, den brauchen wir selber für unsere eigene Arbeit. :p

@all: Hier haben wir was anderes für Euch:

Heute nachmittag haben wir begonnen unsere Komponenten zu fotografieren. Hier seht Ihr Archangel bei der Arbeit.



Hier ein kleiner Auszug aus rund 400 Bildern. Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen.











Vor dem Feierabend wollten noch ein anderes Motiv ausprobieren, was nicht Hardware ist. So ein Arrangement wollten wir schon länger mal machen.





Mehr Bilder gibt’s morgen.
Was denkt Ihr? Sagt uns Eure Meinung zu den Bildern.
 
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lengi

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Ist das so gewollt, dass der Weißabgleich so unterschiedlich ist?

Das Netzteil hätte ich vor dem Fotografieren eher mal ausgepackt, ansonsten schon ganz gut!
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Ein paar Bilder (2)

@lengi: Ja, dass mit dem Weissabgleich ist so gewollt. Wir haben die Motive absichtlich auf verschiedene Art nachbearbeitet.
Das Bild vom Netzteil ist eine Impression vom Auspacken, ein zweites Netzteil-Bild findest Du hier weiter unten.

@all
Gestern Abend ist es echt später geworden… nach 14,6 GB Daten beziehungsweise 723 Bildern waren wir völlig übermüdet und haben uns entschieden, die versprochenen Bilder erst heute Montag online zu machen. Wir hatten bis kurz vor 10 Uhr am Abend fotografiert und Bilder importieren, sortieren und nachbearbeiten frisst auch schnell Zeit weg. Ach ja, was Essen wollten wir dann auch noch.

Hier nun eine kleine Auswahl neuer Arbeits- und Hardware-Bilder:





















Was denkt Ihr? Sagt uns Eure Meinung zu den Bildern.
 

moritzl

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Ich find die Fotos echt geil.

Sind die schon bearbeitet oder direkt out of camera?
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Ein paar Bilder (3)

@moritzl: danke für das Lob. :) Die Bilder sind alle mit Adobe Lightroom nachbearbeitet, also Weissabgleich, Helligkeit, Farben und Schärfe. Mit der Nachbearbeitung kann man mehr Stimmungen herausarbeiten oder einzelne Effekte setzen, aber das "Ausgangsmaterial", also das Originalbild, muss schon gut sein. Man kann mit der Nachbearbeitung Akzente und Effekte setzen, aber nicht aus einem schlechten Bild ein gutes machen.

Heute nachmittag haben wir das Fotografieren unserer Projekt-Hardware von "Red Devil" abgeschlossen. Drei Tagen intensive Arbeit liegen hinter uns, dementsprechend müssen wir unsere kreative Batterien erst mal wieder aufladen. Insgesamt haben wir rund 1550 Bilder gemacht, was 31,6 GB Platz auf der Festplatte sind.

Heute musste auch Monk-Trader mal mit der Kamera ran.



Hier eine Auswahl der Bilder vom Mainboard, was gar nicht so einfach zum Fotografieren war, wie zu Beginn gedacht.









Diese Bilder sind der Abschluss unserer dreitägigen Hardware-Serie. Der nächste Schritt im Projekt ist der Zusammenbau unter Luftkühlung.
Also bleibt am Ball und sagt uns Eure Meinung zu den Bildern.
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Zusammenbau der Luftkühlung

Hurra, die Luftkühlung ist zusammengeschraubt, das "Schrauber-Duo" hat letztes Wochenende einen grossen Schritt vorwärts gemacht im Projekt.

hitzestau-reddevil-bauluftkuhlung1-600.jpg


Die letzten paar Tage haben wir damit verbracht, Bilder und Texte aufzubereiten. Dieser Post enthält auch ein Inhaltsverzeichnis, das wir mit der Publikation der einzelnen Beiträge jeweils aktualisieren.


  1. Zusammenbau der Luftkühlung
  2. Einbau Netzteil und Einpassen des Mainboards
  3. Montage von CPU und Kühler
  4. Einbau Gehäuselüfter und RAM
  5. Verkabelung und Abschluss

Bevor Monk-Trader das System benutzerfertig installiert, wollen wir es noch durch einen Testparcour jagen. Bezüglich der RAID-Konfiguration bitten wir euch ebenfalls um euren Rat:
SSD RAID 0: Was ist eine optimale Stripe-Size? Was ist Eure Erfahrung mit unterschiedlichen Grössen? Von was wir zu dem Thema gelesen und gegoogelt haben, empfehlen sich 128K. Als Daten auf den SSD sind hauptsächlich: Bilder mit rund 22 MB (RAW), Windows 8, normale Dokumente.

Bevor Archangel den PC als sein neues Arbeitsgerät übernimmt, möchte Monk-Trader ein paar Bench-Tests durchführen. Danach wird er Archangel den PC kaum noch wegnehmen können...:) Damit unsere Resultate mit anderen Systemen vergleichbar sind, bitten wir um eure Unterstützung: Welche Daten sollen wir erheben? Welche Tools eignen sich am besten dazu und auf welche Einstellungen sollen wir achten?

Disclaimer: Für alle in den weiteren Posts gezeigten Arbeiten übernehmen wir keinerlei Haftung, Nachbau auf eigene Gefahr. Arbeitet vorsichtig und nehmt Euch Zeit. Ganz wichtig: bohrt keine zusätzlichen Löcher durchs Mainboard, wie man auf PC Games Hardware lesen konnte.




---------- Post added 06.05.13 at 02:05 ---------- Previous post was 05.05.13 at 23:01 ----------

Vorbereitung Gehäuse
Als erstes haben wir das Gehäuse für den Einbau unserer Komponenten vorbereitet. Da wir zwei SSD einbauen wollen und keine weiteren Festplatten, benötigen wir den unteren Käfig im vorderen Teil des Gehäuses nicht. Da dieser im Boden verschraubt ist, liess er sich einfach entfernen.

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Die Halterung vom 5,25 Zoll-Einbauschacht unter dem Gehäusedeckel brauchen wir ebenfalls nicht. Für die seltenen Fälle, wo man heute ein DVD- oder Bluraylaufwerk braucht, haben wir uns ein externes Laufwerk beschafft. Später wird man sehen, dass die Front-Lüfter den Einbauschacht teilweise überdecken. Eingebaute Laufwerke machen aus unserer Sicht eh kaum noch Sinn, sie sind durch USB-Sticks oder Downloads aus dem Internet abgelöst worden.

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Das Prodigy wird mit zwei 120mm Gehäuselüftern ausgeliefert, jeweils einer an der Vorderseite und einer an der Rückseite. Beide werden durch unsere Lüfter von Enermax ersetzt. Dazu später mehr.

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Einbau Netzteil
Das Netzteil war als erste Komponente dran zum Einbauen. Dazu muss man auf der Rückseite des Gehäuses die vier Schrauben lösen und das Netzteil an die vorgesehene Stelle schieben. Der Netzteilkäfig ist 18 cm tief, der Gehäuse-Hersteller Bitfenix empfiehlt eine maximale Tiefe von 16cm für das Netzteil. Wobei zwei Zentimeter nicht gerade viel Platz für Kabel und Stecker sind. Wie es eng es im Prodigy werden kann, sehen wir dann später bei der Verkabelung.

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Unser Netzteil ist ein Enermax Triathlor FC 750 W mit 14 cm Tiefe. Ausser dem Hauptstrang für die Stromversorgung vom Mainboard und CPU bietet das Triathlor FC komplettes Kabelmanagement. Die relativ geringe Tiefe ist uns beim gesamten Zusammenbau sehr entgegen gekommen und war ein Hauptgrund, warum wir uns für dieses Modell entschieden haben. Unsere weiteren Überlegungen waren: Nvidia empfiehlt für eine 670 Grafikkarte schon ein Netzteil mit mindestens 500 W. Dann kommen ja später mit der WaKü noch Pumpe, Lüftersteuerung und weitere Lüfter dazu. Auch sollte das Netzteil nicht ständig auf Maximalbelastung laufen, was auch den Verschleiss wieder erhöht. Und es sicher auch nicht verkehrt, etwas Reserve zu haben und den Anlaufstrom sollte man auch nicht vergessen.

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Einsetzen Backpanel
Das Backpanel für die Anschlüsse vom Mainboard muss eingesetzt werden, bevor man das Mainboard selber montiert. Man drückt es einfach in die dafür vorgesehene Aussparung auf der Gehäuserückseite, aber achtet auf die richtige Ausrichtung, sonst steht später das Mainboard auf dem Kopf :)

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Einpassen Mainboard
Als nächstes wollten wir wissen, wie das Mainboard ins Gehäuse passt. Eingebaut wird es erst später. Dabei sollte man sehr vorsichtig vorgehen und genau aufpassen, wo es anstösst.

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Für das Asus P8Z77-I Deluxe hatten wir uns entschieden, weil es uns auf Grund der Reviews, die wir gelesen hatten, am besten geeignet schien. Aber es gab einen Punkt, der in den Reviews nicht erwähnt wurde, und der uns noch die Nase rümpfen liess, aber dazu später mehr… Oder vielleicht kommt Ihr ja drauf, wenn Ihr Euch das Bild oben genau anschaut. Auch die Stromversorgung mit der senkrechten Platine machte es interessant. Das blaue Farbsetting mag für "Red Devil" nicht so passend sein, aber wir hatten uns das Mainboard gekauft, bevor wir die Idee mit dem roten Gehäuse hatten. So sieht man auch, wie sich ein Projekt entwickelt.

Das Mainboard muss in die vier dafür vorgesehenen Gewinde geschraubt werden.

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Wegen des etwas speziellen Layouts des ASUS-Mainboards passte dies jedoch nicht auf Anhieb. Die Halteschrauben der senkrechten Platine mit der Stromversorgung werden von je einer Mutter festgehalten, die genau dort sitzt, wo das Mainboard am Gehäuse befestigt wird, wie man auf dem unteren Bild sieht. (Vorsicht, nicht zu viel Druck ausüben!)

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So sehen die Muttern von der Rückseite aus.

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Muss man das Mainboard nur mit 2 Schrauben montieren oder was wegflexen? Nein, die Lösung ist ganz einfach: Die Muttern werden entfernt und die Schrauben werden direkt durchs Mainboard ins Gewinde geschraubt. Dann passt das Mainboard sauber ins Prodigy.

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Bevor wir das Mainboard verschraubt haben, mussten zuerst Prozessor, Kühler und RAM montiert werden. Dazu mehr im nächsten Beitrag.
 
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hitzestau

Neuling
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[Worklog] Red Devil von hitzestau – Montage von CPU und Kühler

Reinigung CPU und Prolimatech-Kühler
Bevor wir den Kühler und den CPU montieren konnten, mussten beide erst gereinigt werden. Der CPU soll mit einem Prolimatech-Kühler (Megahalems) gekühlt werden. Diesen haben wir von Monk-Trader's PC übernommen, da dieser letztes Jahr auf WaKü umgerüstet wurde. Seitdem lag der Prolimatech in der Schublade und kommt nun beim Red Devil zu seinem zweiten Frühling.

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Nachdem Monk-Trader seine Hände mit Seife und Brennsprit gereinigt hatte, hat er zuerst beim CPU Fett und Verunreinigungen entfernt.

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Am besten macht man auf der CPU-Oberseite kreisende Bewegungen mit dem Tuch. Aber aufpassen, man darf nie die Goldkontakte auf der Unterseite des Prozessors berühren oder gar beschädigen. Darum liegt der CPU auf einer mehrlagigen Schicht von Papiertüchern.

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Danach kam der Kühler dran. Der schnell verdunstende Brennsprit hat zum Fotografieren coole Muster auf die Oberfläche gezaubert.

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Somit waren diese beide Teile sauber und für den Einbau bereit. Wir haben Sie zur Seite gelegt, um Platz zu haben für den nächsten Arbeitsschritt.


Halterung Prolimatech
Als nächstes haben die Halterung des Prolimatech vorbereitet. Wie ihr auf dem Bild seht, besteht sie aus mehreren Teilen. Wir haben diese neben dem Mainboard ausgelegt um die korrekte Ausrichtung für die Montage festzulegen.

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Als erstes wird die Backplatte auf der Rückseite des Mainboards angebracht und mit den vier Schrauben befestigt. Dann werden links und rechts vom Prozessor die beiden Verbindungsstücke angebracht.

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Die Querverbindung hält später den Prolimatech-Kühler an seinem Platz und presst ihn fest auf den Prozessor. Sie kann man natürlich erst später verschrauben.

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Montage Kühler
Nachdem wir mit den beiden ersten Schritten alles vorbereitet hatten, galt es nun, CPU und Kühler miteinander auf dem Mainboard zu montieren.

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Zuerst haben wir die Schutzkappe an der CPU-Halterung entfernt und das Verbindungsstück der Prolimatech-Halterung, welches den Bügel verdeckt, nochmal kurz lösen müssen, weil man sonst den Bügel nicht nach oben klappen kann.

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Der CPU wird vorsichtig aufgesteckt, dann kann man die Klappe vorsichtig herunterklappen. Abschliessend wird dann der Bügel wieder heruntergedrückt.

Damit ist der CPU fertig auf dem Mainboard verankert. Da man den CPU beim Einbau zwangsläufig anfasst, haben wir ihn nochmals vorsichtig mit Brennsprit gereinigt.

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Nur als kleine Zwischeninfo: Wir verwenden einen Intel Core i7 3770K, 3.5GHz. Wir haben uns für dieses Modell entschieden, weil es aus der i7-Serie der grösste ist und er als K-Versionen einen freien Multiplikator hat.

Als nächstes kam die Wärmeleitpaste zum Einsatz. Als Wärmeleitpaste verwenden wir Arctic Silver 5. Mit dieser haben wir schon seit Jahren gute Erfahrungen gemacht.

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Die Wärmeleitpaste wird vorsichtig auf den CPU aufgetragen und verstrichen, aber aufpassen: nie zu viel auftragen. Um sie etwas besser streichbar zu machen, haben wir die kleine Tube vorher für rund eine Minute in heisses Wasser eingelegt.

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Als kleinen flachen Spachtel haben wir ein Stück Plastik aus einer der Lüfterverpackungen herausgeschnitten, um die Paste zu verteilen. Am besten arbeitet man dabei von der Mitte nach aussen und muss aber aufpassen, dass auf der Seite des CPU nichts herunterläuft.

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Nachdem die Paste gut verteilt war, haben wir den Prolimatech nochmals mit Brennspirit gereinigt und ihn kurz auf den CPU aufgesetzt.

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Damit haben wir auf der Unterseite des Kühlers einen Abdruck in der Grösse der Fläche des CPU erzeugt. Diesen Abdruck haben wir benutzt, um die Wärmeleitpaste gleichmässig auf dem Kühler zu verstreichen.

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Abschliessend haben wir auf dem CPU den Rest nochmals glatt gestrichen und am Rand überschüssige Paste entfernt. Am besten verwendet man dazu Wattestäbchen und fährt mit einer Drehbewegung am Rand des CPU entlang.

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Dann waren beide Teile bereit und wir haben den Kühler aufgesetzt und verschraubt.

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Probleme mit den Lüfterhaltern
Als wir den Prolimatech-Kühler verschraubt hatten, haben wir schnell gesehen, dass zwischen den Lamellen des Kühlers und der senkrecht aufstehenden Platine des Mainboards nicht viel Platz ist. Berühren tuen sie sich nicht, aber mit den Halterbügeln der Lüfter wird es zu eng. Auf Vorder- und Rückseite des Kühlers drücken sie auf die Platine, wie man hier gut sieht:

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hitzestau-reddevil-bauluftkuhlung3-600-23.jpg


An diesem Punkt haben für Freitagabend Schluss gemacht. Das hat uns auch etwas Zeit gegeben, für dieses Problem bis zum nächsten Tag eine Lösung zu überlegen.

Mehr dazu – und auch die Lösung im nächsten Post.
 

Chef24

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So wie das ganze hier dokumentiert wird, kannste es auch fast als "howto" bezeichnen :fresse:

Wirklich super saubere arbeit, weiter so ;)
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Einbau Gehäuselüfter und RAM

an alle: vielen, vielen dank.:)

@Chef24: ja das hat was mit dem How-To :) vielleichts wird's ja mal gepinnt *grins*

Aber jetzt geht's weiter im Text und Bild:


Lösung vom Vortag
Der vorangegangene Arbeitstag endete mit der Feststellung, dass die Halterbügel der Lüfter vom Prolimatech-Kühler die senkrechte Platine des Mainboards berühren, wie wir euch im letzten Post beschrieben haben. Zum Glück hatte Monk-Trader eine gute Idee, die wir am nächsten Tag auch gleich ausprobiert haben. Die Drahtbügel lassen sich mit der Zange etwas zurecht biegen, so dass sie die Platine kaum mehr berührten. Aber das reichte uns noch nicht. Wir wollten Drahtbügel und Platine gegeneinander isolieren, um Kriechströme zu vermeiden. Isolierband lässt nicht sauber auf solchen dünnen und gebogenen Draht aufwickeln, also war das auch keine Lösung.

Als alte Wasserkühler und Kabel-Sleever *fettgrins* kam uns dann die Idee, den Bügel mit einem Stück Schrumpfschlauch zu überziehen. Dazu musste Monk-Trader den Bügel aufbiegen, da man sonst den Schrumpfschlauch gar nicht überziehen konnte. Hier seht ihr, wie die Bügel im Original-Zustand und mit Schrumpfschlauch aussehen.

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Schläuche schrumpfen ist immer ein Spiel mit dem Feuer.

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Nachdem die Bügelenden überzogen waren, mussten sie in ihre ursprüngliche Form zurückgebogen werden. AUTSCH – dabei hat Monk-Trader sich böse am Fingernagel verletzt, was ihn auch beim Weiterarbeiten ziemlich weh getan hat. Der Draht das Hin- und Herbiegen nicht vertragen und ist gebrochen. Zum Glück hatten wir noch Reservebügel, so dass wir am Schluss zwei gebrauchsfertige Halterbügel liegen hatten. Eigentlich hätte ein Bügel gereicht, aber das haben wir erst später festgestellt.

hitzestau-reddevil-bauluftkuhlung4-600-4.jpg


Hier wäre doch eine Möglichkeit für die Hersteller, direkt solche isolierten Bügel zu verkaufen. Bei grossen Kühlern mit 14cm-Lüfter kann es ja auch passieren, dass die Bügel an die Rückseite der Grafikkarte stossen und wenn diese keine Backplate hat, kann es dort zu unerwünschten Kontakten kommen. Wer also auf der Suche nach einer neuen Geschäftsidee ist, hier bitte zugreifen!

Aber Mühe und Schmerzen haben sich gelohnt, wie ihr seht:

hitzestau-reddevil-bauluftkuhlung4-600-5.jpg


Der Bügel berührt die Stromplatine zwar immer noch ein bisschen, aber die Teile sind mit den Schrumpfschläuchen gegeneinander isoliert. Somit war auch dieses Problem gelöst, die CPU-Lüfter selber müssen aber noch warten, bis sie montiert werden. Das seht ihr dann im nächsten und letzten Post.


Einsetzen RAM
Das Einsetzen der RAM war dagegen ein Kinderspiel. Klick, Klick – und schon sind die Module eingerastet.

hitzestau-reddevil-bauluftkuhlung4-600-6.jpg


hitzestau-reddevil-bauluftkuhlung4-600-7.jpg


Mit 2 Bausteinen (Kingston HyperX, DDR3-1600, 8 GB) ist das Mini-ITX auch schon voll bestückt. Archangel freut sich auf seine insgesamt 16GB, da vor allem Lightroom ein Speicherfresser der Extraklasse ist, wie wir dieser Tage bei der Bearbeitung der Bilder wieder einmal feststellen durften.


Einbau Lüfter hinten / vorne
Auch das Einschrauben der Gehäuse-Lüfter war nicht sonderlich problematisch. Auf der Rückseite des Prodigy haben wir einen 14cm-Lüfter montiert und vorne zwei 12cm-Lüfter. Der obere Lüfter überschneidet sich dabei mit dem 5.25-Einbauschacht. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da wir diesen unter der Luftkühlung eh nicht nutzen. Im Post "Einbau Netzteil und Einpassen des Mainboards" hatten wir dies ja schon erwähnt. Der Luftstrom geht von vorne nach hinten durchs Gehäuse. Die Grafikkarte bläst ihre heisse Abluft nach hinten raus, also macht es keine Sinn, mit den Gehäuselüftern die Luft hinten anzusaugen.

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Unter der Luftkühlung verwenden wir T.B. Silence Manual-Lüfter von Enermax. Sie lassen sich einzeln sehr fein manuell regeln, da jeder Lüfter einen Potenzmeter hat. So können wir im Moment auf eine separate Lüftersteuerung verzichten, die folgt dann erst unter der Wasserkühlung. Für die Verkabelung bedeutet das allerdings, dass man es mit noch mehr Kabelstränge zu tun bekommt. Jeder Lüfter hat zwei Kabel: die Stromversorgung und den Regler, die beide sauber verlegt werden wollen.

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Nach dem Einbau der Lüfter haben wir uns erst mal eine Kaffeepause gegönnt…

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Nach der Pause – und im nächsten Post – geht es dann weiter mit dem SSD-Einbau und der Verkabelung im Gehäuse.


Bitte helft Monk-Trader die untenstehenden Fragen zu beantworten, da Archangel schon gross sabbert *sabbersabber*, da er ganz scharf auf das Gerät ist. Lang kann ich ihn nicht mehr zurückhalten. :)
Bevor Monk-Trader das System benutzerfertig installiert, wollen wir es noch durch einen Testparcour jagen. Bezüglich der RAID-Konfiguration bitten wir euch ebenfalls um euren Rat:
SSD RAID 0: Was ist eine optimale Stripe-Size? Was ist Eure Erfahrung mit unterschiedlichen Grössen? Von was wir zu dem Thema gelesen und gegoogelt haben, empfehlen sich 128K. Als Daten auf den SSD sind hauptsächlich: Bilder mit rund 22 MB (RAW), Windows 8, normale Dokumente.

Bevor Archangel den PC als sein neues Arbeitsgerät übernimmt, möchte Monk-Trader ein paar Bench-Tests durchführen. Danach wird er Archangel den PC kaum noch wegnehmen können...:) Damit unsere Resultate mit anderen Systemen vergleichbar sind, bitten wir um eure Unterstützung: Welche Daten sollen wir erheben? Welche Tools eignen sich am besten dazu und auf welche Einstellungen sollen wir achten?
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Verkabelung und Abschluss

Einbau Mainboard
Nach der Kaffeepause haben wir den Schlussspurt in Angriff genommen. Endlich konnten wir das Mainboard ins Gehäuse verbauen. Das Prodigy ist ein niedliches Gehäuse, aber es bietet nicht sehr viel Platz zum darin mit Werkzeug zu arbeiten. Mit einem normal langen Schraubenzieher kann es da schon schnell eng werden, wenn man das Werkzeug mit mehr sauber gerade ansetzen kann. Kurze Schraubenzieher wären hier sicher besser geeignet und hilfreicher.

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Den Ablauf – also die Reihenfolge beim Einbau der Komponenten – muss man sich am Anfang gut überlegen. So ist es zum Beispiel nicht möglich den CPU-Kühler zu montieren, wenn man das Mainboard schon im Gehäuse eingeschraubt hat. Zwischen Kühler und der Rückwand vom Gehäuse ist schlicht kein Platz, um noch an die Schraube der Kühlerhalterung zu kommen.

Wir haben alles auf dem Mainboard montiert, wie wir Euch in den vorangegangenen beiden Beiträgen geschildert haben. Nun war der Zeitpunkt zum Einbau gekommen. Da der Prolimatech sehr hoch ist, mussten wir beim Einsetzen ins Gehäuse sehr vorsichtig sein.

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Da wir ja das Mainboard ganz am Anfang des Zusammenbaus schon mal eingepasst hatten, wussten wir, dass man die Muttern unterhalb der Platine entfernen muss, um das Mainboard richtig an seinem Platz zu positionieren und zu verschrauben. Das steht übrigens auch im Handbuch, wie wir unterdessen nachgelesen haben :)

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Um das Mainboard richtig gegen die Blende in der Rückwand des Gehäuses drücken zu können, empfiehlt sich die Hilfe einer weiteren Hand. Die vier Schrauben zieht man am besten jeweils diagonal schrittweise an.


Verkabelung und SSD-Einbau
Der erste Schritt bei der Verkabelung war das Vorbereiten der einen Seitentür des Prodigy. Wie ihr auf dem Bild seht, gibt es dort eine Halterung für zwei SDD sowie das Frontpanel mit dem Power- und Resetbutton, USB- Anschlüssen und den Kontroll-LED’s.

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Die SATA-Kabel sind im Lieferumfang des Mainboard mit dabei. Leider sind diese eher kurz bemessen, so dass wir sie vor dem Prolimatech über die RAM hinweg führen mussten.

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Die SSD lassen sich einfach in den dafür vorgesehenen Halterungen verschrauben. Die mitgelieferten Stromkabel waren eher steif, so dass es sich empfiehlt für jede SSD einen separaten Strang zu verwenden. Die ganze Verkabelung wird uns beim Einbau der WaKü später im Projekt nochmal beschäftigen. Das gibt uns dann auch Gelegenheit, die Kabelführung zu verbessern und die Menge an Kabeln zu reduzieren.

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Die beiden SDD (Samsung 840 Pro Series, 512GB) werden später als RAID 0 konfiguriert, da Archangel viel Speicherplatz für seine Lightroom-Datenbank benötigt. Zur Sicherung der Daten wird ein Windows-Backup eingerichtet.

Um alle anderen Kabel zu verlegen, haben wir das Netzteil nochmals losgeschraubt und ein Stück herausgezogen.

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Auch hier sieht man deutlich, dass im Netzteilkäfig nicht viel Platz ist.

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Wenn man das Netzteil wieder an seinem richtigen Platz verschraubt, wird es wirklich eng:

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Jetzt war auch der Moment, den Lüfter am Prolimatech zu befestigen. Aus Platzgründen haben wir den zweiten Lüfter auf der Seite zur Gehäuserückwand weggelassen. Der Lüfter auf dem Prolimatech bezieht seinen Strom nicht vom CPU-Fan Anschluss auf dem Board sondern ist direkt am Netzteil angeschlossen.

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Die Steuerungskabel der Lüfter haben wir alle durch den Netzteilkäfig auf die Gehäuseseite wo die GPU ist herausgeführt, so dass wir die Lüfter später von dieser Seite her regeln können. Wie immer bei einer Verkabelung geht nichts ohne Kabelbinder – danke an den Erfinder :) auf dem Bild seht ihr, wie die Kabel der Frontlüfter zusammengehalten und geführt werden.

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Als die Verkabelung fast fertig war, haben wir die Seitentür mit den SDD geschlossen und alle noch nicht angeschlossenen Kabel auf die andere Seite herausgeführt.

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Auf dem Bild sind neben den Steuerungskabeln für die Lüfter noch die Kabel für das Frontpanel inklusive dem Quickconnector zu sehen. Die Stromversorgung für die Grafikkarte ist verlegt, aber noch nicht eingesteckt.

Hier nochmal ein Blick in den vorderen Teil des Gehäuse bevor die Grafikkarte eingebaut ist:

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Probleme mit dem Audioanschluss
Als wir das Audiokabel neben dem PCI-Slot anschliessen wollten, haben wir gemerkt, dass dann die Grafikkarte nicht mehr als an ihren Platz passt. Der USB-Anschluss auf der anderen Seite des PCI-Slot ist nicht im Weg, wie auf dem Bild unten sieht. Also – Huston, we have a problem!

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Auch wenn man die Grafikkarte probeweise einsetzt, sieht man deutlich, dass der Audiostecker keinen Platz hat:

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Dies hatte uns – wie bereits im Beitrag über das Einpassen des Mainboards vermerkt – etwas die Nase rümpfen lassen, weil dies in keinem Review, das wir gelesen hatten, bemängelt wurde. Wir haben extra nochmal bei ocaholic.ch geschaut, dort war dieses Problem nicht als Minuspunkt vermerkt. Im Gegenteil, das Layout des Boards wurde sogar gelobt. Vielleicht liegt das daran, das bei den Tests die Boards nicht in einem richtigen Gehäuse verbaut und verkabelt werden, sondern nur auf einem Benchtable mit den nötigsten Kabeln montiert werden. Was die Positionierung des Audiosteckers angeht, hat Asus das nicht so geschickt gelöst. Wenigstens hätten sie einen passenden Adapterstecker mitliefern oder den Anschluss anwinkeln können.

Da wir am Frontpanel keine Audiogeräte wie beispielsweise einen Kopfhörer anschliessen wollen, können wir schlussendlich gut mit dieser Einschränkung leben. Aber die Tatsache bleibt, wenn man eine Karte im PCI-Slot eingesteckt hat, kann man die Audioanschlüsse vom Frontpanel nicht nutzen.


Montage GPU
Als letzter Arbeitsschritt musste noch die Grafikkarte auf ihren Slot auf dem Mainboard eingesteckt werden.

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Die Grafikkarte wird vorsichtig aufgesteckt und an der Gehäuserückwand verschraubt. Die Karte ist eine GTX 670 SC+ 4GB von EVGA im Referenzdesign, was die spätere Auswahl eines Waterblocks unkompliziert macht.

Nun musste die Karte nur noch mit Strom versorgt werden:

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Uff, geschafft! Der Zusammenbau ist fertig. Als allerletzten Arbeitsschritt hiess es dann noch alle Kabelbinder abknipsen und die Seitentür zu montieren um das Gehäuse zu verschliessen. Für den Transport nach Hause zu Archangel haben wir es zurück in seine Schachtel verpackt und durch den Regen geschleppt – war ganz schön schwer, der kleine Red Devil.

Bei Archangel zu Hause wurde es dann nochmal richtig spannend… läuft er oder läuft er nicht? Nach dem Einschalten erschienen das ASUS-Logo und eine Fehlermeldung wegen dem CPU-Lüfter, da wir diesen wie geschrieben nicht auf dem Mainboard angeschlossen hatten. Erst als wir diese im BIOS deaktiviert hatten, startete das Gerät.

Einen Testlauf mit Ubuntu vom USB-Stick hat das Gerät noch am gleichen Abend mit Bravour gemeistert.

Damit ist der Zusammenbau der Luftkühlung abgeschlossen. Das System wird noch gebencht und dann macht Monk-Trader die komplette Neuinstallation und Datenübernahme für Archangel.
Das Projekt geht weiter… der Countdown läuft.

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hitzestau

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Ist noch Sleeve geplant? :)

Ja ich denke schon. Unter WaKü wollen wir die Verkabelung "schöner" gestalten, und die Kabelmenge reduzieren und auch wo nötig die Kabel besser führen. Da ist noch einiges an Potential zur Entwicklung. Das ist auch unser eigener Anspruch.

Ups, das wird ein freudiges Crimpen :) :) :)
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – ...auf den Zahn gefühlt

Nach einer längeren Pause präsentieren wir Euch heute die Resultate unserer Benchtests, die wir mit dem System gemacht haben. Seit dem letzten Post sind wir aber nicht untätig gewesen: Monk-Trader hat den PC für Archangel installiert und mit allen Programmen und Daten eingerichtet. Seit einer Woche arbeitet Archangel mit dem Gerät und ist total happy damit. Zudem haben wir am Entwurf für das Pedestal weiter gearbeitet, dass unter WaKü die Radiatoren aufnehmen soll. Unseren CGI-Entwurf stellen wir Euch am kommenden Dienstag vor, also streicht den Tag schon mal im Kalender an :)

Nun aber zurück zum Benchen. Die kompletten Daten könnt Ihr am Ende des Artikel als zip-Datei herunterladen. Neben den nackten Zahlen gibt es auch den "gefühlten" Eindruck des Benutzers: Dabei geht vor allem um die Geschwindigkeit: Progress-Balken rasen bei der Installation von links nach rechts, dass es eine Freude ist. Auch beim Arbeiten mit Adobe Lightroom ist der Unterschied deutlich zu spüren: Man kann durch die komplette Bilderdatenbank durchscrollen, als wäre es ein Zeitraffer-Film. Für Archangel mit seinem drei Jahre alten PC bisher undenkbar. Da merkt man die Unterschiede der Architekturen (alt: P55 / neu: Z77) und natürlich den Performance-Unterschied zwischen einer HDD und einer SSD. Im alten PC von Archangel liefen OS und Programme auf einer SDD, alle Daten lagen aber noch auf einer HDD. Lightroom ist ein Programm, das die Festplatte stark beansprucht. Dementsprechend war auch die Performance, da Lightroom-Katalog und die Original-Dateien beide auf der HDD gespeichert waren. Das laute Rattern bzw. "Daten-Meisslern" der HDD gehört jetzt natürlich auch der Vergangenheit an.

Also "gefühlt" ist es ein grosser Schritt nach vorne. Wie die Fakten aussehen, sagen Euch die Bench-Resultate. Auf unsere Frage nach Empfehlungen für Bench-Tools haben wir leider keine Antwort bekommen. Deshalb haben wir uns im Web auf die Suche gemacht und auf Screenshots von anderen Benchtests geschaut, mit welchen Tools gearbeitet wird und welche Daten erhoben werden. Messen wollten wir die Leistungen von SSD, CPU und GPU. So haben wir diese vier Tools ausgewählt, die vielerorts verwendet werden.

- ATTO Disk Benchmark
- CPU Prime
- 3D Mark von Futuremark
- Valley Benchmark

Beim SSD-Raid stellte sich zudem noch die Frage nach der Stripe-Grösse. Nach einer Webrecherche haben wir uns für 128K entschieden, dies wird auch im Mainboard-Handbuch so empfohlen. Das Arbeiten mit einem reinen SSD-System ist ein Hochgenuss, egal ob unter Lightroom oder einem anderen Programm. Auch die Zahlen von ATTO Disk Benchmark sind eindrücklich, wie man auf diesem Auszug hier sehen kann.

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Für Vollansicht hier klicken.

Das Mainboard bietet drei verschiedene Grundeinstellungen: Power Saving Mode, Normal Mode und ASUS Optimal Mode / Performance Mode. Ursprünglich war geplant, die Benchtests der Reihe nach mit allen drei Settings zu machen. Doch daraus wurde nichts: Als Monk-Trader mitten beim Benchen war, gab es Probleme: Das BIOS speicherte die Veränderungen an den Einstellungen nicht mehr und der Raid-Kontroller wurde beim Booten nicht mehr initialisiert. Da blieb nur ein Hard Reset via Jumper übrig. Der Jumper ist jedoch so positioniert, dass man die Grafikkarte ausbauen muss, um ihn zu erreichen – also keine sehr praktische Lösung. Danach haben wir uns entschieden, die Benchtests nur noch mit dem Performance Mode durchzuführen und die Einstellungen im BIOS nicht mehr zu verändern. Auch das fertig installierte System läuft mit diesem Modus. Mit der Bench-Arbeit musste Monk-Trader nochmals komplett von vorne beginnen, weil die Daten nicht mehr miteinander vergleichbar waren.

Um für künftige Probleme gewappnet zu sein, haben wir uns für den schlecht erreichbaren Jumper aus einem alten Audiokabel eine Brücke gebaut, wie ihr auf dem Bild unten seht. Dazu haben wir die Stecker etwas modifiziert, genauer gesagt das rote Kabel um eine Position nach innen verschoben. Das Verbindungskabel stammt aus unserem Arduino-Set. Das Kabel hängt hinten auf der Gehäuserückseite etwas heraus, so kann man jederzeit das BIOS zurücksetzen. Eine wirkliche Lösung könnte nur ASUS selbst mit einem Update liefern. Da Haswell nun vor der Tür steht, ist dies wohl eher unwahrscheinlich. Was genau mit dem BIOS nicht in Ordnung ist, können wir natürlich auch nicht sagen. Aber ist schon etwas enttäuschend, dass so ein grober Fehler nicht behoben wurde. Wie will man mit dem BIOS anständig arbeiten, wenn es zu solchen Problemen kommen kann? Auf jeden Fall sind wir nicht die einzigen, die mit dem BIOS zu kämpfen haben: In diesem Thread auf pcgh.de ist von sehr ähnlichen BIOS-Problemen die Rede und auch in unserem eigenen Worklog auf overclockingstation.de wurde das Thema schon angesprochen.

So sieht unsere Jumperbrücke aus:
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Die gesamten Bench-Daten könnt Ihr Euch hier als .zip herunterladen.

In guter alter Star Trek-Manier (wer sich noch an den Film "Star Trek Generations" erinnert, weiss was gemeint ist) weisen wir Euch auf die nächsten Schritte im Projekt hin: Am Dienstag stellen wir den Entwurf für das Pedestal vor. Und am Montag gibt’s ein "one more thing".
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – Nachricht von Section 31

Auszug aus dem Logbuch des Captains W.T. Cool, Sternzeit unbekannt:
"To boldy go, where no watercooling system has gone before… Die U.S.S. Prodigy verlässt heute das Raumdock. Unter meinem Kommando wird sie mit der Registrierungsbezeichnung "NX Nerd" neue Bastler und Schrauber für Wasserkühlung begeistern und die Botschaft eines leisen und kühlen PC-Systems zu neuen Zivilisationen und unbekannten Lebensformen tragen."

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Nein, das ist nicht das Pedestal für unser Red Devil-Projekt. Das stellen wir erst morgen Dienstag vor. Doch ein bisschen mit dem Pedestal zu tun hat die Sache schon. Die Position der Radiatoren ist beim Herumspielen im Sketchup entstanden. Wakü soll ja auch Spass machen… auf einmal hiess es "hey, das sieht doch aus wie…!" und die Idee war geboren.

Monk-Trader hat sich ein bisschen Zeit genommen und aus der spontanen Idee ein richtiges Starfleet-Schiff mit Warpgondeln und Deflektorschild gemacht. Über die Inneneinrichtung und die Antriebstechnik der US.S. Prodigy ist uns leider nichts genaues bekannt. Angaben über maximale Kühlleistung oder Energieverbrauch können wir ebenfalls nicht machen. Unbestätigten Gerüchten zu Folge spielen Kühlflüssigkeit, grosse Blöcke aus Kupfer und Radiatoren eine zentrale Rolle in dem zweifelsohne mit modernster Technik ausgestatteten Schiff.

Wir von hitzestau.com wünschen der U.S.S. Prodigy und ihrer Crew eine guten Flug und viele erfolgreiche Missionen!
 

Chef24

Semiprofi
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Ja man geile Idee :d
Das U.S.S. Prodigy image passt auch.
Es könnte aber auch ein V8 Motor sein :fresse:
 

hitzestau

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Red Devil von hitzestau – …Präsentation des Pedestal

Nach dem Gag mit der "U.S.S. Prodigy" von gestern, lüften wir heute den Vorhang für das Pedestal zu unserem roten Prodigy-Gehäuse. Damit Ihr nicht weiter runterscrollen müsst, zeigen wir Euch unseren Entwurf am besten gleich jetzt hier:

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Heute vor acht Wochen hatten wir unser Projekt lanciert und unterdessen das System unter Luftkühlung zusammengebaut und in Betrieb genommen. Das war aber nur der erste Schritt im gesamten Projekt. Eine Wasserkühlung war von Anfang an unser Ziel gewesen. Mit der heutigen Vorstellung unseres Entwurfs für das Pedestal geht "Red Devil" in die nächste Phase. Aus unserem luftgekühlten PC wird jetzt ein WaKü-System.


Wer hat Lust auf Bauen? – Aufruf an die Community
Wir suchen Leute, die Lust haben Teil eines Team zu werden und gemeinsam mit uns aus dem Entwurf einen fertigen Bauplan zu entwickeln und das Pedestal dann auch zu bauen. Aus unserer Idee soll etwas Reales entstehen. Bitte nehmt mit uns PN Kontakt auf – wie auch immer *fettgrins*, wenn Ihr Lust auf dieses Projekt habt oder uns einfach erst mal näher kennen lernen wollt. Dann können wir mailen, chatten oder telefonieren, wie es Euch am liebsten ist. Wie die Zusammenarbeit dann organisiert wird, ist für uns noch völlig offen. Wir haben die Idee für dieses Pedestal, haben aber selber keine Werkstatt oder Erfahrung in der Bearbeitung von verschiedenen Materialien. Deshalb suchen wir die Zusammenarbeit mit Euch. Auch falls Ihr jemanden kennt, der Interesse haben könnte, macht ihn bitte auf unseren Aufruf aufmerksam. Demnächst kommt noch ein Projekt, dass vom Stil her komplett anders ist, auch dafür werden wir auf Eure Unterstützung angewiesen sein.


Geplante WaKü-Komponenten
Im CGI sind das Prodigy und die darin platzierten Komponenten sind ganz massstabgetreu abgebildet. Der Netzteilkäfig soll nach vorne verlängert werden, um den ganzen Kabelsalat und eventuell auch den aquaero aufzunehmen. Vielleicht finden auch die SDD dort Platz. Die WaKü-Komponenten sind noch nicht alle festgelegt, die Liste zeigt einfach den aktuellen Stand der Dinge mit den wichtigsten Komponenten:

  • CPU: Heatkiller Rev3.0 Ni-Bl / Backplate (Watercool) (ist schon fix)
  • GPU: Heatkiller GPU-X³ GTX 670 Ni-Bl / Backplate (Watercool) (ist schon fix)
  • AGB / Pumpe: Twin D5 Dual Bay Reservoir/Pump Combo (XSPC)
  • Radiatoren: 2 Stk. NexXxoS Monsta 360mm – White Special Edition (Alphacool)
  • Lüftersteuerung: aquaero (Aqua Computer). Genaues Modell noch offen.
  • Durchflussmesser: MPS flow 200 (Aqua Computer) (ist schon fix)

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Die Geschichte hinter den riesigen Radiatoren erzählen wir Euch weiter unten im Text. Sehr oft sieht man diese Monster-Radis nicht in Projekten, also ist Red Devil auch eine Gelegenheit mal mit solchen Radis Erfahrung zu sammeln. Für viele normale PC-Gehäuse sind sie wohl schlicht zu dick. Betreffend AGB und Pumpen haben wir uns für die Kombination von XSPC entschieden. Diese wird an der Front und am Deckel montiert, auch wenn das Gehäuse nur einen 5.25-Zoll Einbauschacht hat. Die Frontpartie soll sowieso neu gestaltet werden. Der AGB ist hinter den beiden Augenschlitzen platziert und soll von innen beleuchtet sein, wir stellen uns vor, wie die Augen glühen. Da ist sicher noch mehr möglich, als man jetzt auf dem Entwurf sieht, vor allem wenn man einen aquaero ins Frontdesign integrieren würde. Auf diese Weise sind AGB und Pumpe sauber versorgt und im Boden des Gehäuses bleibt genug Platz für die Schlauchführung hin zu den beiden Radiatoren. Die beiden Radis selber sind mit Lüftern doppelt bestückt, nur beim hintersten Lüfter fehlt derjenige auf der Innenseite, um Platz zu lassen für den Luftstrom vom Netzteil. Auch im Boden des Pedestals soll es ein Lüftungsgitter haben, um die Zirkulation zu begünstigen. Beim aquaero haben wir uns noch nicht entschieden, wo er platziert wird und ob es einer mit oder ohne Display sein wird. CPU- und GPU-Block sind natürlich passend zu unserer vorhandenen IT-Hardware ausgewählt. Für Watercool haben wir uns entschieden, weil wir mit ihren Produkten schon bei unserem Projekt im vergangenen Jahr (CPU Heatkiller, MO-RA3) sehr gute Erfahrungen gemacht hatten und sie auch geil aussehen :)

Das Pedestal hat ungefähr diese Abmessungen (alle Angaben in mm). Zuerst die Masse der Box mit den Radis:
B / H / T: 336x164x432
Standfläche:
B / T: 442×488
Höhe (Box und Füsse): 316
Höhe (über alles): 647​


Was steckt hinter unserer Idee?
Streng genommen kann man in das Prodigy-Gehäuse eine komplette WaKü verbauen, mit einem Radiator an der Frontplatte (180mm) und einen im Deckel (240mm). Unser Leitgedanke war aber nicht "Was braucht es im Minimum?" sondern "Was ist möglich?" Wir wollten ein Design entwickeln, das auffällt und wir bisher noch nirgends gesehen haben. Deshalb haben wir beim Brainstormen mit Sketchup zuerst zwei normal dicke Radiatoren genommen und sie direkt unter das Gehäuse platziert. Das Pedestal wäre dann einfach eine "Verlängerung" des Prodigy nach unten gewesen. Das war uns aber nicht aufregend genug. Also haben wir zwei dicke Radis genommen und sie wie Füsse unters Gehäuse geschoben. Das gefiel uns schon besser, das ganze sah aus wie ein kleiner Wall-E aus dem gleichnamigen Film. Mit den dicken Radis ist auf jeden Fall mehr als genügend Kühlleistung garantiert. Das "teuflische" von Red Devil steht so gesehen auch für eine überdimensionierte WaKü-Hardware. Die Herausforderung war nun, ein Gehäuse um die beiden Radis herum zu designen.

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Für uns hat die Gestaltung eines Gehäuses und das Platzieren eines WaKü-Systems darin auch eine künstlerische Seite. So ist auch U.S.S. Prodigy entstanden, die wir euch gestern gezeigt haben. Hier nochmals die Slides zur Erinnerung oder für diejenigen, die es noch nicht gesehen haben.


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Es war uns wichtig, dass das Pedestal auch im Design schön "teuflisch" rüberkommt, was gar nicht so einfach war. Die Füsse erwiesen sich dabei als der schwierigste Teil des gesamten Designs. Lange sah Red Devil mit den Füssen, die ihr unten seht, eher wie ein Roboter oder ein Panzer aus.

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Es war ein recht langer Prozess, bis Monk-Trader die spinnenartigen Beine, die ihr jetzt seht, so designt hatte, dass sie uns beiden gefielen. Erst sie haben dem Red Devil auch den von uns gewünschten etwas "bösen" Look gegeben. Red Devil darf ruhig ein bisschen böse aussehen, aber nicht so bösartig, dass man ihn nicht jeden Tag neben dem Schreibtisch stehen haben will.


Wie geht es weiter?
Aus dem CGI-Entwurf soll jetzt etwas Reales zum Anfassen entstehen. Wir suchen Leute, die mit uns zusammen an der weiteren Planung und am Bau des Pedestal arbeiten wollen. Parallel dazu werden wir die weiteren WaKü-Komponenten auswählen, beschaffen, testen und darüber berichten.

Sagt uns ganz offen Eure Meinung zu unserem Entwurf. Wir von hitzestau sind der Überzeugung, dass lässt sich bauen.
 

hitzestau

Neuling
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Konstruktive Kritik ist immer willkommen, sonst würden wir unseren Entwurf auch nicht hier zur Diskussion stellen.

Darum nochmals die Bitte an Alle: Was wir von Euch gerne hätten, sind ein paar konkrete Hinweise, was Euch denn genau gefällt. Nur so können wir an unserem Entwurf weiterarbeiten. Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit und macht eine kleine Liste mit Dingen, die Euch gefallen. Damit könnt ihr uns am besten helfen. Oder falls Ihr eine Idee für die Füsse habt, sind Ideen sehr willkommen, denn mit den Füssen haben wir uns auch schwer getan.

Überarbeitete Entwürfe, wo wir Ideen und Anregungen von Euch einfliessen lassen, werden wir dann natürlich hier wieder posten.
 
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