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Es heißt ja immer, das zum Fremdgehen 2 gehören: Der Fremdgeher und der Betrogene. Was ist mit den unbeteiligten 3, also die Person, mit den der Fremdgeher die "Tat" vollzieht? Wenn dieser Single ist, hat er sich ja eigentlich nichts vorzuwerfen, denn er macht so gesehen ja nichts falsch. Wieso wird er aber trotzdem ständig kritisiert? Er/Sie hat die beiden nicht auseinander gebracht, das haben die vorher schon geschafft.
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Für mich liegt der Unterschied darin ob die dritte Person den Beziehungsstatus vorab kennt oder nicht. Glückliche Beziehung oder nicht spielt da für mich keine Rolle. Wer unwissend in das Beziehungsdrama anderer involviert wird, wurde genauso belogen wie die betrogene Person.
ich habe lustigerweise aktuell einen ähnlichen Fall bei mir in meinem Freundkreis wo ich involviert bin bzw reingezogen wurde. Eventuell schreib ich dazu nachher was
Es gab ja ein Treffen mit ihren Eltern wo sie mich eingeladen hat und wollte, dass ich ich mitkomme.
Ich habe zugesagt und Sie hatte mich ja eingesammelt und wir sind dann ins Freibad bei Ihren Eltern gefahren wo besagte Personen dann 2 Stunden später dazugestoßen sind.
Ihre Mutter liebt ihre Tochter natürlich über alles und will alles für Sie tun und ist natürlich überfürsorglich. Das hat am Ende dazu geführt, dass Ihre Mutter diverse Äußerungen gebracht hat, die Ihr nicht gepasst haben und Sie sich übergangen gefühlt hat und dass ich mehr von ihr weiß als ihr selbst liebt war.
Das war für sie eine rote Linie, die ich nicht übertreten hätte sollen aber in diesem fall wurde das ja von externen Personen getriggert.
Ich weiß mitlerweile etwas mehr über Sie und ihre Probleme (Bipolare Störung) und dass das Schwangerschaftsthema nichts ist was biologisch nicht mehr umzukehren geht sondern dass Sie aufgrund der aktuellen psychichen Lage, Medikamente etc.. wohl keine sexuellen Gefühle etc.. mehr spürt.
Bei ihr ist quasi ich zitiere "der Ofen aus". Sie hat angst, dass sie unter anderem deswegen männliche Freunde abschreckt und verlieren könnte, wenn diese zu viel wüssten. Außerdem wollte Sie nicht, dass andere sie als "besonders" wahrnehmen.
Nachvollziehbar aber Sie hätte einfach mit mir darüber reden müssen.
Um es etwas abzukürzen: Sie hatte mir dann in ihrer Verzweiflung 1 Woche später per Whatsapp die Freundschaft gekündigt bzw. gesagt, dass Sie den Kontakt nicht mehr möchte.
Sie selbst hat sich dann 2 Wochen Krankgemeldet und ich war ebenfalls für 1 Woche außer Gefecht.
In der Zeit haben mich meine Freund aufgefangen und mich abgelenkt. Außerdem hat die Freundin eines guten Kumpels von mir, sich um mich gekümmert und ich konnte immer mit ihr reden. Außerdem war Sie mit Ihr in Kontakt und konnten so zumindest irgendwie den Kontakt aufrechterhalten, wenn auch nur über 3 Ecken.
Ich habe in der Zeit sehr viel nachgedacht und auch mit Arbeitskollegen und anderen Personen gesprochen, da diese mir ganz neutral eine Sicht auf das geben können.
Ich habe mich dann dazu entschlossen einen 6 Seitigen Brief zu schreiben und habe diesen dann 1 Monat nach dem Ereignis in ihren Briefkasten bei Ihr Zuhause eingeworfen.
Diesen Brief hat sie dann bereits am nächsten Tag gelesen und sich gemeldet, dass Sie etwas Zeit braucht da es so viel ist und Sie sich meldet. Es bestand hier immer noch Kontakt zu der Freundin meines Kumpels.
Sie hat mir dann auch geschrieben dass Sie etwas Zeit braucht sich zu melden. 1 Woche Später hat Sie mir dann eine Word Datei geschickt wo sie sich erklärt hat. Sie war und ist immer sehr höflich, respektvoll und nimmt Rücksicht in dem was sie schreibt.
Darauf hin habe ich ihr dann 3 Tage später gewantwortet, diesmal aber in whatsapp.
Ich war in dem was ich an Sie geschrieben habe ebenfalls immer Fair und Korrekt Ihr gegenüber. Habe Kritik an Ihr aber auch an mir selbst geübt und habe immer versucht so gut es geht beide Parteien mit einzubeziehen.
Am ende habe ich Sie dann versucht aufzumuntern und ihr weiterhin ein gesprächsangebot gegeben und Sie auf meinen Geburtstag eingeladen.
Ich habe dann in einer Nachricht nochmal betont dass Sie bei uns weiterhin herzlich willkommen ist, wir sie als Freundin gerne wieder bei uns haben wollen würden, ihr aber auf ihrem Weg alles gute gewünscht.
Ich dachte, das Thema wäre hier erledigt gewesen. Sie antwortete dann, dass Sie das Gesprächsangebot nie ausgeschlagen habe und Sie bzgl Geburtstag noch nicht weiß wie sie mental drauf ist und Sie sich meldet.
Ich habe mit Oktober oder November gerechnet aber nichtmal 2 wochen später kam dann von ihr die Rückmeldung, dass Sie mit mir Reden möchte und wir haben uns dann vorletzte Woche an einem neutralen Ort in der Stadt verabredet. Wir haben uns ausgetauscht, Sie hat mir auch direkt wieder was zu trinken gegeben und haben dann auch über das konkrete Thema mit Ihrer Mutter etc.. geredet und sind dann noch was kleines Essen gegangen.
Auf dem Rückweg zu ihrem Auto habe ich sie dann gefragt, ob ich am kommenden Morgen wieder eine WA Nachricht bekomme und Sie hat das natürlich verneint und mir gesagt, dass Sie zum Geburtstag kommt.
Das ist natürlich nur sehr grob runtergerissen aber wir haben uns erstmal wieder "vertragen" und wir gehen dass ganze Thema alles jetzt gelassen an.
Für mich ist das Thema Beziehung mit Ihr vom Tisch da ich ihr im Brief auch gesagt mitgeteilt habe, dass Sie mich zu viel Kraft und Nerven kostet.
Warum sie sich dann doch so schnell bei mir gemeldet hat? Laut ihr war es der Brief. Scheinbar hat das was bei ihr ausgelöst denn Sie hat mir immer gesagt, ich nicht das Problem bin.
Sie hat in den ersten 2 Wochen nach dem Ereignis auch mit anderen Dingen gebrochen und diverse Entscheidungen getroffen. Ihren Linkedin account hat sie auch gelöscht gehabt.
Sie ist aufgrund ihrer Krankheit einfach psychisch nicht stabil genug und sobald es zu viel wird, kippt es.
Habe mir auch sehr viel bzgl. "Bipolare Störung" angeschaut und im großen und ganzen trifft das schon auf Sie zu. Hat mir ihre Mutter ja auch gesagt.
Auch dieser andere Typ, der auf Sie stand, es aber nie gesagt hat und dann als er sie genervt hat und sie ihn abgeschossen hat dann Bilder von ihr rumgehen lassen hat, war wohl ein Mitauslöser. Wie Widerlich kann man eigentlich als Mann sein? Hier hab ich Sie dann auch unterstützt und ihr zugesprochen.
Also um zum punkt zu kommen.
Wir sind wieder in Kontakt, Sie weiß jetzt, dass Sie mit mir über solche Dinge sprechen kann. Das Gefühlschaos ist auf beiden Seiten gerichtet und wir wollen als Freunde in Kontakt bleiben aber in einem für uns beiden Gesunden Maß. Darüber haben wir gesprochen und das sollte funktionieren.
Die Freundin vom Kumpel von mir hat einen großen Anteil an der Sache und es wäre auch sehr komisch gewesen wenn die Beiden was gemacht hätten und ich dann quasi außen vor gewesen wäre.
Danke für deine Rückmeldung und auch die Rückmeldungen von den anderen hier. Habe das sehr gerne gelesen und in meine Überlegungen mit aufgenommen und auch daraus sicher etwas für die Zukunft gelernt.
@Scrush, ich denke, dass du die für dich bessere Entscheidung getroffen hast. Selbst in deinem neuen Text lese ich schon wieder vor und zurück bzw. auf und ab seitens der Frau raus; das würde wahrscheinlich lange so weitergehen.
Und wie ich schon zuvor sagte (Stichwort Eisberg von dem du nur die Spitze siehst): wenn sie dir sagt, dass sie bipolar ist, dann hat sie auch sehr wahrscheinlich zig andere Probleme und nicht nur dieses, da die Komorbidität unter psychiatrischen Diagnosen extrem hoch ist. Das bedeutet, dass mehrere Diagnosen fast immer gleichzeitig auftreten wie z.B. noch eine Angststörung, OCD, eventuell noch ne eating disorder, etc.
Sowas solltest du dir nur als Freundin nehmen wenn du selbst hart genug drauf bist bzw. von deiner Persönlichkeitsstruktur reif und vor allem stabil bist; und so wirkst du zumindest hier im Netz nicht^^
Die Menschen laufen einem kleinen romantischen Traum hinterher, den idealen Partner und Lieblingsmensch zu finden, der just in dem Moment bindungsbereit ist.
Aufwachen Prinzessin! Wie wahrscheinlich ist das? Wie viel Lebenszeit hast du, um genau auf den Moment zu warten?
Also gewöhn dich daran, ein Kompromiss zu sein. Und noch schlimmer: Der Kompromiss vom Kompromiss.
Egal ob Gesellschaftliche Konventionen, die eigene Vorstellungen von Partnerschaft.
Der Moralkodex verbietet den potenziellen Partner zu ändern und sich ändern zu lassen.
Es lebt sich einfacher, wenn man die Erwartungshaltung auf Realität schaltet, statt sich von Kindermärchen leiten zu lassen.
Oma und Opa hatten nix anderes als sich selbst und sehr schwere Zeiten.
Mit Tinder, YouPorn und Freizeit im Überfluss (Lifetime Balance ) hätten Oma und Opa- ihr wisst schon.
Und kranke Trullas? Renn!
So viel crush kann man gar nicht haben. Egal ob Sucht, Bipolar oder sonstige Psychosen.
Klingt Scheisse, ist aber so.
Schönen Sonntag
Wenn man den richtigen findet, sollte es einfach passen!
Einen Menschen ändern zu wollen ist Quatsch, am Ende bleibt immer einer auf der Strecke.
Ich hab Bekannte aus Kindheitstagen, die wurden von ihren Partnern umerzogen, nur um jetzt, wo sie sich zwischen 45 und 50 bewegen festzustellen, dass das alles nicht das richtige war, und sich scheiden lassen.
Lustigerweise sind es überwiegend Männer, die sich komplett aufgegeben haben, um ihrer Frau zu gefallen.
Bei uns hat funktioniert, dass wir als komplette Pleitegeier ohne Erbschaftsaussichten in die Beziehung gestartet sind. Ab da konnte es fast nur besser werden, bzw. hat der gemeinsame Weg in 35 Jahren zusammen geschweißt. Jetzt wären wir auch bei Trennung beide finanziell unabhängig. Könnten uns aber beide keinen besseren Partner vorstellen - Schwein gehabt.
Der finanzielle Status hat bei meiner Partnerwahl keine Rolle gespielt, mir war wichtig, dass sie über ausreichend Bildung verfügt, und einen Beruf hat.
Mich hat es damals erschrocken, das ganz viele Frauen die ich kennengelernt habe in erster Linie nur aufs Geld geschaut haben.
Ich war gute 2 Jahre aktiv auf der Suche, und was ich in der Zeit erlebt habe, könnte ein Buch füllen
Ich war zu jeder Zeit ehrlich, und habe mich nie verstellt, da ich quasi in erster Ehe gelernt habe, dass das alles Quatsch ist.
Die beste war damals eine, die mich beim ersten Treffen gefragt hat, ob ich ein eifersüchtiger Mensch wäre…
Auf mein „warum“ hat sie mir dann erzählt, dass sie 3 Jahre aktiv Swingerin war…
Ich hab ihr dann gesagt, dass das aus uns nichts wird, also für eine ernste Beziehung, aber da wir uns ansonsten sympathisch fanden, haben wir eine schöne Zeit miteinander verbracht.
Als ich mit meiner Frau zusammen gekommen bin, war ich 18 und hatte gerad die Schule abgebrochen, und sie war 12. Klasse Gymnasium. Wegen Geld war bei uns beiden also eher ausgeschlossen
Warum? Wenn die 3 Person vorab von der anderen Beziehung weiß, ist dem 3 doch auch klar, das hier wohl nicht mehr als etwas Spaß zu holen ist. Dafür gilt der 3 dann als Assi, weil dieser die Beziehung der anderen 2 "zerstört" hat, was natürlich quatsch ist.
Wenn der 3 nichts davon und der "Täter" verheimlicht das, könnte man diesen natürlich auch böse Absichten unterstellen. Das der Betrogene quasi immer der "Verlierer" ist, steht natürlich außer Frage. Allerdings ist die Hürde fürs Fremdgehen bei intakten Beziehungen bei normalen Menschen schon relativ hoch. Einfach nur so aus Spaß eine gute Beziehung ruinieren wird doch kaum jemand mit einer gewissen Lebenserfahrung.
Irgendwo bei 60% des Textes war ich dann raus. Ich weiß nicht, was eigentlich das Problem ist. Sie wollte nicht, das er von ihren Problemen hört. Die Eltern haben es erzählt, daraufhin wurde der Kontakt unterbrochen. Kinder sind eigentlich möglich, aber sie hat kein Bock auf Sex. Das hätte aber schon vorher auffallen können, "normal" passiert da was nach 2-3-4 Treffen. Diese ganze Sache danach ist schwierig zu durchschauen und irgendwie auch viel zu Anstrengend und ziemlich sicher den "Aufwand" nicht Wert, so leid es mir für sie auch tun mag. Allgemein ziehen solche Menschen einen mit in den Abgrund. Das sollte man sich ganz ehrlich und rational überdenken und nicht nach Gefühlen.
@Scrush, ich denke, dass du die für dich bessere Entscheidung getroffen hast. Selbst in deinem neuen Text lese ich schon wieder vor und zurück bzw. auf und ab seitens der Frau raus; das würde wahrscheinlich lange so weitergehen.
Und wie ich schon zuvor sagte (Stichwort Eisberg von dem du nur die Spitze siehst): wenn sie dir sagt, dass sie bipolar ist, dann hat sie auch sehr wahrscheinlich zig andere Probleme und nicht nur dieses, da die Komorbidität unter psychiatrischen Diagnosen extrem hoch ist. Das bedeutet, dass mehrere Diagnosen fast immer gleichzeitig auftreten wie z.B. noch eine Angststörung, OCD, eventuell noch ne eating disorder, etc.
Sowas solltest du dir nur als Freundin nehmen wenn du selbst hart genug drauf bist bzw. von deiner Persönlichkeitsstruktur reif und vor allem stabil bist; und so wirkst du zumindest hier im Netz nicht^^
ich hab ja in der letzten Zeit mit einigen Leuten gesprochen und auch selbst reflektiert was davor war, was an dem tag war und was danach sein könnte.
ich bin im Grunde ein herzensguter Mensch und kann unter Umständen auch sehr viel aushalten aber ich muss auch an mich denken und wissen was ich will und wie es weitergehen soll. Man wird ja nicht jünger und selbst wenn man zusammenkommen würde, wäre das für mich auf Dauer mit größer Wahrscheinlichkeit ein ständiges auf und ab da sie so wie sie ist einfach nicht zu mir passen würde.
ich brauche jemanden, der auf eigenen beinen steht, verantwortungsbewusst ist und nicht so verklemmt ist. das mag jetzt böse klingen und das hab ich genauso auch ihr gesagt was eventuell auch etwas gebracht hat.
Die Frau ist unfassbar anstrengend weil sie nicht weiß was sie möchte, was sie mit ihrer Freizeit anstellen soll und was ihre Pläne für die Zukunft sind.
Sie lacht kaum, zeigt sehr wenig emotionen und ist teilweise sehr verschlossen, dann mal wieder offener. Generell ist sie aber sehr in sich gekehrt und stumm, außer sie hat was getrunken. dann wird sie zum wasserfall.
Ihre Wohnung ist teilweise ein Saustall, sie lässt alles liegen, Der Job gefällt ihr nicht aber sei weiß nicht was sie machen soll. Sie will was machen wo sie nicht am pc sitzt und mehr mit Menschen unternimmt aber einen Arbeitgeber zu finden den sie überzeugen kann sie einzustellen, braucht Mut auch über unangenehme Dinge zu reden. Sie wäre für das, über das was sie ständig philosophiert, massiv überqualifiziert (hat nen bachelor in verfahrenstechnik oder sowas).
Ich habe mit dem Thema abgeschlossen und fertig. Wir bleiben trotzdem in Kontakt aber reduzieren es auf ein gesundes Maß damit jeder auch mal Zeit für sich hat. Sie muss nämlich auch lernen mal selbst den Arsch hochzubekommen.
Ich nehme mich da natürlich aber auch nicht raus. Ich hab selbstverständlich auch nicht immer alles optimal gelöst. Auch ich hab sicherlich mal einen Fehler gemacht aber ich finde man sollte einfach drüber reden und dann schauen wie man weitermachen kann.
Wie gesagt, ich hab in all dem auch eure und deine Meinungen aufgesogen und mit einbezogen und das hat sicherlich auch dazu beigetragen, wie sich das die letzten Wochen entwickelt hat weil ich entsprechend gehandelt habe.
Ich habe Morgen Geburtstag und wir treffen uns heute alle zum Essen und zu einem gemütlichen Abend beim Kumpel.
Sowas solltest du dir nur als Freundin nehmen wenn du selbst hart genug drauf bist bzw. von deiner Persönlichkeitsstruktur reif und vor allem stabil bist; und so wirkst du zumindest hier im Netz nicht^^
Da hast du definitiv einen Punkt und da gebe ich dir auf jeden Fall recht und das weiß ich auch selbst. Ich bin nicht gerade derjenige, der mit großer Erfahrung in dem Thema gesegnet ist. Im Gegenteil. Ich habe selbst einige Baustellen auch bei mir an denen ich arbeiten muss und es wäre sicher um so schwerer, mir jemandem wie Sie ans Bein zu binden.
Irgendwo bei 60% des Textes war ich dann raus. Ich weiß nicht, was eigentlich das Problem ist. Sie wollte nicht, das er von ihren Problemen hört. Die Eltern haben es erzählt, daraufhin wurde der Kontakt unterbrochen. Kinder sind eigentlich möglich, aber sie hat kein Bock auf Sex. Das hätte aber schon vorher auffallen können, "normal" passiert da was nach 2-3-4 Treffen. Diese ganze Sache danach ist schwierig zu durchschauen und irgendwie auch viel zu Anstrengend und ziemlich sicher den "Aufwand" nicht Wert, so leid es mir für sie auch tun mag. Allgemein ziehen solche Menschen einen mit in den Abgrund. Das sollte man sich ganz ehrlich und rational überdenken und nicht nach Gefühlen.
Mir ging es nie um Sex. Das war nie das Thema. Darüber hatten wir auch nie gesprochen.
Laut Ihr ist sie Seit Jahren vollkommen Lustlos. Keine Lust auf eine innige Beziehung, keine Lust auf Sex, keine Lust sich selbst zu befriedigen. Für sie spielt das alles aktuell keine Rolle. Das hat sie mir vor 2 wochen halt mitgeteilt
Ihre Mutter, Brüder und ihr Umfeld hat sie wohl auch immer mal wieder gedrängt und das Treffen mit den Eltern und mir war dann so unglücklich weil die Mutter so von mir geschwärmt hat und das auch nach dem Tag und jeder der an dem Tag dabei war hat sie dann gefragt was denn nun mit "Scrush" sei, selbst ihre kleinen Nichten haben gefragt, ob ich ihr Freund/Mann bin.
Für Sie war das alles viel zu viel weil ich dadurch wohl indirekt zu nah an Sie herangerückt bin/wurde ohne das ich was dafür konnte.
Sie kämpft sehr sehr hart dafür, dass niemand diese Rote Linie überquert da Sie sich dann unwohl fühlt und das kostet sie sehr viel Kraft das aufrecht zu erhalten.
Das war dann ab einem bestimmten punkt für sie zu viel und der Tag war dann wohl einfach der Triggerpoint.
Darüber haben wir auch gesprochen da ich ihr das auch in meinem Brief geschrieben hatte. Solange sie über ihre Probleme nicht redet, desto schwieriger wird es für Sie da sie ständig mit der Angst lebt.
aber ich muss auch an mich denken und wissen was ich will und wie es weitergehen soll. Man wird ja nicht jünger und selbst wenn man zusammenkommen würde, wäre das für mich auf Dauer mit größer Wahrscheinlichkeit ein ständiges auf und ab da sie so wie sie ist einfach nicht zu mir passen würde.
Genau das schrieb ich dir ja letztens schon: du musst auch deine eigenen Grenzen kennen (was du noch tragen kannst, was machbar ist, und was einfach zuviel für dich wird und nicht mehr realistisch ist dauerhaft).
ich brauche jemanden, der auf eigenen beinen steht, verantwortungsbewusst ist und nicht so verklemmt ist. das mag jetzt böse klingen und das hab ich genauso auch ihr gesagt was eventuell auch etwas gebracht hat.
Genau das schrieb ich dir ja auch als ich sagte, dass du sie mal fragen könntest wie sie sich eine Zukunft vorstellt, und ob sie einen festen Job hat, Interessen denen sie nachgedacht; sprich kurz und knapp: ob sie ein halbwegs stabiles Lebenführt oder eben nicht.
Da hast du definitiv einen Punkt und da gebe ich dir auf jeden Fall recht und das weiß ich auch selbst. Ich bin nicht gerade derjenige, der mit großer Erfahrung in dem Thema gesegnet ist. Im Gegenteil. Ich habe selbst einige Baustellen auch bei mir an denen ich arbeiten muss
Auch das habe ich mir nach all deinen Beiträgen schon gedacht.
Ich hatte auch mal so eine Frau (oder so ähnlich). Wir kannten uns nur online und über das Telefon. Wochenlang gesprochen... ich bin dann irgendann zu ihr hin, 450 Km durch halb Deutschland.
Sie war eine mega heiße Blondine und wir haben uns soweit auch gut verstanden. Aber ich war damals noch jünger, unerfahrenener, und hab viele Zeichen nicht gesehen die ich heute sehen wollte. Die Frau war zuvor auch in der Psychiatrie aufgrund Suizidversuch. Wir haben einen netten Abend verbracht, Sex gehabt, und alles war toll. Am nächsten morgen switcht sie mental völlig um, wie ein Schalter, und wirft mich aus der Bude. Das war ein scheiss Gefühl, da ich echt Gefühle für sie hatte. Kannste nix machen. Ich bin da die 450 Km im Auto wie ein Zombie Nachhause gefahren da ich mich total numb gefühlt habe.
Wenn ich heute nochmal single wäre würde ich mich auf solche Frauen nicht mehr einlassen (sofern ich sie richtig einschätze).
Ich hatte auch mal so eine Frau (oder so ähnlich). Wir kannten uns nur online und über das Telefon. Wochenlang gesprochen... ich bin dann irgendann zu ihr hin, 450 Km durch halb Deutschland.
Sie war eine mega heiße Blondine und wir haben uns soweit auch gut verstanden. Aber ich war damals noch jünger, unerfahrenener, und hab viele Zeichen nicht gesehen die ich heute sehen wollte. Die Frau war zuvor auch in der Psychiatrie aufgrund Suizidversuch. Wir haben einen netten Abend verbracht, Sex gehabt, und alles war toll. Am nächsten morgen switcht sie mental völlig um, wie ein Schalter, und wirft mich aus der Bude. Das war ein scheiss Gefühl, da ich echt Gefühle für sie hatte. Kannste nix machen. Ich bin da die 450 Km im Auto wie ein Zombie Nachhause gefahren da ich mich total numb gefühlt habe.
Wenn ich heute nochmal single wäre würde ich mich auf solche Frauen nicht mehr einlassen (sofern ich sie richtig einschätze).
Weiß nicht ob du alles gelesen hast aber ich glaub ich hab auch einige details in den PNs verloren und hier gar nicht geschrieben.
Wir kennen uns seit 2020. ich hab Sie damals angeschrieben. nach paar mal schreiben haben wir uns getroffen und seitdem immer mal wieder was gemacht. seit ende 2023 dann deutlich öfter bis zu 2-3x die woche.
ich musste sie also nie fragen wie ihr leben aussieht, ich kannte es im großen und ganzen also.
Ich bin auch echt nicht anspruchsvoll was optik betrifft. Natürlich muss sie die Person gefallen aber daran mache ich nichts fest.
Sie war auch keine 10/10 als ich sie kennengerlernt habe und ist es heute noch weniger weil sie sich sehr gehen lässt. Trotzdem fand ich sie ansprechend und vom charakter natürlich.
Das ist auch ein Thema bei ihr. Natürlich werden auch die medikamente ihren anteil daran haben aber man muss auch erstmal die Kalorien zu sich nehmen damit auf den Stand kommt. Aber anstatt hier was zu ändern, was sie meiner Meinung nach vor allem Gesundheitlich auch definitiv tun müsste weil es an der Grenze ist, schiebt sie alles immer auf die Krankheit. Sie geht zwar oft schwimmen aber das ist dann mehr treiben als sich wirklich mal auspowern. Fitness Studio geht sie aber nur sehr selten. Wenn du dir dann aber abends ne Carbonara reindonnerst, ist das natürlich nicht wirklich hilfreich.
Ich hab sie jetzt nicht ausspioniert aber so wie ihre Küche aussieht, ist anständiges Kochen da drin eh nicht möglich und das geht bei ihr seit jahren so.
Ihre Arbeit kotzt sie an weil sie nix zu tun hat und wenn sie mehr zu tun hat, isses auch wieder nix.
In der Freizeit geht sie schwimmen oder spazieren oder unternimmt was mit ihren Brüdern. Ab und zu mal was mit Freunden oder mit mir.
Wenn wir wo hingegangen sind wo viele Menschen waren, war es ihr nach 2 Stunden zu anstrengend und wir sind woanders hin.
Ich sag es wie es ist, sie ist in vielen Dingen wirklich antriebslos und sieht darin wenig sinn.
Ihre Wohnung und der Wohnort gefällt ihr nicht. Umziehen? "ne ist mir aktuell zu anstrengend"
Job gefällt ihr ja nicht. was sie aber anderes machen will? weiß sie nicht wirklich.
Wohnung aufräumen? "Ne wozu?"
Ich hab ihr ja schon versucht zu helfen und ihr gesagt dass ein geordnetes Umfeld einem auch psychisch die Augen öffnet. In einer saubere ordentliche Wohnung fühlt man sich deutlich wohler als in einer Saustall.
einfach nach und nach die Baustellen abarbeiten. Das würde ihr eventuell auch helfen damit sie mal eine Linie und Struktur reinbekommt.
aber ich will mich jetzt nicht wieder in den Sachen verlieren. Sie weiß im prinzip selbst was los ist und wenn sie hilfe braucht kann sie sich melden.
Mich hat es damals erschrocken, das ganz viele Frauen die ich kennengelernt habe in erster Linie nur aufs Geld geschaut haben.
Ich war gute 2 Jahre aktiv auf der Suche, und was ich in der Zeit erlebt habe, könnte ein Buch füllen
Es ist normal, dass Frauen (im Schnitt! d.h. nicht immer und in jedem Einzelfall) mehr auf solche Faktoren achten als Männer, das hat evolutionäre Gründe.
Warum rennen bei den allermeisten Säugetieren (inklusive beim Menschen) eigentlich mehr Männer den Frauen hinterher als umgekehrt? Bei anderen Spezies ist das nicht so, es gibt sogar Spezies bei denen die Weibchen umgekehrt um die Männer kämpfen.
Bei den meisten Säugetieren hat sich die innere Befruchtung durchgesetzt. D.h. dass die Frau während der Schwangerschaft "besetzt" ist und sich nicht mehr fortpflanzen kann. Der Mann könnte in der Zeit jeden Tag zig weitere Nachfahren zeugen. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, es mag zwar ca. 50% Männer und 50% Frauen geben, aber die Frau wird durch diese Tatsache quasi zu einer wertvollen Ressource um die die Männer nun konkurrieren. Könnt ihr in zig Biologiebüchern so nachlesen.
Das hat dazu geführt, dass sich bei Frauen mitunter andere Ansprüche an einen Partner entwickelt haben als bei Männern. Man unterscheidet hier in der Biologie seit Tinbergen zwischen ultimate versus proximate causes. Ultimate bezieht sich darauf wie und warum sich evolutionär etwas entwickelt hat (u.a. weil es adaptiv sein kann, d.h. den Fortpflanzungserfolg steigert) und proximate causes bezieht sich darauf wie eine adaptive Funtion konkret im Organismus mechanistisch umgesetzt wird. Das bedeutet, dass Lebewesen nicht erleben müssen warum sie sich so oder so verhalten, oder warum sie A oder B bevorzugen, damit ihr Verhalten adapativ ist, sie müssen keine Einsicht darin haben.
Es gibt Studien die gezeigt haben, dass Frauen z.B. allgemein signifikant mehr Wert auf den Status des Mannes, seinen Wohlstand, etc. legen als umgekehrt. Warum? Weil sie eine höhere parentale Investition haben. Das Kind wächst in ihnen heran (verbraucht viel Energie), sie müssen sich danach um das Kind kümmern damit es überlebt (verbraucht wieder viel Energie). Deshalb ist für sie ein Partner wichtig der eine möglichst gute Investition von seiner Seite nach der Geburt zum Kind beiträgt. Bei Männern ist das nicht im gleichen Maße ausgeprägt, da sie ihre Fitness steigern können indem sie einfach mit möglichst vielen Frauen zig Kinder bekommen. Sie legen deshalb (im Schnitt) mehr Wert auf andere Attribute.
Ultimate versus proximate hier: ultimate = höhere Unterstützung für die Frau steigert ihre Fitness da ihr Nachwuchs so eher überlebt und selbst möglichst erfolgreich wird. Proximate = die Frau nimmt das nicht so wahr, sondern sie erlebt dass sie z.B. teils unbewusst teils bewusst eher auf erfolgreiche alphamännchen abfährt als auf den Penner in der Ecke ums mal sehr direkt auszudrücken.
In einer anderen Studie hat man eine sehr attraktive Frau und einen sehr attraktiven Mann gewählt (beide Wissenschaftler) und junge Studenten auf dem Hof angequascht. Nach einer Minute wurde gezielt die Frage gestellt: willst du heute Nacht mit mir ins bett? 75% der Männer sagten ja, nur 10% der Frauen sagten ja. Warum? Siehe oben; Frauen tragen ein viel größeres Risiko als der Mann, sie steigern ihre Fitness (survival and reproduction) nicht in dem sie mit jedem ins Bett springen, wir Männer schon.
Die Gründe warum wir teilweise stark anders ticken sind millionenjahre alte evolutionäre Entwicklungen die uns die natürliche Selektion aufgeprägt hat.