Ich lese nur schreiben...schreiben....schreiben...Ich weiss, selber habe ich am Anfang auch geschrieben aber es kommt der Moment da muss man sich sehen und einfach reden. Da wird soviel mit schreiben interpretiert, wie es sein könne aber nicht unbedingt sein muss.
Wenn du schon jemanden aus dem Semester kennst, dann lauf einfach zu ihr. Was andere denken, was andere reden kann einem doch egal sein?
Das und Reden ist auch nicht Alles.
Es gibt so viele Kommunikationsweisen welche auch attraktiv sein können, vielleicht Manchmal schöner als nur immer zu reden und zu schreiben.
Ruhig auch mal schweigen und sich an den gemeinsamen Erlebnissen erfreuen oder einfach mal rein spüren und merken das in der Stille ganz viel passiert.
Grundsätzlich muss Stille nichts Beklemmendes sein wenn man mit umgehen kann und dabei locker bleibt.
Wir Menschen sind auf 2 Dinge also viel zu fixiert: Reden & Schreiben und verlernen dadurch weiter Kommunikationsebenen.
Wenn wir stumm wären und nicht schreiben könnten wie würden wir kommunizieren?
Gerade die Sprache der Liebe schweigt gerne und möchte ganz und gar nicht von ihrer eigenen Kommunikationsebene durch Schrift oder Totreden den Mund verboten bekommen.
Sie spricht ganz von selbst, genährt durch das Gefühl zueinander, die Energie miteinander. Darauf gilt es zu achten.
Es gibt Zeiten wo ich z.B. mit meiner Freundin einfach schweigend beieinander bin, das Erlebnis da raus in den Herbstwald zu schauen z.B. genieße.
Das war schon am Anfang unserer Begegnung so. Mich selbst ermüdet es zu meist auch mehre Stunden am Stück zu reden.
Ich seh dann meistens echt schlecht aus und es tut mir auch überhaupt nicht gut, raubt mir Kraft und Gesundheit.
Ein Mix mag ich meist aber dauernd reden packe ich nicht. Meiner Freundin geht´s da ähnlich von daher passen wir bestens zusammen.
Ein Blick oder gar ein Kuss zur rechten Stunde sagt oft mehr als tausend Worte und für mich liegt des öfteren einfach in der Ruhe die Kraft.
Ich brauch auch Widmung zum Einen hin.
Von daher war für mich als Kartoffelbrei hier schrieb das er mit seiner Frauenbekanntschaft in der U-Bahn mal schwieg nichts Schlimmes.
Vor Leuten die nicht mehr zur Ruhe kommen und immer weiter reden muss ich mich zurückziehen um nicht blutige Ohren zu bekommen.
Davon gibt´s gar nicht so wenige

Es verwundert auch ja nicht bei der unglaublichen Infodichte und dem Zuballern an bewusstseinsverändernden Medikamenten wie sie leider viel zu schnell und zu häufig genommen werden.
Reden und Schreiben können Mittel zum Zweck sein, sind aber und das ist das was ich ausdrücken möchte nicht der Zweck selbst!
Es ersetzt nicht ein Reinspüren, die Sensorik, die Aufmerksamkeit, die Gestik zu lesen.
Alles zur passenden und rechten Zeit und so wie es uns entspricht dann geht´s uns gut
