Irre ist das es auch bei meinen Freunden so was von drunter und drüber geht. Da sind mindestens 10 weitere Leute wo im Kreis was mit der Gesundheit nicht stimmt.
Was ist da los?
Dann war ich der Einzigste im Kreis der nicht mit Virus im Bett lag...
Da ging ein richtig dickes Ding auch noch rum.
Dann weitere Lebenskrisen in der Verwandtschaft...
Meine Güte ei...
Ja, zuzeit geht das Krepieren ziemlich um. Mein Vater hats auch erwischt, irgendeine Form der Bronchitis, dazu seine Raucherei, die er immer noch nicht abgestellt bekommen hat und schon schlägt der Hammer etwas stärker aus. Derzeit nur noch 63% mit Luft kriegen (keine Ahnung, wie man das jetzt fachgerecht nennt

) und wenn er Pech hat gibt es chronisches Asthma. Mal sehen, er hat schon ziemlich Angst während der Erkrankung bekommen (durch das wenige Luft kriegen), aber ob er von den Glimmstängeln wegkommt...Leider habe ich da so meine Zweifel, dabei gibt es genug Aufhörer im Umfeld. Meine Maus hats dann heute Nacht erwischt, Magen-Darm-Mist, aber das geht jetzt wieder gut, ist schon wieder am rudern
Da können wir uns wohl gegenseitig gute Besserung wünschen
Ich mag das sowieso nicht, nur immer das eigene Blut so wichtig zu sehen. Für mich gehören noch mehr Menschen dazu und ich fühle mich da sozusagen insgesamt verbunden. Was ich nach wie vor nicht ab kann sind allerdings Gegenden wo Menschen mit hängenden Blick einem grußlos ignorieren, sprich in so mancher Großstadt wo natürlich einfach so viel Gewusel sein kann das das Grüßen schlicht kaum möglich ist. Da gefriert mir auf Dauer aber das Herz. Ich habs lieber wenn man sich nett grüßt. Das tue ich auch gerne und da kommt dann auch dort was zurück wo man noch sich wenigstens kurz widmen kann.
Das gibt mir viel.
Bei mir ist das sogar umgekehrt

Ich finde es relativ entspannend mal mich nicht mit jedem, der mir über den Weg läuft, "beschäftigen" zu müssen. Aber ich bin auch aus einer größeren Stadt, ich kenne das so, wenn ich dann auf dem Dorf mal bin, dann strengt mich das auf Dauer eher an jeden grüßen "zu müssen"

Allerdings kann ich dem großes Gewusel auch nichts abgewinnen, das ist mal für ein Nachmittag oder so ganz okay, wenn man was sehen/erleben will, aber ansonsten reicht mir auch normaler Fußgängerverkehr. Deshalb finde ich es auch ziemlich angenehm hier in der kleinen Stadt bei meiner Freundin.
Leachim, bei Dir und Deiner Maus alles gut?
Lebensplanung stabil?
Ja danke, hier ist soweit alles gut zwischen uns

Wir verstehen uns nachwievor immer noch sehr gut. Ich lebe derzeit öfters und länger bei ihr, wo man gleichzeitig auch das gemeinsame wohnen un wirtschaften etwas austesten kann. Bisher stellt es sich als sehr gut heraus. Mir gefallen daran sogar so kleine Dinge wie das gemeinsame einkaufen. Mit dem Auto zum größeren Supermarkt, Einkaufswagen, alles schnappen, ab zum Auto, einpacken und wieder los. Das fand ich letztens schon fast entspannend

Mir geht es auch selbst deutlich besser (du weißt Bescheid

). Ich kann mir daher durchaus vorstellen mit ihr hier herzuziehen bzw. zuzuziehen einmal. Das sind zwar 200km von der Heimat weg, aber ich habe durchaus eine zweite Heimat gefunden. Das einzige, was mir noch Gedanken bereitet sind die Möglichkeiten hier. Es ist eine kleinere Stadt, die zwar gut ausgefüllt ist, aber ob es meinen Möglichkeiten entspricht, muss man noch sehen. Großstadt ist zwar nebenan, aber mangels Auto und Führerschein wäre man so immer auf den Personenverkehr angewiesen, wo man erstmal sehen muss, ob das nicht in Stress ausartet auf Dauer.
Familiär gibt es dafür eher Probleme. Mein Verhältnis zu meiner Mutter ist nicht mehr das beste und wenn sie sich da nicht noch irgendwann einmal etwas menschlich ändert, sehe ich dunkle Zeiten auf unseren Kontakt zukommen, leider.