[Sammelthread] Was ist Liebe?

Das pikante ist ja: wenn ich einfach gesagt hätte dass ich nenn Benz fahre, dann hätte ich die heute Abend sicher genagelt. Und da wundern die sich das die meisten Typen verlogen sind?

Was will man auch mit so ner Alten. Würde mir schon direkt herb auf den Sack gehen, mehr als 'erbärmlich' fällt mir da nicht ein.
 
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Was will man auch mit so ner Alten. Würde mir schon direkt herb auf den Sack gehen, mehr als 'erbärmlich' fällt mir da nicht ein.

Wenn man hier grade erst die Sprache lernt, dann ist die Wahrscheinlichkeit dann eben doch recht hoch das man keine Arbeit hat (trotz Bachelor) ;)
 
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Ich lese hier jede Menge Vorurteile... Ich hoffe, dass bei uns nie was kaputt geht dass ich mich wieder selbst mit kennenlernphasen auseinander setzen muss.

Gesendet von unterwegs.
 
Ich kenn selbstverständlich die Umstände nicht, aber ne Arbeitslose käme denke ich für mich zum Beispiel nie in Frage. Das kann nicht funktionieren. Die meisten Gründe für eine Arbeitslosigkeit dürften inkompatibel mit meinen Vorstellungen sein. ggf. sowas halt direkt von vorneherein aussortieren.

Man muss aber dabei bedenken ob sie

a) einfach nur Rotze faul ist
b) Gesundheitlich nicht kann
c) einfach nichts findet (ja, auch das gibt es)

Und was machst du wenn deine Partnerin in Lohn und Brot steht und urplötzlich ihren Job wegen z.B. Stellenabbau verliert? Schießt du sie dann sofort ab?
Glaube ich eher weniger, daher sollte man nicht übereifrig sein und sie direkt abstempeln, nur weil sie keine Arbeit hat.
 
b) würde ich gelten lassen, nur wäre das dann wohl auch nix, weil ich sportlich bin und viel unterwegs. Passt also auch nicht.
a) schon deshalb nicht, weil sie dann daheim genauso sein wird und das generell von der Einstellung nicht passt.
c)dann ist der Bildungslevel wohl nicht annährend so hoch, dass es kompatibel wird. Wer aktuell keine Arbeit findet, der will nicht oder hat ziemlich sicher weder eine braucbare Ausbildung noch sonstige Bildung.

Wenn meine PArtnerin in Lohn und Brot steht und dann ihren Job verliert, weiß ich, dass keiner der genannten Gründe zunächst zutreffend ist. Also überhaupt nicht vergleichbar.

Davon abgesehen, ignorierst du offensichtlich direkt den einleitenden Nebensatz. Ansonsten ja, natürlich basiert die Erstauswahl auf ggf. Vorurteilen. Wie soll das gehen, jede Frau die man anspricht soweit kennen zu lernen, das man sowas detailliert beurteilen könnte. Das erste große Sieben sollte und wird regelmässig auf weitgehend öberflächlichen Details ablaufen wie aussehen, auftreten, sofort erkennbare Lebensumstände und erkennbare Bildung.
 
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c)dann ist der Bildungslevel wohl nicht annährend so hoch, dass es kompatibel wird. Wer aktuell keine Arbeit findet, der will nicht oder hat ziemlich sicher weder eine braucbare Ausbildung noch sonstige Bildung.

Da muss ich widersprechen. Eine gute Freundin hat jahrelang mit ihrem Bachelor in Chemie eine Stelle gesucht und nichts gefunden, jetzt mit (fast abgeschlossenen) Master hat sie es irgendwann aufgegeben und sich eine Stelle in der IT (Freizeit-Interesse ohne irgendeinen Abschluss) gesucht und direkt was gefunden, das vom Gehalt und Anforderungen deutlich über allem war, das ihr Chemie Abschluss ihr gebracht hätte... Vielleicht wohnt sie auch nur in einer doofen Stadt, aber naja.

Dwr Zusammenhangs aus Ausbildung und Job scheint in meinem Bekanntenkreis allgemein nicht wirklich gegeben.
 
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Wenn man hier grade erst die Sprache lernt, dann ist die Wahrscheinlichkeit dann eben doch recht hoch das man keine Arbeit hat (trotz Bachelor) ;)

Meine Freundin lernt die deutsche Sprache auch erst (wegen mir, da sie vorher eigentlich nie privaten Kontakt zu Deutschen hatte) und arbeitet seit sie ihre Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis hat (wo sie mit portugiesisch und italienisch durch kommt). Also mit mangelnden Sprachkenntnissen, die Arbeitslosigkeit zu begründen zieht nicht unbedingt. Meine Freundin hat in Brasilien auch studiert und geht hier halt putzen(eher Housekeeping in einem Hotel)und nebenbei in einem Eiscafé um nicht vom Amt zu leben, da sie dafür einfach zu stolz ist.
 
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c)dann ist der Bildungslevel wohl nicht annährend so hoch, dass es kompatibel wird. Wer aktuell keine Arbeit findet, der will nicht oder hat ziemlich sicher weder eine braucbare Ausbildung noch sonstige Bildung.

Ich finde diesen Kommentar etwas daneben. In einer idealen Welt streben alle Bildung und Allgemeinwissen an. In der Realität gibt es etliche, die zwar formal gebildet sind, aber alles vergessen sobald die Prüfung abgegeben ist oder das nächste Magazin eine "Shopping Werk" verkündet.

Am Ende kommt es darauf an, dass die Persönlichkeiten und die Ziele miteinander kompatibel sind.
Wenn da eine sagt, dass "Reich heiraten" und dann Hausfrau bleiben ein Teil ihrer Lebensplanung ist, dann ist es okay, wenn der männliche Part davon weiß und das genauso will. Oder umgekehrt...

Ein Kumpel von mir hat mit 32 immer noch keinen Studien-Abschluss als Folge eines Blackouts und Rachegelüste einiger Lehrkräfte in der mündlichen Prüfung (er fehlte ein paar Stunden aufgrund ehrenamtlicher Tätigkeit für die Schule) und ist in seinem Streben nach dem Abschluss seiner Berufung (man kann es bei ihm nicht anders nennen) zwischen die Räder der Bürokratie gekommen. Ich kenne niemanden, der so ehrgeizig und engagiert seine beruflichen Ziele einsetzt und sich von den Rückschlagen nicht aus der Fassung bringen lässt

Gesendet von unterwegs.
 
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"In der Realität gibt es etliche, die zwar formal gebildet sind, aber alles vergessen sobald die Prüfung abgegeben ist oder das nächste Magazin eine "Shopping Werk" verkündet."

Faule Ausrede, passiert mal, das ist sicher, aber nicht durchgängig und dauerhaft, zumindest nicht in der Masse. Wegen 1 aus 1000 werd ich im Alltag bei der Partnersuche sicher keine Rücksicht darauf nehmen. Die Regel ist es nämlich sicher nicht, die sieht anders aus.

"Am Ende kommt es darauf an, dass die Persönlichkeiten und die Ziele miteinander kompatibel sind."
Das stimmt. Aber diese beiden Dinge bestimmen auch den Umgang mit Job und Bildung und vice versa. Ergo, fehlt es dabei an einem, fehlt es in der überwiegenden Mehrheit auch woanders. Ich weiß auch absolut nicht, was daran verwerflich ist, wenn ich keine arbeitslosen Frauen date. Wenn ich solch ein Kriterium nicht haben darf, darf ich auch kein anderes haben oder sind Kriterien nach aussehen moralishc besser? Soll ich also jede daten?

@ebastler
Chemie ist stark Standort abhängig. In Basel, Ludwigshafen und solchen Orten wirst du sicher mit Kusshand genommen (bzw. wei0 ich das). Vll ist ihr Abschluss schlecht (Vermutung). Im allgemeinen hat man als Chemiker kein Problem einen Job zu finden. Und man muss nie den Job machen, den man gelernt hat. Das war hier nicht Kriterium.
 
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Meine Freundin lernt die deutsche Sprache auch erst (wegen mir, da sie vorher eigentlich nie privaten Kontakt zu Deutschen hatte) und arbeitet seit sie ihre Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis hat (wo sie mit portugiesisch und italienisch durch kommt). Also mit mangelnden Sprachkenntnissen, die Arbeitslosigkeit zu begründen zieht nicht unbedingt. Meine Freundin hat in Brasilien auch studiert und geht hier halt putzen(eher Housekeeping in einem Hotel)und nebenbei in einem Eiscafé um nicht vom Amt zu leben, da sie dafür einfach zu stolz ist.

Deine Freundin ist Brasilianerin? :) Willkommen im Club. :wink:
 
Da muss ich widersprechen. Eine gute Freundin hat jahrelang mit ihrem Bachelor in Chemie eine Stelle gesucht und nichts gefunden, jetzt mit (fast abgeschlossenen) Master hat sie es irgendwann aufgegeben und sich eine Stelle in der IT (Freizeit-Interesse ohne irgendeinen Abschluss) gesucht und direkt was gefunden, das vom Gehalt und Anforderungen deutlich über allem war, das ihr Chemie Abschluss ihr gebracht hätte... Vielleicht wohnt sie auch nur in einer doofen Stadt, aber naja.

Dwr Zusammenhangs aus Ausbildung und Job scheint in meinem Bekanntenkreis allgemein nicht wirklich gegeben.
Das kommt auch öfters vor. Aber die könnten dann intellektuell dem Mann überlegen sein. Und damit kommen viele Männer erst Recht nicht klar.
 
Da hab ich ja richtig Glück, dass meine fast perfektes Englisch spricht und ich immerhin gut genug bin, dass es auch keine Probleme gibt.

Sie lernt auch schon Deutsch, aber sie ist da eher unsicher, alleine wegen der Aussprache.
 
Anforderungen deutlich über allem war, das ihr Chemie Abschluss ihr gebracht hätte... Vielleicht wohnt sie auch nur in einer doofen Stadt, aber naja.
Also nicht wegziehen wollen aus einer Stadt, aber sich dann beschweren? Naja, Frauen brauchen ja ihren Freundes- und Stecherkreis.
 
Da hab ich ja richtig Glück, dass meine fast perfektes Englisch spricht und ich immerhin gut genug bin, dass es auch keine Probleme gibt.

Sie lernt auch schon Deutsch, aber sie ist da eher unsicher, alleine wegen der Aussprache.

Stimmt alleine schon die Worte, die einen Umlaut enthalten bereiten meiner größte Probleme. Verstehen tut sie inzwischen deutlich mehr als sie spricht. So geht es mir inzwischen aber auch mit dem portugiesischen. Ihr Sohn spricht ja auch fließend deutsch und sprich mit ihr, wenn ich da bin fast ausschließlich deutsch.
 
Das kommt bei meiner auch noch dazu. Wir haben auch den Deal, das wenn sie den Kurs Deutsch B2 beendet hat, bin ich mit Portugiesisch lernen dran
 
In der Realität streben erschreckend wenig Menschen eine höhere Bildung an. Vor allem, nachdem man mit dem schulischen System durch ist.
 
Weshalb auch, wer begreift, dass er kein "besserer" Mensch ist, nur weil er eine "höhere" Bildung hat, kann sich auf das konzentrieren, was ihm liegt.

Ich finde, es sollte jedem überlassen sein, das mit seinem Leben anzufangen, was er für richtig findet, dieser Leistungsdruck ist so schon mehr als heftig. Ich habe auch "nur" ganze 2 Jahre über Schulpflicht eine weiterführende Schule besucht und mir geht es dennoch sehr gut im Leben und ich fühle mich nicht minderwertig.

Bildung kann ja durchaus auch abseits eines üblichen Bildungsweges (offiziell) erfolgen.
 
Es geht nicht darum, besser zu sein. Viele Probleme ließen sich aber mit besseres Bildung lösen. Man schaue sich nur mal den Klischee-Hartzer an. Dem würde es mit mehr Bildung wesentlich besser gehen. Da kommt er aber nur mit Bildung hin. Er hat also nicht die Motivation, sich zu bilden.

Da geht es gar nicht um Leistungsdruck. Zumal diese Bildung, wie du ja schon erwähnst, nicht in der Schule gelehrt wird.
 
Wenn es doch nur so einfach ist, wenn ich Leuten mit Doktortitel was erklären muss, Rede ich oft mit denen sie mit Kleinkindern, weil sie selbdt einfache Zusammenhänge nicht begreifen.
 
Ja was bedeutet ein Doktortitel denn? Experte in allem Gebieten oder Experte in einem Gebiet und sonst Depp.

Ich würde sagen es gibt beide extreme.
 
ich hole den Thread mal wieder hervor...

was tun wenn man nicht weiß wie mann sich entscheiden soll und auch nicht weiß mit wem man darüber reden soll...

Meine Partnerin (frisch Zusammen, knappe 3 Monate) hat erfahren dass sie nur noch ne begrenzte Zeit Kinder kriegen kann und hätte gerne ein 2. Also versucht sie mit mir darüber zu reden...ich hab meine bedenken nach so einer kurzen Beziehung geäußert, was sie irgendwie nicht verstanden hat...ich versteh sie, sie kann Bald keine Kinder mehr kriegen, hätte aber gerne noch eins und dementsprechend Zeitdruck...aber sie muss doch auch mich verstehen?

Ich bin total neben der Spur, habe vielleicht 3 Std geschlafen, Kopfschmerzen, denke nur noch an das Thema, den riesen Streit....mir geht es nicht gut, sie Leidet und ich weiß nicht was ich machen soll...

danke fürs lesen...

auf bald...
 
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Das folgende bitte nur als Gedankenspiel sehen da ich nie in einer vergleichbaren Situation war. Es ist nur der Versuch mich darein zu versetzen.

3 Monate ist wirklich sehr kurz um die Entscheidung für ein Kind zu treffen. Das Ding ist aber auch: Wenn sie wirklich so wenig Zeit nur noch hat zieht sich das Problem durch. Solltest du dich gegen sie entscheiden oder sie sich gegen dich wird der neue Partner in der selben Situation sein. Was wenn sie sich auf Grund des Zeitdrucks für irgend wen entscheidet nur um noch schnell ein Kind zu kriegen. Ich hätte dann die Sorge, dass sie an einen falschen gerät. Das soll dir jetzt keinen Druck machen oder so. Aber das wäre mein Gedanke. Habe leider schon mehrfach innerhalb der Familie gesehen was auf den Kindern lastet bei einer Scheidung + wenn einer der Geschiedenen dann auch noch keine Ruhe gibt.

Daher ist die Frage: Wie ernst ist es dir mit ihr? Hast du nach den 3 Monaten bereits irgendwelche Zweifel wo du denkst "Langfristig bin nicht 100% sicher ob sie die richtige ist." Willst du überhaupt Kinder? Solltest du Zweifel haben würde ich das ganze möglichst schnell klären denn die Situation ist echter Mist... Eine 100% richtige Entscheidung gibt es da einfach nicht! Außerdem kenne ich sie nicht. Ich weiß nicht wie sie tickt. Was ist wenn ihr jetzt ein Kind habt und ihr euch trennt. Da das Kind dann eine "Druckentscheidung" war sag ich mal... im schlimmsten Fall musst du dann Unterhalt zahlen obwohl du es eigentlich nicht 100% wolltest. Was zum ersten Punkt zurück führt: Hast du irgendwelche Zweifel an der Beziehung?
 
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