@tree
Das liest sich super - hoffe dass dein Glück ewig anhält
Danke

Aber da sagst Du was. Ich muss etwas mehr aufpassen und nach meiner Gesundheit wieder schauen.
Ich war Letztens doch etwas zu viel unterwegs und aktiv mit meiner Liebsten und da schlug dann während der Fahrt die Epilepsie mit solcher Gewalt ein, das war nicht mehr feierlich.
Bin rasch rechts ran gefahren und meine Freundin fuhr dann weiter mit dem Auto.
Furchtbare Kopfschmerzen und Danach, naja, waren die Emotionen und die Wiederfindung auf diesem Planeten wirklich sehr schwer.
Ich werde mich zukünftig mehr schonen denn in diesem Fall merkte ich das das gar nicht gut ist zu übertreiben.
50% Behinderung wurden nicht ohne Grund ausgestellt. Ich habe eben manchmal das Gefühl ich kann alles und
renn dann mit solcher Willensstärke rum und dann findet mich mit voller Härte meine Krankheit wieder und knallt mir ein.
Das lässt mich dann doch mit etwas Bitternis auf den Boden der Tatsachen schauen.
Für die Beziehung bedeutet das nun langsam machen, nicht übernehmen. Ich weiß das meine Freundin gerne viel mit mir gemeinsam erleben will.
Ich selbst ja auch aber das kreuzt mit der notwendigen Schonung die ich mir geben muss.
Da bin ich auch gerade wieder froh in meiner Wohnung hier zu sein und mein Ding zu machen (Job und Hobby)
Ich muss mich Niemanden erklären, bin zwar auf gewisse Weise teils innerlich einsam aber ich zieh meinen Nutzen raus.
Am Do kommt Sie bei mir vorbei . Werd uns dann was Schönes kochen und ja ich brauch`s echt gechillt im Leben.
Besser gesagt ich muss viel chillen damit Epilepsie und gerne verbundene Depression Danach auf ein erträgliches Maß runter gehen.
Da gibt´s einfach eine Menge Dinger die nicht so einfach gehen. Sollte man mit leben und sich daran erfreuen was man hat.
Nicht dem nach trauern was man nicht hat. Jetzt gerade bin ich wieder gefragt mich "Sonderling" einfach selbst gerne zu haben und zu akzeptieren was geht und was nicht.
Ich war immer der Arsch egal wo ich hinkam, ich hatte den Mund noch nicht auf gemacht, wurd ich schon gemobbt.
Das zum Thema, man sei der Herr über sich selbst: Wenn man nur zurück gewiesen wird, dann glaubt man irgendwann, was die Umgebung einem eintrichtert.
Nach sowas wieder Selbstvertrauen zu gewinnen ist nicht einfach
Ich kann Dich da sehr gut verstehen. Ich selbst war und bin irgendwo immer etwas mutig speziell und habe schon mit jungen Jahren eine gewisse Eigenständigkeit gefunden und behalten.
Habe auch Gruppenzwänge nie mit gemacht. Das bedeutete aber auch oft mal einsam sein. Es gab in der Schule immer mal wieder Mobbingopfer.
Ich selber wusste mich irgendwann recht gut zu wehren denn auch auf mir wurde und wird gerne herumgehackt.
Durch meine Individualität bot und biete ich gerne Fläche an. Es gab Zeiten da wurde ich täglich in der Schule verprügelt.
Ich schlug aber ewig nicht zurück weil das für mich so abstrus und unfassbar war. Auch mein Schulranzen landete im
Fluss und die ganzen Schulsachen gingen kaputt darin. Oben auf der Brücke lachten mich ganze Klassen aus.
Wenn ich mal 50 Pfennig hatte, wollte auf einmal Jeder mein Freund sein und fragte mich nach dem ich mir im
Bäcker davon so süße Gummischlangen kaufte ob sie was haben könnten. Ich gab natürlich alles her und von den
angeblichen Freunden kam keiner. Andere logen mich dauern voll und erzählten mir die tollsten Dinge.
Sie wussten das ich Jeden für voll nahm und immer meinte alle sind gut und ehrlich.
Mittlerweile nehm ich`s bei Bedarf auch mit einigen Gruppen auf und
geh gelassener und weniger geknickt meinen Weg. Es gab auch einige Leute welche ich regelrecht beschützte in der
Schule vorm Mobbing, wusste ich doch selber wie es mir erging. Es gibt solche fiesen Leute, das glaubt man kaum. Richtige Monster können das sein!
Der Begriff Schule richtet noch Heute in mir Stress aus. Vermutlich habe ich da auch einen Sprung in der Schüssel Richtung Trauma bekommen.
Psychotherapie folgte. Zusätzlich durch meine Erkrankung bin ich oft etwas zurückgeblieben, konnte den Abläufen einfach nicht so rasch folgen.
Das schlug sich auch dann im Handball nieder wo der Lehrer mich ständig mit dem Handball direkt auf den Kopf abwarf weil ich träumte statt ordentlich zu
rennen und das Spiel zu verfolgen. Ich weinte jede Trainingseinheit und hatte teils Gehirnerschütterungen. Dann irgendwann nahmen mich meine
Eltern raus aus dem Handball..endlich. In Turnhallen wurde ich teils eingeschlossen weil ich zu langsam war und mich nicht rechtzeitig fertig machen konnte....usw....usw...
Menschen können gemein sein oder Sonderlingen wie mir weniger folgen - Ich weiß das Bruder
