[Sammelthread] Was ist Liebe?

Emotionale Verletzungen sind nur möglich, wenn wir uns verletzen lassen, abgesehen davon, bedeutet jede Verletzung auch Heilung und kann uns in unserer Entwicklung helfen. Ich für meinen Teil, öffne mich nur Menschen, die es mir wert sind, dass ich ihnen mein Herz und meine Seele zeige. In meiner letzten Beziehung war ich auch kurzzeitig verletzt, bis ich gemerkt habe, dass das gar nicht notwendig ist. Jetzt geht es mir besser denn je, mit der Gewissheit, dass ich mein Bestes getan habe und es eben einfach nicht gepasst hat.

Das würde ich ungerne so stehen lassen. Emotionale Verletzungen lassen sich nicht vermeiden, wenn man nicht gerade die eigene Erwartung auf "sie guckt mich nicht mal mit dem allerwertesten an" stutzt.
Wenn man nicht gerade komplett emotional abgekapselt ist, wird es eine Reihe von Menschen geben, für die man Gefühle hegt (wenn auch nicht intensiv) und denen man sich öffnet - oder schlicht nicht verschließt. Und das macht nicht nur verletzbar, sondern das findet auch statt. Dabei will ich noch nicht mal jemandem Absicht unterstellen, das Ganze kann genauso auch erstmal auf einer unterbewussten Ebene geschehen.
Und das führt nun mal dazu, dass emotionale Verletzungen passieren. Und dass nicht alle spurlos verheilen, einige bleiben und man wird sich immer daran erinnern. Einige Menschen sind - obwohl manchmal sehr liebenwürdig - eben total unsensibel, und da wird aus gut gemeint eine gewaltige Katastrophe auf der anderen Seite.
 
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Und ich schreibe es hier nochmal, ICH suche mir aus, mit welchen Menschen ich mich umgebe und mit welchen nicht. Vielleicht hat nicht jeder die Möglichkeit, sich die Rosinen rauszupicken, ich kann das schon und ich mache das auch. Ob nun absichtlich oder nicht, weshalb sollte ich mich mit Menschen umgeben, die mir nicht gut tun, in welcher Hinsicht auch immer. Ok, vielleicht bin ich da etwas straighter als Andere, mag sein. Aber wer sich eben in eine Opferrolle begibt, wird auch Opfer sein.

Speziell aus meiner letzten Beziehung heraus, kann ich das für mich wieder sehr gut beurteilen, da gab es einige Situationen in denen ich mich verletzt gefühlt hab, bis ich gemerkt habe, dass es dazu gar keinen Grund gibt. Ich habe mein Bestes gegeben und getan, es war kein echter Mangel, der dazu geführt hat, dass wir unsere Beziehung beendet haben. Meine Ex ist emotional absolut unreif und steht mit gut Glück mit einem Bein im Leben. Da wirft einem eben schon der kleinste Windhauch aus der Bahn.

Ich fühle keine Schuld, weder bei mir, noch bei mir und habe das einfach akzeptiert, wir gehen im Guten auseinander und somit brauche ich mich auch nicht verletzt fühlen. Bei den Meisten ist das Ego so ausgeprägt, dass immer gleich der Stolz oder das Ego "verletzt" ist, ohne in vielen Fällen darüber wirklich nachzudenken, warum etwas passiert.

Edit: Meine Erwartungen an die letzte Beziehung waren einfach nicht da, ich brauche nichts erwarten, ich bin für alles selbst verantwortlich und suche mir aus, wie die Beziehung verläuft, ich habe meine Ex geliebt, so wie es mir möglich war, tu das auch immer noch, wenn auch auf andere Art und Weise und ich finde es gut so. Ich konnte verzeihen, vergeben, ich konnte mich lösen und komme gut mit ihr zurecht, bin mir aber dennoch bewusst, dass es eben geendet hat. Und es ist gut so.
 
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...ich bin für alles selbst verantwortlich und suche mir aus, wie die Beziehung verläuft...

Also in einer Beziehung trägt nicht einer alleine die Verantwortung, sondern beide. Und spätestens an dem Punkt an dem Dein Partner unvorhergesehen die Beziehung aus Grund X beendet, hast Du alleine keinen Einfluss mehr darauf wie die Beziehung verläuft.

Wenn man alles zu jeder Zeit unter Kontrolle hätte würde man ja jede Trennung absichtlich und bewußt herbeiführen.
 
Da habe ich mich wohl nicht ganz korrekt ausgedrückt, ich meinte damit, ich bin dafür verantwortlich, wie ich mit Situationen umgehe, wie ich reagiere, wie ich agiere, wie ich mich verhalte, das ist niemand sonst, für MICH bin allein ich selbst verantwortlich!

Und ja, ich sehe es sehr stark so, wie ich schrieb, dass ich mir aussuche, wie die Beziehung verläuft, spontane Einflüsse von Außen sind immer möglich, diese beziehe da jetzt aber auch nicht ein, eine vollständige Kontrolle ist nie möglich und auch nicht realistisch.

Dennoch gehe ich davon aus, dass das meiste meiner Handlungen und Aussagen, meines Verhaltens Konsequenzen hat, positive wie negative und wenn ich mich genügend mit mir und dem Partner beschäftige, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich überrascht werde.

Mir geht es einfach nur um dieses Opferrollen denken.
 
Ich pick mal die beiden Sachen raus:

Und ich schreibe es hier nochmal, ICH suche mir aus, mit welchen Menschen ich mich umgebe und mit welchen nicht. Vielleicht hat nicht jeder die Möglichkeit, sich die Rosinen rauszupicken, ich kann das schon und ich mache das auch. Ob nun absichtlich oder nicht, weshalb sollte ich mich mit Menschen umgeben, die mir nicht gut tun, in welcher Hinsicht auch immer. Ok, vielleicht bin ich da etwas straighter als Andere, mag sein. Aber wer sich eben in eine Opferrolle begibt, wird auch Opfer sein.
[...]
Bei den Meisten ist das Ego so ausgeprägt, dass immer gleich der Stolz oder das Ego "verletzt" ist, ohne in vielen Fällen darüber wirklich nachzudenken, warum etwas passiert.

Gerade das ist der Punkt. Du hast die Möglichkeit, du hast die Erfahrung dazu, stehst im Leben und scheinst emotional gefestigt. Ich will dich nicht für dein Verhalten kritisieren, ich bin mir nur recht sicher, dass deine Einstellung und deine Schlüsse sich nicht 1:1 auf andere übertragen lassen, dafür fehlen die Voraussetzungen. Gerade in Schule und Ausbildung kann man sich sein Umfeld nicht gerade selbst aussuchen. Das liegt an der Schule, dem Wohnort, dem Weg dahin, den Leuten die da so wohnen.

In dem Kontext ist auch der Spruch mit der Opferrolle für Manche nahe am Hohn und Spott. In einem bestimmten Kontext hast du Recht, man kann sich selbst zum Opfer der Umstände erklären und aufgeben. Oder die Welt als schlecht erklären, oder "die Frauen" als bösartig usw. - aber es ist nicht der einzige um in dieser Position zu stehen. ABER: Schule und Mobbing sind ein so abartiges Feld der Gruppenpsychologie, mir fehlen da die richtigen Worte dafür. Da ist das eigene Verhalten egal, solange die entsprechenden Leute lästern, hetzen und Gerüchte verbreiten können. Das unterliegt schlicht nicht der eigenen Kontrolle.

Und in dem Kontext fühle ich mein früheres Teenager-ich angegriffen ;) Um den Kontext zu schildern: Es gab einige Leute in der Klassenstufe, die offen rechtsradikal und ausländerfeindlich waren. Mein bester Kumpel war im Jahr zuvor bei denen auf der "Abschussliste" obwohl der alles andere wie als "Opfer" gewirkt hat, der war ihnen eher zu stark. In dem Jahr ist der also auf eine andere Schule und ich habe mich mit einem "Ausländer" angefreundet, das war den Idioten ebenfalls in Dorn im Auge, außerdem war ich ja mit dem Kumpel befreundet der nicht. Ehrlich gesagt gingen mir die Drohungen am Allerwertesten vorbei, ich hatte andere Probleme (Computer, Highscores, neue Spiele die nicht laufen wollten, ... ) - als ich also nicht angreifbar war, gingen sie auf das Mädel zu mit dem ich "zusammen" war und setzten sie unter Druck. Wenn man daraufhin das erste Mal in seinem Leben die Worte "Ich will dich ja nicht verletzen, aber ...." hört, IST man - oder die "Beziehung" - zum Opfer geworden, und verletzt. Man hat weder die Erfahrung um das ganze einzuschätzen - die entsteht erst dadurch - noch irgendeine Handhabe dagegen irgendetwas zu tun.

Das ist der Punkt an dem man differenzieren muss: Es gibt Dinge, die hat man trotz aller Selbstbestimmtheit nicht unter Kontrolle. Es gibt immer eine Möglichkeit, zumindest menschlich zu wachsen. Dennoch bleiben einige Menschen schlicht bösartig, und andere unbeholfen ;)

€dit: Dem Post #31573 kann ich wieder zustimmen
 
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Habe auch Verständnis dafür das es für so Manchem besonders schwer ist aus seiner Opferrolle aus zusteigen. Das hat dann mit Mitgefühl zu tun.
Ich sag aber ganz klar und da ticke ich vollkommen gleich wie elchupacabre: Du bestimmst zum Großteil, nicht die Anderen!

Ich finde das viele Menschen sich selbst limitieren, zum Sklave des Systems geworden sind.
Du musst auf gewisse Weise auch austreten aus dem was Du gelernt und alles in Frage stellen!
Nur so fällt Dir auf mit welchen Dogmen und Limitierungen Du eigentlich lebst.

► Der erste Schritt ist eben im Leben das was uns widerfährt in erster Linie mit uns wieder zu verbinden.
Wenn Du dann in einer Beziehung ans Ende gelangst, hast Du auch noch die Möglichkeit Gewinner zu sein.
Du kannst sogar auf dem Sterbebett noch entscheiden zu gewinnen!
Das ist eben eine Grundhaltung und ja, diese lernst Du nicht gerade in der Schule.
Du musst den Weg ganz alleine beschreiten, dort ist es wahnsinnig einsam aber dann kannst Du aufwachen :)

Auch in die sogenannte Friendzone schiebst nur Du dich selbst. Kein Mensch zwingt Dich den Unterhaltungsaffen zu spielen der faule Würstchen lutschen darf.
Das machst alles nur DU. Und wenn dann das Universum endlich ist, ist das auch die eigene Limitierung wieder.
Wieder hausgemacht. Das Fiese ist eben das es total an Lebensbildung und allgemein Bildung des Herzenz oft fehlt.
Das musst Du alles selbst finden. Aber so ist das nun. Du gehst durch ein Tal und beginnst oben auf dem Berg zu beleuchten.
Ihr seid nicht falsch. Die ganze Gesellschaft ist zum Großteil total abgefuc*t geworden und limitierend.
Schaut euch um. Einfach nur traurig was da läuft und das ist es was es so schwer macht wieder zu Lebensweisheit zu finden.
Meister Yoda musst Du suchen ;)

Man sollte nicht mit Not im Partner alle möglichen Erwartungen münden sehen.
Auch wieder selbst machen. Übernehmt EUER Leben, dann könnt ihr auch weniger enttäuscht werden da ihr selber euch mehr in der Verantwortung seht.
Das ganze Leben ist Prävention. Und ihr seid die die Stein auf Stein legen könnt damit das Haus dem Wetter trotzt.
Ihr seid wirklich ganz, ganz alleine in Wirklichkeit aber es gibt einen der für euch das Ruder übernimmt.
Dantius, hatte in seiner Signatur stehen das man mit sich eine lebenslange Romanze haben kann.
Genau so ist es und diese Verbindung ist das Halteband welches ihr braucht.
Genau dieses ist dann zuständig dafür wie ihr mit Problemen im Leben umzugehen wisst.
Es ändern auch keine 100 Freunde etwas daran das Ihr selbst steuern müsst und euer Schiffchen ein Einmannboot bleibt solange ihr lebt!
Ich finde es wirklich großartig wie gefestigt und beständig elchupacabre mit seiner Beziehung umgeht und ich glaube das ich da auch hin möchte.
Ganz so weit sehe ich mich persönlich allerdings noch nicht wenn ich mich vor dem Spiegel betrachte :vrizz:
 
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Frohes neues Jahr zusammen :)

Thema Friendzone.
Sollte man absolut vermeiden und es ist, wie hier schon geschrieben, immer das ausnutzen von einem und das ausnutzen lassen des anderen. Der Ausnutzer hat einen Notnagel und der andere klammert an etwas und verpasst wirkliche Chancen. Wenn eine Frau zu mir Nein sagt, dann hat sich die Sache erledigt und ich fahre den Kontakt runter.
Hab das ja erst vor einigen Wochen gehabt wo eine "Freundin" auf eine Date frage mit nein und dann vielleicht geantwortet hat. Sie hat eiskalt versucht mich an den Haken zu holen und mich auszunutzen. Hab das nicht mit mir machen lassen und den Kontakt beendet. Ich treffe sie noch hin und wieder aber das Interesse von mir aus ist nicht mehr vorhanden. Man darf sich nicht von einer Person ausnutzen lassen, entweder richtig oder gar nicht! Hab übrigens bei Ihren Nachrichten zu Hause gesessen und einfach nur gelacht, hab selten jemanden erlebt der so Konsequent versucht hat jemanden in die Friendzone zu drücken :xmas:
Und aus einer Friendzone wird nie etwas festes, bitte nicht mit Freundschaft verwechseln, wieso sollte Frau oder Mann denn etwas ändern wenn sie einen am Haken haben? Sie haben komplette Narrenfreiheit und zur Not steigt das "Opfer" mit Ihnen in die Kist. Macht euch nicht zum Opfer!
 
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@Bergube +1 sehe ich genauso ist mir einmal passiert, seitdem nie wieder und wird es auch nicht
 
Frohes neues Jahr zusammen :)

Thema Friendzone.
Sollte man absolut vermeiden und es ist, wie hier schon geschrieben, immer das ausnutzen von einem und das ausnutzen lassen des anderen. Der Ausnutzer hat einen Notnagel und der andere klammert an etwas und verpasst wirkliche Chancen. Wenn eine Frau zu mir Nein sagt, dann hat sich die Sache erledigt und ich fahre den Kontakt runter.
Hab das ja erst vor einigen Wochen gehabt wo eine "Freundin" auf eine Date frage mit nein und dann vielleicht geantwortet hat. Sie hat eiskalt versucht mich an den Haken zu holen und mich auszunutzen. Hab das nicht mit mir machen lassen und den Kontakt beendet. Ich treffe sie noch hin und wieder aber das Interesse von mir aus ist nicht mehr vorhanden. Man darf sich nicht von einer Person ausnutzen lassen, entweder richtig oder gar nicht! Hab übrigens bei Ihren Nachrichten zu Hause gesessen und einfach nur gelacht, hab selten jemanden erlebt der so Konsequent versucht hat jemanden in die Friendzone zu drücken :xmas:
Und aus einer Friendzone wird nie etwas festes, bitte nicht mit Freundschaft verwechseln, wieso sollte Frau oder Mann denn etwas ändern wenn sie einen am Haken haben? Sie haben komplette Narrenfreiheit und zur Not steigt das "Opfer" mit Ihnen in die Kist. Macht euch nicht zum Opfer!

Ich finde solche Frauen völlig daneben. Du hast völlig Recht, Friendzone ist was anderes als Freundschaft. Friendzone ist nämlich für den Arsch, entweder ganz oder gar nicht.
 
Ist wichtig das zu erkennen und sich entsprechende Leute zu suchen. Ich mein, es zeigt auch zu einem guten Teil einem den Spiegel auf wenn man an solche Leute gerät.
Ich wurde noch nie "gefriendzoned" und ich denke das lag auch an mir und meiner Wahl.
 
So ist es und genau das meinte ich auch mit Opferrolle, ich muss mich eben auch in diese Friendzone (was ein dämlicher Begriff^^) begeben und an Menschen geraten, bei denen selbiges passiert, in Frage kommt. Abgesehen davon, entwickle ich auch nicht wirklich starke Gefühle für eine Frau, die das nicht erwidert.

Aber klar, nicht Jeder hat diese Reife und schon gar nicht in frühen Jahren.
 
Ja, das ist wahr. Ich finde da ja älter werden sehr angenehm.
Bei mir hat`s auch eine Weile gedauert bis ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin aber ich bin weiter Lernender :)
 
Ach, zu geil mal wieder.
Ich schreibe mit einer Frau, die Interesse an mir und ich an Ihr habe.
Was passiert?
Eine Arbeitskollegin sagt mir, dass eine andere Frau Sie gefragt hat, ob ich Single sei...
Heißt: 2 Frauen scheinen Interesse an mir zu haben.
Heißt, dass das scheinbar typische aufgetreten ist, entweder keine oder alle...
Ist irgendwie lustig. :D
 
Ist vollkommen normal. Ich habe auch jemanden, plötzlich steht die kleine Trainerin im Studio oft neben mir bei den Übungen, unterhält sich mit mir, schreibt mir bei fb etc. Auch finde ich, dass eine gute Freundin, mit der ich im Sommer kurz mal was hatte, auch irgendwie hübscher geworden ist.

Genieße den Moment, aber mache dir keine allzu großen Hoffnungen :)
 
Küss sie beim nächsten mal! Und das Kribbeln kann kommen aber es muss nicht, die erste liebe war etwas Neues und aufregendes, du bist daran gereift und daher reagierst du nun anders
 
Kampfjet und Schmetterling und sonst was sind nicht notwendig, abgesehen davon, dass es genau diese wilde Verliebtheit ist, die irgendwann vorbei geht und sich die Meisten dann fragen, was noch über bleibt.

Wichtig ist, dass du dich gut mit ihr verstehst, ihr zusammen passt, Interessen da sind, du dich auf sie freust, gern in ihrer Nähe bist usw.

Und küssen, wieso immer so zwanghaft überlegen wie, was, wann küssen. Wird schon ein geeigneter Moment kommen. Muss ja nicht immer alles überstürzt werden, ich denke, wenn ihr Beide eher zurückhaltend seid, ist es absolut ok, wie es bisher verlaufen ist, meine Intention wäre, wenn ihr ein vernünftiges Gespräch führt, wie ihr weitermacht und da etwas sinnvolles rauskommt und es vom Gefühl passt, wäre da auch ein Kuss nicht verkehrt.

Für mich darf ein Kuss immer auch etwas besonderes sein, unerwartet, einfallsreich, überraschend, intensiv, aber ich küsse halt auch nicht jede Dame sofort, wenn ich sie kennen lerne.

DU wirst das schon gut hinbekommen, da bin ich mir sicher.
 
Heisst jetzt nicht, dass das neue Mädel nicht hübsch ist, von ihrer Art und dem Charakter würde sie super passen, aber ich will ihr nicht das Herz brechen, da das ganz ganz große Kribbeln, wie bei der Ex, ausblieb. Die Frage ist was sich daraus entwickelt und ob der Vergleich zum Kribbeln wie bei der Ex hinkt.

Ging es euch auch schon so, dass das große Kribbeln zu Beginn ausblieb, aber ihr trotzdem in einer glücklichen Beziehung seit? Vllt. hätte ich die neue einfach mal küssen sollen :fresse: Lust dazu hab ich schon ;)

Das "große Kribbeln" hatte ich vor allem bei Geschichten die später wahnsinnig schief gelaufen sind :banana:
Bei meiner Freundin ist das z.B. komplett ausgeblieben, ich fühle mich umso wohler mit ihr.

Die Achterbahnfahrt, Schmetterlinge, Kampfjet etc. sind letztlich halt Hoffnungen gemixt mit Verlustangst. Und wenn man auf einer Wellenlänge liegt, dann braucht es zumindest letzteres nicht mehr. Weil es einfach funktioniert und es einem die Ängste nimmt. Wie elchu schon geschrieben hat: Viele verwechseln das mit dem "Ende der Gefühle" aber es ist eigentlich erst der Anfang der nächsten Phase.
 
Genau, einfach mal nicht zu viel überlegen und perfektionieren. Nimm Sie ran Radioaktiv, zeig Ihr wo der Hammer hängt und freu Dich wenn Sie mild lächelnd neben Dir wieder aufwacht. Es wird Zeit für mehr. Und bitte nicht fragen: Könnte ich, gefällt das Dir usw. Frauen wollen auch einfach mal entführt werden, teilweise auch gegen Ihren Willen, freuen sich dann Später das Du das gemacht hast. Das sind keine zerbrechlichen Porzelanpuppen welche man irgendwie schonen muss. Mach Dich nackig, werf Dein Weib aufs Bett und leg los. Ist nicht kompliziert! Frohes Neues ebenso :)
 
Vielen Dank für eure Einschätzungen, das deckt sich mit meinen Gedanken. Denk das ganze basiert halt einfach von Grund auf auf anderen Gefühlen.

Ich lass es einfach auf mich zukommen und schaue was passiert, hoffe nur das ich nicht enttäuscht werde, aber man weis ja nie, Frauen sind halt unberechenbar :coffee:
 
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Auf die Möglichkeit hoffen ist dooferweise schon wieder der eigene Versuch auf Berechnung :vrizz:. In diesem Fall ist das eben die eigene Berechnung.
Blöderweise ist genau dies das was einem selbst ganz verrückt macht. Nicht zu verwechseln mit Verantwortung übernehmen über sein Tun!
Fazit: Einfach zum staunenden Leser werden seiner eigenen Geschichte. Viel Spaß beim Staunen und lesen - So bleibt das Leben spannend!
Lass die Gefühle zu und prüf nicht immer ob das jetzt richtig ist. Viel Erfolg :wink:
 
Gerne :) Ich denk auch noch zu viel aber es wird immer besser.
Schlimmste sind Echogedanken. So nenne ich das :fresse:
Du denkst über die Auswirkungen der Gedanken der Gedanken nach.
Vollkommen krank so etwas. Ich mach das immer noch etwas.
Eine Instanz muss reichen. Alles was drüber liegt ist nicht mehr gesund ;)
 
Das stimmt, so ergeht es mir auch... :fresse: aber Echogedanken trifft es echt gut.

Mir macht es da mein Beruf auf nicht leicht, dort muss ich mir über mein Handeln und dessen Folgen immer bewusst sein und gedanklich immer ein paar Schritte weiter sein, was dann gewissermaße einige Gedankenkreise oder Echogedanken erfordert... heisst privates und berufliches besser voneinander trennen in der Konsequenz - aber ich hab halt ne analytische und naturwissenschaftliche Veranlagung, die dem ab und an auch im privaten gegenübersteht :stupid:
Ursache/Wirkung, Logik und denken in Systemen funzt bei Damen nicht, wäre sonst auch langweilig :fresse:

Nicht desto trotz muss ich jetzt das beste draus machen, man bin ich auf morgen gespannt...
 
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Stichwort "machen"

sich über eine Situation, die Selbst nur bedingt beeinflussbar ist, soviele Gedanken zu machen, dass Zweifel und Ungewissheit keimt, ist einfach nur ungesund. Wenn ich mich in eine "neue" Situation begebe, oder mit einem neuen Menschen in meinem Leben Kontakt pflege, lass ich einfach alles fliessen, das entwickelt sich dann eh dynamisch, du wirst nie mit deinen Gedanken das Konstrukt so darstellen können, wie es dann in der Dynamik wird.
 
:)

Was ich festgestellt habe bis Jetzt bei mir war das ich bei einer positiven Grundhaltung viel schönere Erlebnisse erhielt als ich diese simuliert gedacht hatte vorher.
Wenn ich allerdings mit negativer Haltung ran bin, ist es viel schlimmer geworden als in meiner Phantasie :fresse:
Das ging im Grunde immer so ab. Man überlege was das heißt!
Du stellst Dir die Schei*e vor, begegnest und gehst dann drin baden oder Du hast ein positives Bild vor dir und kommst in den Garten Eden.
Ist etwas überspitzt ausgedrückt aber derlei Erfahrungen habe ich doch recht eindeutig gemacht.

Man darf sich also schon fürchten davor wenn man zu negativ durchs Leben zieht. Umgekehrt ist´s wirklich gesünder.
Das eine beschreibt durchaus einen Teufelskreis. Das sind einfach Energien die auch Antworten hervorrufen.
Wir steuern! Das bedeutet schon Großes mit all seinen umfassenden Wirkungen. Unsere Haltung bestimmt den Hebelverstärker und wirkt sich unmittelbar auf die Realität aus.
Es wird jedes, wirklich jedes "Wort" letztlich gehört, auch Gedachte und jedes dieser "Worte" zieht eine Antwort nach sich und bleibt nicht aus von Auswirkungen!
Wenn man dieses Prinzip mal verstanden hat kann man dieses nutzen zu seinen Gunsten und merkt wie viel schöpferischen Einfluss man doch haben kann.
Wenn man sich dann mehr als Kerator fühlt und weniger Verantwortung nach Außen abgibt beginnt man sich selbst wieder praller ans Hauptsteuer zu stellen :)
Was man aber nicht machen soll ist sich selbst manipulieren. Man soll ehrlich sein. Du brauchst keine Schilder wo "bitte lächeln" drauf steht.
Es soll uns authentisch entsprechen denn auch die, durch zu viel Wissen und Denken schnell manipulierte Vorgehensweise zieht leider Ungesundes nach sich.

Ist schon komplex aber je nach Blickwinkel auch wider ganz simpel. Vor allem wenn man mal automatisch entsprechend handelt.
Dann darf man auch ruhig wieder die Vorgänge dahinter vergessen. Ist wie mit der Atmung. Kannst bewusst atmen und da zum Meister werden.
Irgendwann vergiss was Du gelernt und begib dich in das Vertrauen das das automatisch läuft. Läuft es ja auch, vielleicht dann qualitativ noch besser ;)
 
Jeder darf sich nunmal auch überlegen, weshalb sollte ich eine negative Grundhaltung einnehmen, wenn es auch eine positive sein kann?!
 
genau und was bedeutet das? Hier hilft das emotionale Erinnern oft mehr sein Herz zu behalten als die Verstandesebene.
Das kommt dann auch der Ehrlichkeit seines Tuns zu gute :)



Positive Grundhaltung heißt also nicht mit krankhaftem & zwanghaftem heilewelt und ich will nix von negativen Dingen wissen herumzuschippern.
Positive Grundhaltung ergibt sich auch gerade dadurch wenn man auch bereit ist mal in die Schattentäler runterzufahren aber der Umgang macht den Unterschied.

Also ist durchaus ein komplexes, differenziert zu sehendes Ganzes. Schwierig auszudrücken weil es so gar nicht dem S/W System entspricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Positive Grundhaltung kann schon vieles sein, ich verbinde damit ein "aus jeder Situation das Beste machen". Das heißt auch, wenn man unverschuldet in eine blöde Situation kommt nicht aufzugeben, sondern so viel Positives mitzunehmen oder auch das Blatt zum Guten zu wenden!
Wenn ich mir das im Elternhaus meiner Freundin ansehe, dann werden zwanghaft Probleme gesucht, man regt sich über Nichtigkeiten auf einfach weil da der Fokus auf die möglichen negativen Auswirkungen gelegt wird, und darauf bleibt. Das ist auch das was die "negative Grundhaltung" aussagt. Das ist nicht Pessimismus, sondern die Konzentration auf die negativen Aspekte einer Sache, unter weitgehender Ausblendung der positiven. Da wird auch gar nicht nach konstruktiven Lösungen für Probleme gesucht, sondern die Probleme die den Problemen folgen könnten. Es gibt in dieser Hinsicht kein "positiv" sondern nur ein "weniger negativ". Wenn ich jemanden in diesem Stil über sein Leben reden höre, dann fällt es mir schwer den nicht als total bescheuert anzusehen, weil es ja für einige Entscheidungen durchaus "positive" Gründe geben muss, wenn eine Entscheidung die Verschärfung von bestehenden oder das Schaffen weiterer Probleme nach sich zieht.

Das sind so Sachen wie: X verliert den Arbeitsplatz in einem Umfeld in dem der Anschluss irgendwie nicht funktioniert hat (keine Freunde, Hobbies etc.), Wohnung vom Arbeitgeber ist damit auch weg.
Negatives Denken: "Oh gott ich muss bei meinen Eltern einziehen und einen neuen Job suchen ..."
Positives Denken: "Ich stehe nicht auf der Straße sondern kann so lange bei meinen Eltern unterkommen bis ich einen Job gefunden habe der mir nicht mein komplettes Privatleben raubt"

Weiter: Job gefunden, andere Stadt, neue Wohnung wird benötigt
Negative Einstellung: "Es ist doch unmöglich eine Wohnung zu finden, ich suche mir gleiche eine Pension, aber die ist zu teuer, Jugendherberge, aber ein Einzelzimmer ist zu bestimmt zu teuer und sonst bekomme ich meine Sachen doch garantiert nirgendwo unter... "
Positive Einstellung: "Neue Stadt, neues Glück, falls mir jeder der 10 Vermieter absagt kann ich für einen Monat immer noch anderweitig unterkommen, mir stehen alle Türen offen!"

Und dann kommen so "Logische" Dinge zustande wie: "Ich komme mit meinem Freund gar nicht klar, zusammenleben funktioniert nicht, wir harmonieren nicht, aber ich kann nicht Schluss machen sonst [...] und am Ende stehe ich alleine dar, also heirate ich ihn besser gleich!".

Deshalb: Eine Positive Einstellung wahren oder entwickeln. Das bezieht sich auch vergangene Beziehungen oder Mädels die einen blöd abserviert haben. War vielleicht in dem Moment Mist, aber daraus ist was besseres Entstanden.
 
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