[Sammelthread] Was ist Liebe?

Ja, bei meiner Ex und mir war es ja genauso, gut, wir haben effektiv knapp 5 Jahre gemeinsam, dafür bin ich auch dankbar, wenn es teilweise auch sehr heftig war, aber es hat uns Beide weiter gebracht und ich sehe jetzt schon, dass sich bei ihr einiges tut, weil sie meine Meinung und Kritik viel offener entgegennimmt und reflektiert.

Ich hoffe, sie findet etwas für sich und geht ihren Weg.
 
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Dann achte aber darauf das Du nicht eine mögliche, ungesunde Abhängigkeit Ihrerseits von Dir als zu angenehm empfindest. Ich sag immer gerne, ein guter Meister schickt sein Schüler mehr weg von sich in die Selbsterfahrung wenn er merkt das Dieser sich von ihm abhängig macht. Das Prinzip kann man auf viele Lebensbereiche ausdehnen. Zu einem möglichen Lehrer wird man vom Leben selbst in dem Moment wo man bestimmte Bereiche bereits passiert hat, ein gewisses Können (in diese Fall Selbstständigkeit) welches der Partner noch nicht kennt oder zu lernen hat, sein Eigen nennen kann. Es ist schnell bequem und angenehm wenn man auf einem gewissen Podest steht. Gesund für die Entwicklung des Partners ist das allerdings oft nicht. Auf der anderen Seite ist man auch nicht verantwortlich die Schritte des Partners zu steuern, wohl aber hat man Verantwortung für die Seinen und damit verbundenen Auswirkungen.
 
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Hier zu lesen macht mich ja schon wieder nachdenklich:
In meinem jetzigen Leben sitze ich fest im Elternhaus als mäßig erfolgreicher Student, habe nach Regelstudienzeit erst 80% vom Studium hinter mir,
Praxisphase/Bachelor und die verbleibenden Klausuren werden dafür sorgen, dass dies auch die nächsten 1,5 Jahre so bleibt.
Keine Zeit mehr für nichts und wenn ich mal Zeit habe, dann fehlt der Antrieb.
Meine jüngere Schwester ist noch Schülerin und hat auch die absolute Antriebslosigkeit - bei Ihr hat man Depressionen diagnostiziert und ist auf Pillen momentan.
Ich bin zwar erst kürzlich in Behandlung, aber die Diagnose halte ich bei mir auch nicht für unwahrscheinlich.
Jedenfalls hat sie mit 17 einen Freund, sie hat die Katze erst kürzlich aus dem Sack gelassen, aber es war schon vorher zu erahnen.
Was wird wohl mit ihr passieren, wenn er sie abserviert? Jedenfalls macht mich schon die Tatsache traurig/neidisch, dass sie jemanden hat.
Ich selbst bin gerade Hochschultechnisch voll eingespannt, die Zeit rennt wieder und ich weiss nicht,
wie ich das alles wieder mal schaffen soll und leider lenkt die Arbeit nicht wie sonst ab von meinem Unbehagen.
Meine neuen Lernkumpanen haben alle eine Freundin, tauschen sich gerne zwischendurch aus.
Einer von denen hat, was ich nicht für möglich gehalten habe, schon mehrere Frauen auf dem Kampus abgeschleppt, ich weiss gar nicht wie das geht.
Mit der letzten ist er heute zusammen. Er behauptet auch, die Frauen haben ihn angesprochen.
Ein anderer Kollege meinte zu mir, er könne nicht verstehen, warum ich single sei, ich sei doch alles andere als hässlich.
Vielleicht bin ich zu negativ eingestellt, vielleicht habe ich den Blick nicht für Frauen, die sich ihrerseits mit ihren Blicken für mich interessieren!?
Wenn ich mit meinen Kollegen unterwegs bin kommt es des öfteren vor, dass einer sagt "Und schon wieder haben wir Blicke kassiert" - ich scheine sowas wohl nicht zu sehen.
 
Wir können mal ne Lokalrunde starten, nur, wohin willst du sie dann mitnehmen?

Ich denke, du darfst deinen Fokus jetzt mal aufs Studium richten, danach ist noch immer genug Zeit.
 
Mit der letzten ist er heute zusammen. Er behauptet auch, die Frauen haben ihn angesprochen.
Ein anderer Kollege meinte zu mir, er könne nicht verstehen, warum ich single sei, ich sei doch alles andere als hässlich.
Vielleicht bin ich zu negativ eingestellt, vielleicht habe ich den Blick nicht für Frauen, die sich ihrerseits mit ihren Blicken für mich interessieren!?
Wenn ich mit meinen Kollegen unterwegs bin kommt es des öfteren vor, dass einer sagt "Und schon wieder haben wir Blicke kassiert" - ich scheine sowas wohl nicht zu sehen.

Ich schneide das hier mal raus. Mir kommt sowas bekannt vor, aber in anderem Kontext. Vergiss nie, dass bei sowas immer auch Angeberei im Spiel ist. Das gilt sowohl für die erste Aussage mit dem Ansprechen als auch die mit dem "Blicke kassieren".

Der Punkt ist, dass du sehr Verkrampft an die ganze Sache rangehst. Hatte ich ja schon geschrieben. Du hast das übelste Kopfkino. Das was dich von deinen Studienkollegen unterscheidet, und was mir auch lange so ging, ist die Sichtweise auf Beziehungen an sich. Die einen begreifen es als Teil des Lebens, der entweder mal da ist oder auch nicht, die zweiten betrachten das als eine Art heiligen Gral und stellen "die Beziehung" auf einen gewaltigen hohen Sockel und machen daraus selbst ein unerreichbares Ziel daraus. Damit steht aber auch jede Frau automatisch auf einem Podest, und der daraus resultierende Blickwinkel ist: Du stehst unten und guckst zu ihr hoch. Wenn du eine Beziehung auf Augenhöhe führen willst, ist das Gift dafür. Wenn Frauen auf Händen getragen werden wollen - Stelle es dir bildlich vor: Hier treffen sich die Augen auch auf einer Höhe! Wenn SIE auf dem Podest steht, kann das auch ganz schön einschüchternd wirken...
Wenn du dich dann selbst in ein Loch setzt und versteckst wirst du ebenfalls nicht wahrgenommen, und ebenso verängstigt wahrgenommen.

Ausweg: Du wertest dich auf, und fängst an Andere (Männer und Frauen) auf deinem Niveau zu sehen. Mach dich nicht klein und die anderen Groß. Du hast deine eigene Persönlichkeit, und wenn du dir dessen bewusst wirst siehst du auf einmal auch dein destruktives familiäres Umfeld als bewältigte Herausforderung, die dich zu einer starken Person gemacht hat.
 
Ich hab es hier ja schon einige Male geschrieben, meine Kindheit war auch kein Zuckerschlecken, einerseits, weil meine Eltern kaum Zeit für mich hatten, 20 Jahre verheiratet und davon 10 Jahre in versch. Räumen lebend, noch dazu, war mein Vater Alkoholiker und konnte gut austeilen, wenn er nicht mehr wusste wohin, mit dem aufgestauten Frust.

Der Vorteil, ich durfte sehr früh Selbstständig werden und "fürchte" mich nicht vor Schwierigkeiten. Wir sind alle Menschen, wir sind alle besonders, jeder auf seine eigene Art und Weise und wenn du irgendwann mal erkennst, dass nicht das Geld am Konto, oder die Menge und Qualität der tollen Sprüche, welche Kleidung du trägst oder welches Auto du fährst, dich zu einem besseren/schlechteren Menschen machen, wirst du das Leben ganz anders sehen.

Dein jetziges Verhalten und deinen Charakter immer abzuwerten und darauf zu schieben, dass du Das und Das erlebt hast, wird dich NICHT weiterbringen. Du lebst Jetzt und hast jetzt die Verantwortung etwas aus dir zu machen.

Der Dalai Lama hat einmal gesagt: Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben an denen du nichts ändern kannst. Der eine ist gestern und der andere ist morgen.
 
Ich liebe diesen Thread :) RAPSTAR, wenn Du Veränderung anstrebst brauchst Du veränderte Lebensumstände. Nur sagen, jetzt wird alles anders wird aus Dir selbst heraus in gewohntem Umfeld mit gleichen Abläufen nicht möglich sein. Was kannst Du tun diesbezüglich? Wegen Antidepressiva noch kurz. Nicht nehmen. Das Zeug killt einem. Der letzte Schei* ist das. Finger weg von! Bei Bedarf kannst Du eine Liste Nebenwirkungen neben schlimmen Folgen sowohl aus eigener Erfahrung als auch im näheren Kreis erfahren. Ich sag nur so viel kurz am Rande. Meine älteste Schwester hätte noch ein halbes Jahr zu leben gehabt wenn sie den Dreck weiter genommen hätte. Sie hat alle Nebenwirkungen bekommen. Die Suizidrate wird erhöht, man vergiftet den Körper! Die Hormone welche für die Gesundheit notwendig sind werden durchgewirbelt. Ich konnte Damals keinen Orgasmus mehr bekommen (habs ebenfalls mal eine Zeit lang genommen) Dann wirst Du zum Funktionszombie. Deine Energiekreislauf wird gestaut. Du wirst von mir da kein gutes Wort hören. Ich bin strikt dagegen. Es gibt keine gute Anwendung welche die Einnahme rechtfertigen und zwar bei Niemanden. Und noch etwas: Heb unser Gesundheitssystem bitte nicht in den Himmel. Ich hab ziemlich katastrophale Einblicke bekommen. Verfolge stets das was die Mediziner da mit einem vor haben und sammle selber Wissen. Dann kannst Du das wählen was gut ist und das was schadet unterscheiden. Du musst da mitdenken!
 
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@B.XP
Man bescheinigt mir ausreichende Smalltalk Kompetenzen, aber womöglich laufe ich viel zu schlecht gelaunt und verschlossen durch die Welt.
Unterhalten kann ich mich mit jedem.
Und klar Angeberei ist ja auch oft ein Thema.

@elchupacabre
Ich wurd zwar nie geschlagen, meine Eltern leben zusammen, aber ansonsten ist halt meine Familie eine Freakshow. Mit Alkoholiker Vater und alleinverdienende Mutter. Klar muss ich nach vorne sehen, aber wie heisst es so schön? "Der Mensch ist die Summe seiner Erfahrungen" Wissenschaftlich gesehen stimmt das.

@tree
Ich könnte nebenbei Arbeiten, mir eine Wohnung suchen und ausziehen. So würden aber aus 1,5 Jahren die mir jetzt noch bleiben locker 3 Jahre. Ich sehe das an meinen Kommilitonen in meinem Studiengang. Das heisst, die die noch übrig sind. Die, die mit mir angefangen haben, fertig, oder fast fertig sind leben noch zuhause. Die meisten Abbrecher und Leute die noch viel weniger weit sind als ich, stehen auf eigenen Füßen. Ich will endlich fertig werden.
Natürlich könnte ich abbrechen und ne Ausbildung machen, aber dann hätte icb die letzten 3 Jahre verschwendet. Arbeiten neben dem Studium ist nur mit immensen Einbußen möglich.
Ich werde einfach durchhalten müssen wie bisher.
 
Letztlich bleibt das Deine Wahl. Bedenke aber bitte Eines: Das Leben beinhaltet fortlaufend Arbeit. Das heißt, Du wirst nach einer erreichten Arbeit bereits die nächste Arbeit in Reichweite haben. ES ENDET NICHT! Daher ist es wichtig zu verstehen das bereits der Weg das Ziel ist. Fakt ist, Du lebst im Jetzt. Wenn es Dir jetzt nicht gut geht musst Du auch Jetzt etwas verändern damit sich Jetzt etwas tut. Ein guter Beruf ist wichtig. Wenn Du allerdings die Möglichkeit hast dich JETZT weiterzuentwickeln und beruflich zurecht kommst ändere Jetzt etwas. Wenn das Studium 3 Jahre anstatt 1,5 Jahre geht macht das doch nix. Und was schaust Du immer nach dem Stand Deiner Freunde? Das interessiert nicht wenn Du deinen eigenen Weg lernen sollst zu gehen ;)
 
RAPSTAR: Du bist noch jung!! Warum schiebst du schon panik, als ob bald alles vorbei wäre??? Konzentrier dich auf deine Ausbildung, mach was dir Spass macht und das andere (Frauen) macht sich von selber.
 
... aber womöglich laufe ich viel zu schlecht gelaunt und verschlossen durch die Welt.
[...]
Ich könnte nebenbei Arbeiten, mir eine Wohnung suchen und ausziehen. So würden aber aus 1,5 Jahren die mir jetzt noch bleiben locker 3 Jahre. Ich sehe das an meinen Kommilitonen in meinem Studiengang. Das heisst, die die noch übrig sind. Die, die mit mir angefangen haben, fertig, oder fast fertig sind leben noch zuhause. Die meisten Abbrecher und Leute die noch viel weniger weit sind als ich, stehen auf eigenen Füßen. Ich will endlich fertig werden.
Natürlich könnte ich abbrechen und ne Ausbildung machen, aber dann hätte icb die letzten 3 Jahre verschwendet. Arbeiten neben dem Studium ist nur mit immensen Einbußen möglich.
Ich werde einfach durchhalten müssen wie bisher.

Du sagst das schon selbst und Einsicht ist der erste Schritt...

Du blickst sehr pessimistisch auf das Thema Arbeiten und Studium. Ich war mit meinem Studium ein Semester über die Regelstudienzeit, und das war so geplant weil ich meine Abschlussarbeit betrieblich und an einem anderen Ort schreiben wollte. Das verträgt sich eben nicht mit parallel Vorlesungen besuchen und lernen.
ABER: Ich habe bis auf das erste Semester fast permanent als Werkstudent gejobbt. Das was ich dabei gelernt habe, hat mich im Studium weitergebracht. Effektiv hat mich das ganze also nix gekostet, sondern sowohl im Studium, Beruf und allgemein im Leben weitergebracht.
 
Das Thema ist interessant. In meiner kleinen Clique sieht das so aus...

A: 26, Student seit dem Abi, macht seinen Master, nach paar Semestern von zuhause in WG gezogen, anscheinend kein Liebes/Sexual-Leben vorhanden (noch nie gewesen?)
B: 28, Student bzw. bereits im Referendariat , nach paar Semestern von zuhause in WG gezogen, anscheinend kein Liebes/Sexual-Leben vorhanden (noch nie gewesen?)
C: 25, Student seit dem Abi, macht gerade Bachelor fertig, nach paar Semestern von zuhause in WG gezogen, aktuell keinen Partner, davor 2 Jahre festen Partner und gemeinsame Wohnung gehabt
D: 25, Ausbildung gewählt, mittlerweile 3. Berufsjahr, nach Ausbildung ausgezogen, lebt mit Freundin zusammen
E: 26, Ausbildung gewählt, mittlerweile 3. Berufsjahr, wohnt immer noch zu hause, anscheinend kein Liebes/Sexual-Leben vorhanden
Ich: Fast 26, Ausbildung gewählt, mittlerweile 2. Berufsjahr, direkt zur Ausbildung ausgezogen, lebe allein und selbstständig (zwischenzeitlich hat Freundin bei mir gewohnt, sind noch zusammen)

Zu den drei Kollegen, die Frauen-technisch einfach nichts auf die Reihe bekommen oder gar nicht wollen, kann ich nichts sagen. Dieses Thema wird mittlerweile nur noch ausgelassen. Hässlich ist keiner von denen, ich habe nur keine Ahnung, woran es liegt. Und zu dem 26-jährigen Arbeiter, der immer noch zuhause wohnt (kleines Zimmer), nur weil die Arbeit im selben Ort ist, gibt es auch nichts zu sagen, außer: Auszug längst überfällig.

edit:

Wenn ich das so aufliste, komm ich mir am ehesten wie der vor, bei dem eigentlich aktuell alles am besten läuft und bisher auch gelaufen ist. Ich bin der mit dem Auto, der der mehrere Beziehungen und noch mehr "Liebschaften" hatte, das Auto vor der Tür hat, die teuerste Einrichtung/Ausstattung hat, etc. Dabei würde ich mich schon als sehr sensibel, manchmal sogar depressiv (was nachvollziehbare Gründe hat) und generell nicht unbedingt glücklich einschätzen. Wenn ich mir aber so aufliste, wie es um meine besten aussieht, ka, wäre für mich kaum zufriedenstellend bzw "im Plan", außer beim Kollegen "D".
 
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@ RAPSTAR:
Ich denke Du machst Dir schlichtweg zu viel Druck. "Oh mein Gott ich bin XX Jahre alt und hatte noch keine feste Beziehung." So what? Es gibt Leute die werden 50 Jahre alt und hatten noch keine. Geschweige denn Sex.

Was willst Du denn erreichen im Leben? Was sind Deine Ziele für die nächsten 5 Jahre? Tust Du das was Du tust für andere Menschen oder tust Du es für Dich? Und generell frage ich mich weshalb Du so viel darauf gibst was andere tun, was andere sagen/denken, was andere erreicht haben oder vlt noch erreichen werden. Du bist nicht die anderen. Du bist Du. Alle Entscheidungen die Du triffst, triffst Du primär für Dich.

Wenn Du etwas an Deiner Situation ändern willst, dann tu das. Niemand hindert Dich daran. Zig andere Studenten schaffen es Studium, Arbeit und Freizeit zu koordinieren, Ihren Abschluss zu machen und erfolgreich ins Berufsleben zu starten. Wenn das bei Dir nicht klappt sind nicht äußere Faktoren der Grund dafür, sondern nur Du selbst.

Vergiss auch die Annahme das es leicht wird. Und wenn Du Deinen Hintern nicht hoch bekommst... es wird ganz sicher niemand anderes für Dich übernehmen.

Last but not least. Frauen sind übrigens nicht nur Wesen die man ins Bett zerrt oder heiratet. Man kann völlig normal mit Ihnen interagieren. Reden. Mal nen Kaffee trinken. Vielleicht solltest Du mal damit starten. Ganz ohne Erwartungshaltung und Zwänge. Aber vorsicht, das könnte Dir Spaß machen. ;)
 
Naja. Einerseits sage ich ja, auf jeden Fall soll man so leben wie man möchte und wenn man kein Bedarf an irgendwas hat, dann ist es eben gut so. Aber wenn du jetzt sagst...

Es gibt Leute die werden 50 Jahre alt und hatten noch keine. Geschweige denn Sex.

... dann ist das aber ein extrem kleiner Anteil an Menschen. Es ist ja nicht abnormal, im Gegenteil, aber es ist ungewöhnlich und da ist die Frage nach dem "Warum" definitiv berechtigt. Das Verlangen - zumindest nach Sexualität, wenn schon nicht Partner - ist in jedem Menschen verankert. Das ist einfach menschlich und in unserer DNA und hat nichts damit zu tun, irgendwie mitzulaufen.

Oder sehe nur ich das so?

Anders ist ja, wie hier, wenn man den Willen hat, nur noch nicht weiß, wie man am besten vorgehen soll. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wenn man viel um die Ohren hat, kommt man da einfach nicht "in Fahrt". Mit 40 oder 50 aber immernoch grün hinter den Ohren zu sein, hat dann aber nichts mehr mit "ich hatte keine Zeit dafür" zu tun.

Und für Tipps sind Freunde oder eben externe Tipps da, wie z.B. dieser Thread. ;)
 
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Klar, wenn du von der Allgemeinheit ausgehst, aber wieviele Menschen, von den vorhandenen auf dieser Welt, kennst du persönlich.

Es gibt genug Menschen, die mit normalen Sex gar nicht's anfangen, ein guter Freund von mir ist auch 33 und hatte noch keinen Sex und auch kein Bedürfnis danach.
 
Ich hab auch einige Bekannte die um die 30 sind und noch keine Kontakte mit Frauen hatten. Aber bei denen kommt es mir meist so rüber, dass sie eher schon ein wenig verzweifelt sind.
 
Klar, ist ja auch das Wichtigste im Leben, sonst können sie in solchen Foren dann ja nicht mitschreiben, welche Probleme sie schon mit Frauen hatten :bigok:
 
@ Darth Wayne:

Mir ging es bei meinem Beispiel nicht um Mengengerüste, sondern eher darum das es nichts bringt sich sinnlos unter Druck zu setzen. Man kann in dieser Hinsicht halt einfach nichts erzwingen.
 
Klar, ist ja auch das Wichtigste im Leben, sonst können sie in solchen Foren dann ja nicht mitschreiben, welche Probleme sie schon mit Frauen hatten :bigok:

Wenn das wichtigste im Leben die Grundbedürfnisse sind, dann steht Sexualität neben dem Trinken, dem Essen und dem Schlafen. Insofern ist deine Aussage nicht mal unbedingt ironisch. ;)

Die Frage ist nun: Ist/Wird man - im gesundheidlichen Sinne - krank oder eingeschränkt, wenn eines dieser Bedürfnisse nicht gestillt werden kann? Oder wenn man eines davon gar nicht hat? Ich würde eher sagen ja. Dann ist aber auch die Frage notwendig, ob Sexualität wirklich ein Grundbedürfnis darstellt.

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@ Darth Wayne:

Mir ging es bei meinem Beispiel nicht um Mengengerüste, sondern eher darum das es nichts bringt sich sinnlos unter Druck zu setzen. Man kann in dieser Hinsicht halt einfach nichts erzwingen.
Das ist vollkommen richtig! :) Und meine Intention ist nicht, irgendwie Druck zu schaffen. Das führt zu nichts.
 
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Mein Freund ist kaum gesellschaftlich beeinflusst, sprich niemand schreibt ihm vor sexuell oder beziehungstechnisch aktiv werden zu müssen, somit hat er auch keinen Mangel.
 
Ich war ja grad bei den Grundbedürfnissen nach Maslow. Das sind physische Bedürfnisse, körperliche, auf die ein gesundes Bewusstsein keinen Einfluss hat. So wie man Hunger und Durst hat und müde wird um schlafen zu gehen, so hat man auch einen Sexualtrieb. Klar, den kann man auch mit sich selbst stillen, aber es geht mir nicht in den Kopf, wie einem das reichen kann. :shake:
 
Maslow muss aber überholt werden

an 1. Stelle ist nun: WLAN/LAN
 
Rapstar, alles was ich aus deinen Postings rauslese ist mimimimimi.
Entspann dich doch mal. Die Zeit, die du jetzt im Studentenleben hast wird die wieder zurückkehren. Gerade jetzt solltest du auf Partys sein, durchdrehen, bekloppte Sachen machen. Wann wenn nicht jetzt? Dann hast du deinen Bachelor halt erst in zwei Jahren. Na und? Ist das schlimm? Im Berufsleben versauerst du noch früh genug, glaube mir. Lebe jetzt.

Ich habe auch den Fehler gemacht, das Studium zu stark in den Vordergrund zu rücken (verstehe mich nicht falsch, du sollst dich nicht gehen lassen). Gebracht hat es mir außer vielen schlaflosen Nächten vielleicht einen um 0,2-0,3 besseren Notenschnitt, mehr nicht.
Im Master habe ich dann alles mitgenommen, was ich kriegen konnte. Und das war auch gut so.
 
Ok, ich führ das etwas genauer aus. Er hat kein Interesse an "üblichen" Beziehungen, er geht kaum außer Haus, er hatte bisher eine Freundin mit der er einen Kuss ausgetauscht hat und das war im Teenager Alter. Nach meinem Wissensstand keinen Sexualverkehr.

Ich kenn ihn, da sind wir noch nebenher im Kinderwagen gefahren, also ziemlich gut. Ich habe sogar testweise paar Mal Pornos abgespielt, als ich bei ihm war, weil ich sehen wollte, wie er reagiert, er meinte zwar, sehen toll aus die Frauen, erkannte aber, dass kein wirkliches Interesse da ist. Vielleicht ist er auch homosexuell, dann gibt es da aber dennoch keine wirklichen Ambitionen.

Ich kann nur von mir sagen, dass ich etliche Phasen in meinem Leben hatte, in denen ich enthaltsam war, also weder Geschlechtsverkehr, noch Selbstbefriedigung und ich wurde definitiv nicht krank davon^^

Das sind mMn gesellschaftliche Vorgaben, in Büchern steht das, im Unterricht das, Aufklärung kommt dazu, Frühreife bei den Jugendlichen(Kindern). Wenn du ziemlich abseits dieser ganzen Dinge lebst, nehmen sie auch keinen Einfluss auf dich. Genau das ist das Beispiel meines Kumpels.
 
Das sind mMn gesellschaftliche Vorgaben, in Büchern steht das, im Unterricht das, Aufklärung kommt dazu, Frühreife bei den Jugendlichen(Kindern). Wenn du ziemlich abseits dieser ganzen Dinge lebst, nehmen sie auch keinen Einfluss auf dich. Genau das ist das Beispiel meines Kumpels.
Das stimmt warscheinlich. Fakt ist aber auch, dass Menschen sich fortpflanzen müssen, wenn sie nicht aussterben wollen. Und wenn man den ganzen Sex- und Beziehungskram mal außen vor lässt, bleibt nur noch der biologische Zweck des Lebens da stehen: Existieren und sich fortpflanzen, um weiter zu existieren. Wenn das nicht da ist, ja, was ist denn dann noch da? Jetzt wird es philosophisch. :D
 
Wir sprechen aber Erstens nicht von 99% der Menschheit, sondern von einem Anteil und Zweitens würden "weniger" Menschen sicher kein Fehler sein. Das war's dann aber auch von mir dazu.

Also zurück zur Liebe :)
 
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