Liesel Weppen
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Druckt bis jetzt astrein, auch Druckkopfwechsel funktionieren einwandfrei.
Bis jetzt habe ich doch erstmal Snorca verwendet. Die Voreinstellungen sind beim Snorca gegenüber Orca (mit U1 Profil) definitiv sinnvoller.
Auf dem Drucker muss man den LAN-Modus aktivieren, falls man ohne Cloud darauf verbinden will. Das Klipperwebinterface ist auch erreichbar.
Anscheinend kann man immer nur einen PC gleichzeitig verbinden. Was ich ziemlich nervig finde, weil ich von mindestens 2 PCs aus drucken können will. Aber keine Ahnung ob das eine U1-Spezialität ist, oder ob das von Klipper aus halt schon so ist.
Aber natürlich sind in den ersten Stunden, bzw. schon direkt beim Auspacken ein paar Hardware-Sachen aufgefallen:
Spaltmaße: Die Seitewände stehen oben ~1mm über. Was ich so auf Bildern auf Printables von Makes gesehen habe, scheint das "normal" zu sein. Das war quasi auf allen Bildern zu sehen. Siehe Bild 1.
Dadurch sitzt auch der selbstgedruckte blaue Aufsatz vorne und hinten nicht ganz auf, sondern hat da einen ca. 1mm breiten Spalt.
Glastür: Die Tür schließt direkt auf das Kunststoffgehäuse. Da sind also keine Gummilippen oder -anschläge die abdichten oder wenigstens Geräusche beim Schließen reduzieren würden. Aber die Tür sitzt immerhin so stabil, das auch im Druckbetrieb nichts klappert.
Auf der Seite der Scharniere ist eine riesige Aussparung, weil die Glastür ja einschwenkt. Ist die Tür geschlossen ist auf der Scharnierseite ein ~3mm breiter Spalt. Siehe Bild 2.
Gehäuse: Zusätzlich zu den beiden oben genannten "Lücken" ist das Gehäuse alles andere als dicht. Auf der rechten Seite sind neben den Spulenhaltern 2 Lüftungsöffnungen (links sind die geschlossen), siehe Bild 3. Hinter einer davon sitzt ein Lüfter (und vermutlich das Steuerboard). Innen ist das zwar durch eine Abdeckung separiert, aber die ist garantiert weder dicht, noch isoliert. Wenn man also mit geschlossenem Gehäuse und Bauraumtemperatur druckt, kocht man die Elektronik wohl gleich indirekt mit.
Der Sinn der zweiten Öffnung erschließt sich mir nicht, aber man kann mit einer Taschenlampe in den Innenraum durchleuchten.
Das ist irgendwie alles schlecht für eine höhere Bauraumtemperatur. Nochmal ganz davon abgesehen, das beim Drucker kein Deckel dabei ist. Entweder selbst bauen, oder den originalen Plastikdeckel für sparsame 180€ dazukaufen.
Spulenhalter: Am besten noch direkt in ihrer OVP verbrennen oder als Testobjekt für einen Vorschlaghammer verwenden. Falls man den Fehler gemacht hat, die doch mal in die Halterungen zu stecken und sie wieder rauskriegen will, am besten mit einer stabilen Spachtel/Schaber seitlich hebeln und mit Gewalt dran ziehen. Dann gibts irgendwann einen mords Schlag und man hofft, das die Seitenverkleidung nicht komplett gebrochen ist. Gibt zahlreiche Videos dazu.
Keine Ahnung was die bei Snapmaker bei der Konstruktion gesoffen, geraucht oder gespritzt haben? Vermutlich aber alles drei zusammen.
Bei selbstgedrucktem Ersatz aufpassen, wenn sie sich schon schwer reindrücken lassen, besser nicht reindrücken, sonst kommt, wenn man sie wieder entfernen will, ggf. das raus, was man in Bild 3 sieht.
Bild 1:

Bild 2:

Bild 3:

Beitrag automatisch zusammengeführt:
Druckt bis jetzt astrein, auch Druckkopfwechsel funktionieren einwandfrei.
Bis jetzt habe ich doch erstmal Snorca verwendet. Die Voreinstellungen sind beim Snorca gegenüber Orca (mit U1 Profil) definitiv sinnvoller.
Auf dem Drucker muss man den LAN-Modus aktivieren, falls man ohne Cloud darauf verbinden will. Das Klipperwebinterface ist auch erreichbar.
Anscheinend kann man immer nur einen PC gleichzeitig verbinden. Was ich ziemlich nervig finde, weil ich von mindestens 2 PCs aus drucken können will. Aber keine Ahnung ob das eine U1-Spezialität ist, oder ob das von Klipper aus halt schon so ist.
Aber natürlich sind in den ersten Stunden, bzw. schon direkt beim Auspacken ein paar Hardware-Sachen aufgefallen:
Spaltmaße: Die Seitewände stehen oben ~1mm über. Was ich so auf Bildern auf Printables von Makes gesehen habe, scheint das "normal" zu sein. Das war quasi auf allen Bildern zu sehen. Siehe Bild 1.
Dadurch sitzt auch der selbstgedruckte blaue Aufsatz vorne und hinten nicht ganz auf, sondern hat da einen ca. 1mm breiten Spalt.
Glastür: Die Tür schließt direkt auf das Kunststoffgehäuse. Da sind also keine Gummilippen oder -anschläge die abdichten oder wenigstens Geräusche beim Schließen reduzieren würden. Aber die Tür sitzt immerhin so stabil, das auch im Druckbetrieb nichts klappert.
Auf der Seite der Scharniere ist eine riesige Aussparung, weil die Glastür ja einschwenkt. Ist die Tür geschlossen ist auf der Scharnierseite ein ~3mm breiter Spalt. Siehe Bild 2.
Gehäuse: Zusätzlich zu den beiden oben genannten "Lücken" ist das Gehäuse alles andere als dicht. Auf der rechten Seite sind neben den Spulenhaltern 2 Lüftungsöffnungen (links sind die geschlossen), siehe Bild 3. Hinter einer davon sitzt ein Lüfter (und vermutlich das Steuerboard). Innen ist das zwar durch eine Abdeckung separiert, aber die ist garantiert weder dicht, noch isoliert. Wenn man also mit geschlossenem Gehäuse und Bauraumtemperatur druckt, kocht man die Elektronik wohl gleich indirekt mit.
Der Sinn der zweiten Öffnung erschließt sich mir nicht, aber man kann mit einer Taschenlampe in den Innenraum durchleuchten.
Das ist irgendwie alles schlecht für eine höhere Bauraumtemperatur. Nochmal ganz davon abgesehen, das beim Drucker kein Deckel dabei ist. Entweder selbst bauen, oder den originalen Plastikdeckel für sparsame 180€ dazukaufen.
Spulenhalter: Am besten noch direkt in ihrer OVP verbrennen oder als Testobjekt für einen Vorschlaghammer verwenden. Falls man den Fehler gemacht hat, die doch mal in die Halterungen zu stecken und sie wieder rauskriegen will, am besten mit einer stabilen Spachtel/Schaber seitlich hebeln und mit Gewalt dran ziehen. Dann gibts irgendwann einen mords Schlag und man hofft, das die Seitenverkleidung nicht komplett gebrochen ist. Gibt zahlreiche Videos dazu.
Keine Ahnung was die bei Snapmaker bei der Konstruktion gesoffen, geraucht oder gespritzt haben? Vermutlich aber alles drei zusammen.
Bei selbstgedrucktem Ersatz aufpassen, wenn sie sich schon schwer reindrücken lassen, besser nicht reindrücken, sonst kommt, wenn man sie wieder entfernen will, ggf. das raus, was man in Bild 3 sieht.
Bild 1:

Bild 2:

Bild 3:

Zuletzt bearbeitet:

(Ohne zu wissen ob dein maschinenbauer wirklich gut ist). 



