Selbstbauen Traue ich mir nicht so richtig zu.
Du hast richtig entschieden.
Auch wenn in der Regel nahezu alles geliefert wird, was man benötigt, ist es dennoch wichtig, dass man für den Fall der Fälle ausgerüstet/ vorbereitet ist. Erfahrung und etwas Routine reduziert Fehler.
Bei solch einem einfachen Office PC geht´s direkt zur ersten Stolperfalle, CPU in der Sockel ohne Pins zu himmeln. Wärmeleitpaste auftragen, Wieviel?/ Zuviel?, dann drückts später den Baatz seitlich raus, oder den Kühlkörperaufstrich verwenden? oder vergessen Schutzfolien abzunehmen?
Mounting-Kit Kühler rückseitig korrekt mit board verschrauben, dabei aber keine Header oder Leiterbahnen am board himmeln, dann den Kühler plan aufsetzen, über Kreuz bei vier oder parallel bei zwei Schrauben gleichmäßig den Anpressdruck verteilen und final keine Schrauben überdrehen. Macht man das alle Jubeljahre, fehlt es an Routine, das verunsichert. Dann Ram und SSD einsetzen, unterstellt dass diese Reihenfolge je nach Kühlermodell machbar ist und keine Bauteile des Kühlers die Umgebung der RAM-Slots oder den M.2 Sockel oder Motherboard shroud baulich einschränken.
Dann Freiluftaufbau und Funktionstest auf dem Tisch, man sieht besser und kommt an alles ran oder direkt einbauen und ggfs. etwas vergessen und nochmal ausbauen.
Netzteil richtig mit board verbinden, Kontakt für PWR Header identifizieren, mit Jumper/Schraubenzieher starten, Bios einstellen, Windows aufsetzen, updates ziehen, fehlende Treiber im Gerätemanager ergänzen und Windows personalisieren. Gehäuse mit Peripherie versorgen, für ein DVD Laufwerk braucht man mindestens 2x Feingewinde, könnte im Gehäuse-Schraubentütchen dabei sein, muss aber nicht. Die Stehpfosten des Gehäuses an das Layout des boards ausrichten. Reichen die beiden SATA-Kabel im Lieferumfang? braucht und hat man kurze Kabelbinder? und dabei vermeiden, erste Erinnerungen des Assemblings im Gehäuse zu verewigen.
Man sollte zumindest ein Schublade mit allerlei Kleinkram und mainstream Werkzeug haben.............