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Hallo, ich brauche mal etwas grundlegende Unterstützung bei der Netzwerkinstallation in unserem Haus. Das Haus wird aktuell kernsaniert und entsprechend auch Netzwerkkabel vom Elektriker bis in den Technikraum verlegt. Hier würde ich gerne einen kleinen Netzwerkschrank an die Wand hängen, um dort Patchpanel, Switch und Router zu installieren (direkt daneben kommen Kabel und zukünftig Glasfaser an).
Meine Fragen:
1. In Summe sind es 12 Leitungen, die in den Technikraum führen. Reicht hier ein 10" Schrank? Platzmäßig bekomme ich auch 19" unter. Ist das sinnvoll oder für einen Netzwerkschrank Overkill? Wie hoch sollte der Schrank sein?
2. Ich habe noch nie ein Patchpanel aufgelegt. Mir scheint das von den Youtube-Videos auch nicht komplex. Gibt es einen Grund, das vom Elektriker machen zu lassen?
3. Die restliche Hardware würde ich aus Kostengründen auf jeden Fall selbst beschaffen (Schrank, Switch, Steckerleiste, etc.). Kann man eine belegtes Patchpanel in einen Schrank einbauen oder legt man die Kabel erst auf, wenn die Patchpanel im Schrank ist?
Hi,
ich wuerde direkt nen 19" Schrank nehmen mit ~9HE und ~400er Tiefe.
Darin bekommst du alles notwendige Unter wie z.B.
- Steckdosenleiste
- Fachboeden
- Kabeldurchfuehrungen
- Patchpanel
- 19" Switch
- etc...
Kabel wuerde ich mit Keystone-Modulen ausstatten, die man dann einfach in das Keystone-Patchpanel einklipsen kann. Macht die Arbeit einfacher
Ich würde das auch mit Keystones machen.
Und auch einen 19" Netzwerkschrank nehmen.
Dafür gibt es einfach extrem viel mehr Equipment als für 10".
Und man weiß heute nicht, was man in 10 Jahren evtl. da braucht oder wünscht.
Und in jeden Raum, der mit Netzwerk ausgestattet werden soll, eine Doppeldose setzen.
Und Patchkabel würde ich im Netzwerkschrank möglichst kurz nehmen, das erhöht deutlich die Übersichtlichkeit.
Patchkabel gibts ab 25 cm Länge.
Und am Patchpanel die Ports beschriften, damit man weiß, wohin die gehen.
Man kann auch mit farbigen Patchkabeln arbeiten und das so auch strukturieren.
Es gibt da über 12 verschiedene Farben bei Patchkabeln.
Ihr immer mit euren Keystones.
Lasst die Finger von dem Müll.
Nehmt Herstellerjacks, die gehen immer und sind immer kompatibel.
Einfach mal durchlesen. Ist nicht alles relevant, so kann man sich aber etwas in das Thema einlesen.
Moin in die Runde.... Ich bräuchte eine Empfehlung für eine RJ45 Aufputzdose mit 2xRJ45. LSA Werkzeug ist vorhanden, Keystone wäre denke ich auch ok. Problem bzw. scheinbar Sonderwunsch: Die Zuführung der Kabel erfolgt ebenfalls AP im Kabelkanal, dieser läuft auf der Fußleiste und ich möchte...
Hallo, ich benötige ein Patchpanel und Keystone Module und liebäugel mit folgendem Keystone: https://geizhals.de/rutenbeck-um-cat-6a-iso-10g-universalmodul-13900304-a2437463.html?hloc=at&hloc=de Patchpanel...
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Vorwort Zunächst sollte man für sich festlegen, ob man denn leiber ein WLAN(oder DLAN-LAN über das Stromnetz) hätte oder die verkabelte Variante bevorzugt. Die Vorteile der jeweiligen Technologien liegen auf der Hand, während das WLAN/DLAN einem die Möglichkeit bietet, relativ schnell und...
www.hardwareluxx.de
Hatte ich letztens erst wieder im Job, da hat was nicht gepasst. Warum? Genau, Keystones.
Absoluter Müll. Das können die Ami machen, in .de nimmt man einfach die Herstellervarianten, sie funktionieren seit 20 Jahren reibungslos.
BTR/Metz und Telegärtner sind hier zu bevorzugen.
Ansonsten sollte man sein Netzwerk nach dem Aufbau entsprechend messen. Nur so kann man sicherstellen, dass auch alles korrekt ist und man später keine komischen Fehler suchen muss und die gibt es bei DAU-Installationen immer wieder.
Und messen heißt nicht mit so nem Kabel LED-Tester.
Doppel- oder gar Dreifachdosen erlauben bei gleichen Platzbedarf mehr Anschlüsse und mehr Anschlüsse sind immer besser als weniger Anschlüsse.
Aufreißen, um später noch Leitungen nachzuziehen, ist immer deutlich teuer als jetzt einfach noch 10 Leitungen mehr reinzuschmeißen.
Auch ist das Kaufen von weiteren Switches auf Dauer teurer als einfach von vornherein mehr Kabel verlegt zu haben.
pro 19"
pro Doppeldosen
Und im Wohnzimmer evtl. an allen Stellen ne Netzwerkdose wo potenziell die Glotze stehen könnte (falls mal umgestellt wird)
In mein Arbeitszimmer hätte ich mal lieber 10 statt der 3 Kabel legen lassen sollen, jetzt muss ich da mit kaskadierten Switchen arbeiten was mich schon hier und da nervt ;-)
Aufjedenfall keine 10", den habe ich und der ist viel zu klein.
Lass dir in den Haus Fluren oben in 2,2m höhe, ein Netzwerkkabel und Stromkabel legen, für WLAN Repeater, kann man dann direkt an den Lan Anschluss im Router anschließen.
Hab bei mir auch Doppel Kabel verlegt, Sprich eine Dose mit 2 Anschlüssen.
Evtl für die Hausüberwachung auch gleich ein paar Cat Kabel nach draussen legen lassen, und dann gucken das du dafür villt einen kleinen Extra PoE Switch hast.
Terasse/ Garage würd ich auch direkt eine Cat Kabel legen lassen, wen man im Garten ist und kein Wlan hat ist das auch scheisse
Wen du die Kabel selber auf legst, kauf dir son Tester und jede Leitung danach durch messen.
Ist wirklich kein Hexenwerk, nach ein Paar Dosen geht das auch schnell.
Bin auch kein Freund von diesen "Schnellverschlüssen"
Ansonsten sollte man sein Netzwerk nach dem Aufbau entsprechend messen. Nur so kann man sicherstellen, dass auch alles korrekt ist und man später keine komischen Fehler suchen muss und die gibt es bei DAU-Installationen immer wieder.
Und messen heißt nicht mit so nem Kabel LED-Tester.
Womit misst man als Leihe dann?
Ich hab bei mir alle Kabel so durch gemessen, und mit dem Tester passte alles.
Macht halt auch keinen Sinn nur für einmal Installieren sich Profi Messwerkzeug für mehrere hundert Euros zu kaufen.
Womit misst man als Leihe dann?
Ich hab bei mir alle Kabel so durch gemessen, und mit dem Tester passte alles.
Macht halt auch keinen Sinn nur für einmal Installieren sich Profi Messwerkzeug für mehrere hundert Euros zu kaufen.
Du hast nicht gemessen, du hast Durchgeklingelt.
Und das ist leider nur ein Beweis dafür, dass die Klemmstellen an dem Port nicht vertauscht sind.
Kupftertechnik ist allerdings deutlich komplexer als nur die Verbindung zwischen Pin1 und Pin1 usw.
Hier gabs letztens einen Kollegen, da hat der Tester auch gesagt, passt alles.
Und dennoch gings nicht. Warum?
Nunja, weil es eben, unter anderem, darauf ankommt, dass auch die Adern richtig verwendet werden. (und sowas bekommen nur Messgeräte raus)
Des Weiteren gibt es so Frequenzkram, der insbesondere bei 10GBE besonders spannend wird, es aber auch schon bei 1GBE ist.
Und dafür braucht es passende Messtechnik.
Macht man das nicht, kann es sein, dass man die wildesten Effekte hat, aber mitunter nicht sieht, aber eben dennoch da sind.
Und mit ein paar hundert EUR kommt man da nicht hin. Wir reden hier mitunter von 5-stelligen Beträgen.
Kauft man sowas? Naja, wenn man zu viel Geld hat...
Was macht man stattdessen?
Man kann sowas mieten/ausleihen oder aber, ganz wilde These, man beauftragt jemanden, für den Einwurf kleiner Münzen, der sowas hat, damit umzugehen weiß und das für einen übernimmt.
Es soll echt Leute geben, die machen Datendosen beruflich, verdienen damit Geld und die haben echt soviel Zeit, dass die das nicht nur für sich selber machen, sondern auch noch für andere machen.
Und ja, das kostet Geld, willkommen in der Realität.
Den Elektriker hat man ja auch bezahlt, dass er die Anlage abnimmt.
Wenn man aber macht/machen lässt, hat man auf jeden Fall da erstmal Gewissheit, dass zumindest die Kabel in der Bude 100% sauber verarbeitet sind.
Viele glauben halt, dass Datentechnik sowas ist wie das Blumenbeet machen. Ist es aber nicht. Da kann man sehr viel falsch machen und das bekommt man, wie überall in der Technikwelt, nur durch geeignetes Messwerkzeug raus.
PS: Im Idealfall hat man jemanden im (persönlichen) Umfeld, der sowas hat/macht/kann.
EDIT:
Diese Tester sind dazu da, dass man bei einem Problemfall (Link flippt) das Patchkabel mal durchtesten kann, ob das nicht nach 10 Jahren mal den Geist aufgegeben hat. (Adernbruch)
Man geht bei sowas aber davon aus, dass die Installation in den Wänden entsprechend den Vorgaben/Normen umgesetzt ist und das ist dann eben inkl. einer (richtigen) Messung.
2ndEDIT:
Und nur weil die Verbindung zu funktionieren scheint, heißt das nicht, das alles in Ordnung ist. Das bekommt man als Laie nur bedingt mit und kann das auch nur bedingt checken. Dennoch sind die Probleme da und entfalten auch Wirkung. Bei gewissen use cases merkt man das auch, bei anderen nicht. Und dann wundert man sich, dass manches geht und anderes nicht.
Und dann bekommt man irgendwann die Krise und verteufelt die Technik. Aber eigentlich muss man sich verteufeln, weil man zu faul und/oder zu geizig war, muss man sich aber halt auch eingestehen wollen, können nur die wenigsten.
3rdEDIT:
Ich mache sowas seit Dekaden und habe daher auch schon vieles gesehen und natürlich auch Fehler gemacht. Und lass dir/euch gesagt sein, dass ich weiß, welche dieser Fehler man hätte mit einem Tester finden können und welche eben nicht. Und der Großteil lässt sich nur mit Messgeräten finden, zumindest, wenn man sowas beruflich macht. (man macht dann bestimmte Fehler weniger, die man als DAU ggf. häufiger macht)
Man kann sowas mieten/ausleihen oder aber, ganz wilde These, man beauftragt jemanden, für den Einwurf kleiner Münzen, der sowas hat, damit umzugehen weiß und das für einen übernimmt.
Es soll echt Leute geben, die machen Datendosen beruflich, verdienen damit Geld und die haben echt soviel Zeit, dass die das nicht nur für sich selber machen, sondern auch noch für andere machen.
Und ja, das kostet Geld, willkommen in der Realität.
Den Elektriker hat man ja auch bezahlt, dass er die Anlage abnimmt.
Wenn man aber macht/machen lässt, hat man auf jeden Fall da erstmal Gewissheit, dass zumindest die Kabel in der Bude 100% sauber verarbeitet sind.
Bei mir war da nichts mit Elektriker, das war 2020, da habe ich 5 Elektriker angerufen, 2 Termine vor Ort gehabt, wo dann keiner erschienen ist.
Ich hasse Strom/Kabel, ich hab das nicht wegen geiz ect gemacht, es war schlicht niemand verfügbar, und bevor man 6 oder mehr Monate wartet, macht man es selber, den ich bin derjenige der dann eine doppel Belastung mit Miete/Kredit zu tragen hat.
Wen ich davon nichts merke, sind das auch für mich keine Probleme, alle Leitungen durchgemessen, alle Systeme die daran angeschlossen sind, haben volle Leistung, mehr brauche ich dann auch nicht.
Ist ja nur für Private zwecke, daher sollte man die Kuh auch im Dorf lassen.
Man kann sowas auch im Nachgang messen und auch Fehler bereinigen.
Man muss mit dem Einzug nicht warten, bis die Sachen IO verarbeitet sind.
Man kann sowas auch noch 5 Jahre später machen und die Fehler beseitigen, nur mal so als Ansatz.
Das Problem ist, dass defekte Netzwerkkabel auch für Datenkorruption sorgen können, je nach Use Case.
D.h. das merkst du erst dann, wenn du ggf. eine Datei öffnest oder Daten verarbeitest.
Fehler merkst du, früher oder später.
EDIT:
Und das hat auch nichts mit private Zwecke zu tun.
Hört sich komisch an, aber Probleme in der Datenübertragung unterscheiden nicht, die sind einfach da und die Probleme sind dann gleichermaßen.
2ndEDIT:
Am Ende sind deine Problem deine Probleme und du musst alleine damit umgehen.
D.h. aber nicht, dass man seine Meinungen (und mehr ist es an der Stelle nicht) und vor allem inkorrektes Arbeiten als Empfehlung kundtun sollte.
Es gibt sowas wie "so macht man es richtig" und "so pfuscht man".
Man kann Pfuschen für sich ja durchaus als legitim bewerten, da sagt ja keiner was gehen. Man ist seines Glückes Schmied.
Nur gilt das erstmal für einen selbst.
Gibt auch Leute die mit 60 in der 30er Zone rumfahren. Kann man natürlich so weiterempfehlen oder man sagt, so macht man es nicht, richtig ist anders, das ist die Empfehlung.
Ergo ist die ganz klare Empfehlung, dass man das entsprechend durchmessen lässt, mindestens das.
Das, was du gemacht hat, ist anekdotische Evidenz und eher eine stochastische denn deterministische Situation. Und ob das wirklich fehlerfrei läuft, weißt du auch nicht. (nicht jedes Problem führt unmittelbar zu spürbaren Effekten.
Es soll echt Leute geben, die machen Datendosen beruflich, verdienen damit Geld und die haben echt soviel Zeit, dass die das nicht nur für sich selber machen, sondern auch noch für andere machen.
Und ja, das kostet Geld, willkommen in der Realität.
Den Elektriker hat man ja auch bezahlt, dass er die Anlage abnimmt.
Aber eben alles eine Frage des Geldes.
Erst kürzlich bei einer Bekannten gesehen, welche Preise die Hausbaufirma für die Installation von Netzwerkdosen im Neubau nimmt:
240€ für ne Einzeldose, Cat6a
350€ für ne Doppeldose Cat6a
+ Märchensteuer jeweils
Da überlegt man sich schon ob und wie viele Dosen man installieren lässt.
Selber/fremd Installation nicht mit Messungen verwechseln.
Das eine hat mit dem anderen erstmal nichts zu tun.
Und das Hausbaufirmen solche Preise verlangen ist auch normal.
Die müssen damit nämlich das Projekt gutrechnen.
Mit nem 0815 naktem Haus verdienste kein Geld. (die Preise sind dazu da, dass man den Fuß in die Tür bekommt)
Und dann wir jeder Pfurz entspechend beaufschlagt.
Das ist ja nicht nur bei Datendosen so, das gilt für jeden "Sonderwunsch".
Deswegen baut man ja auch nicht mit solchen Buden. (das lernste aber immer erst hinterher ->1. Haus für den Feind, 2. Haus für den Freund, 3. Haus für einen selbst)
Ich stelle mal in Frage, dass der Handwerker der Hausbaufirma wirklich eine Messung durchführt.
Wohl eher wird da doch einmal der 10€ Tester von Amazon angesteckt, ob alle Adern Verbindung haben (wenn überhaupt).
Ich bin auch fürs Messen. Das kann man aber schon unterschiedlich handeln. Nachbar hat mit seinem Elektriker vor paar Jahren ausgemacht, daß der alles macht und legt, Neztwerkkabel aber nur offen lässt und sie hinterher bitte nur 1x durchmisst. Ohne Fehlerbehebung natürlich. Sozusagen nur den gut/schlecht Check gebucht Ging auch. Und hat schon einiges an Kohle gespart. War übrigens auch alles gut.
Wenn die so ein Gerät nicht haben, dann brauchen sie das erst Recht nicht selbst auflegen
@Techlogi
Das ist durchaus legitim.
Daher baut man auch mit Fachfirmen und die haben, ja auch gute Elektriker, passendes Messwerkzeug.
Das gilt natürlich nicht für den Wald- und Wiesenelektriker. Die kenne ich seit Jahrzehnten und die nimmt man natürlich auch nicht.
Das "beste" ist natürlich nen Fernmelder, der sowas als Hauptgeschäft hat. (es gibt aber eben auch "gute" Elektriker, die das machen)
EDIT:
Ich komme ja aus der Branche und ich habe schon in genug EFHs den Pfusch beseitigt, insbesondere von den Hofelektrikern.
Daher eben auch genau der Hinweis zum Messen. Denn man muss ja nicht glauben, dass man selber besser ist als nen Elektriker und die machen ja schon genug Fehler.
2ndEDIT:
Am Ende sind deine Problem deine Probleme und du musst alleine damit umgehen.
D.h. aber nicht, dass man seine Meinungen (und mehr ist es an der Stelle nicht) und vor allem inkorrektes Arbeiten als Empfehlung kundtun sollte.
Es gibt sowas wie "so macht man es richtig" und "so pfuscht man".
Man kann Pfuschen für sich ja durchaus als legitim bewerten, da sagt ja keiner was gehen. Man ist seines Glückes Schmied.
Nur gilt das erstmal für einen selbst.
Gibt auch Leute die mit 60 in der 30er Zone rumfahren. Kann man natürlich so weiterempfehlen oder man sagt, so macht man es nicht, richtig ist anders, das ist die Empfehlung.
Ergo ist die ganz klare Empfehlung, dass man das entsprechend durchmessen lässt, mindestens das.
Das, was du gemacht hat, ist anekdotische Evidenz und eher eine stochastische denn deterministische Situation. Und ob das wirklich fehlerfrei läuft, weißt du auch nicht. (nicht jedes Problem führt unmittelbar zu spürbaren Effekten.
Naja jeden zu unterstellen der es selber macht, zu pfuschen
Und wen ich jetzt jemanden beauftrage das alles durch zu messen, und es passt am Ende alles, erst dann ist es kein Pfusch mehr?
Ich habe genug Handwerker in meinem Leben gesehen und beauftragt, auch das heisst am Ende nicht das es 100% in Ordnung ist.
Hatte 2 Elektriker bei mir, aus der gleichen Firma, der eine hat gepfuscht, der andere nicht.
Macht ja am Ende auch keinen Sinn, wen jemand fragt ob man das selber machen kann, dann sagt lass das ne Firma machen.
Kannst auch runter brechen hier aufs Forum mit PC´s, kauf dir einen Fertig PC.
Wen der Threadersteller fragt ob man sich da Geld sparen kann, bin ich der Meinung man kann es, und gebe ihm meine Erfahrungen weiter.
Haustechnik ist simpel, und ich bin der Meinung das kriegt auch ein Leihe hin, mit ein bisschen Übung und ein wenig lernen, man kann alles aufblasen und über jede Möglichkeit philosophieren die eintreten kann, und am Ende biste auch nicht weiter weil du nicht angefangen hast.
Selber machen heißt nicht kausal Pfusch.
Selber falsch machen heißt Pfusch.
Nicht messen ist falsch gemacht = Pfusch.
Dosen korrekt selbst gemacht != Pfusch.
Man kann also beim Auflegen nicht pfuschen und beim Messen hingegen schon.
Das eine bedingt nicht das andere und umgekehrt.
Das Messen ist der Nachweis, dass die Dosen auch korrekt aufgelegt sind und damit voll funktionsfähig.
Wenn also die selbstgemachten Dosen gemessen sind, dann ist der Nachweis erbracht, dass die eigenen Arbeit kein Pfusch ist.
Aber eben erst dann. Vorher ist das eher eine Hoffnung und ggf. eine Selbstüberschätzung.
Genau das heißt es. (zumindest bedeutet Messen bei einer Negativmessung eine entsprechende Fehlerbeseitigung; kein Messfehler = OK, Messfehler = Fehlerbeseitigung = Wiederholungsmessung)
Du hast dann den (messtechnischen) Nachweis, dass alle notwendigen Parameter, die vom Standard für die Datenübertragung als relevant betrachtet werden, eingehalten sind. Und das sogar schon für 10GBE auch wenn du das aktuell nicht verwendest.
Ob dann da irgendwo nen Kabel unsauber abgemantelt ist oder nicht beschriftet, kann man noch als Pfusch ansehen, ist aber eher ein Schönheitsmakel als ein technischer Mangel. Da kann man dann mit seinem inneren Monk ins Gespräch gehen.
EDIT:
Und gerade weil man als DAU sowas noch nicht 1000x gemacht hat, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler höher, das ist einfach so.
Natürlich heißt das nicht, dass einer, der es 1000x gemacht hat, fehlerfrei arbeitet.
Haustechnik ist simpel, und ich bin der Meinung das kriegt auch ein Leihe hin, mit ein bisschen Übung und ein wenig lernen, man kann alles aufblasen und über jede
Das ist halt maßlose Selbstüberschätzung, weil man halt glaubt, man sei der übelste Hecht.
Strom ist auch Haustechnik. Hast das auch alles selbst gemacht?
Es ist ein allgemein angenommener Irrglaube, dass Netzwerk trivial ist.
Wenn man Fehler macht, dann knallt es halt nicht und daher nimmt man an, alles easy.
Daher sollte man auf Leute hören, die sich auskennen.
Du hast auch auf deine Eltern gehört, dass man nicht bei Rot über die Ampel läuft, oder?
Ich sage nicht, dass man Dosen nicht selber auflegen kann. Ich sage nur, dass man seine Arbeit im Anschluss kontrolliert und ggf. nacharbeitet.
So macht man das immer, wenn man handwerkt.
Wenn man nen Schrank aufhängt, dann macht man das auch nicht nach Augenmaß, sondern mit einer Wasserwaage.
Wenn man nen Holzstück zusägt, dann macht man das mit einem z.B. Zollstock.
Wenn der Elektriker ne Steckdosen anschließt, dann nimmt er nen passendes Messgerät.
Uns so ist die logische Konsequenz, dass man nach dem Auflegen der Dosen eben entsprechend misst. Das ist die Kontrolle der eigenen Arbeit.
Und das Messgerät ist eben kein LED-Tester. Das kann man selber mit einem passenden Messgerät machen oder man beauftragt eben einen.
Und ich habe nicht gesagt, er soll das komplett ne Firma machen lassen.
Ich habe mich auf eine anschließende Messung bezogen. Und das kann bedeuten, dass man (für die Messung) eben ggf. eine Firma holen muss.
Wenn man selber einem Messgerät (=! LED-Tester) habhaft wird, dann kann man das natürlich auch selber machen.
Da ich weiß, dass im TikTok-Zeitalter die Konzentrationsfähigkeit abgenommen hat, hier nochmal die passenden Passagen.
Ansonsten sollte man sein Netzwerk nach dem Aufbau entsprechend messen. Nur so kann man sicherstellen, dass auch alles korrekt ist und man später keine komischen Fehler suchen muss und die gibt es bei DAU-Installationen immer wieder.
Und mit ein paar hundert EUR kommt man da nicht hin. Wir reden hier mitunter von 5-stelligen Beträgen.
Kauft man sowas? Naja, wenn man zu viel Geld hat...
Was macht man stattdessen? Man kann sowas mieten/ausleihen oder aber, ganz wilde These, man beauftragt jemanden, für den Einwurf kleiner Münzen, der sowas hat, damit umzugehen weiß und das für einen übernimmt.
Es soll echt Leute geben, die machen Datendosen beruflich, verdienen damit Geld und die haben echt soviel Zeit, dass die das nicht nur für sich selber machen, sondern auch noch für andere machen.
Und ja, das kostet Geld, willkommen in der Realität.
Den Elektriker hat man ja auch bezahlt, dass er die Anlage abnimmt.
Wenn man aber macht/machen lässt, hat man auf jeden Fall da erstmal Gewissheit, dass zumindest die Kabel in der Bude 100% sauber verarbeitet sind.
EDIT:
Und die Messung wird auch aus gutem Grund bei den Profis eingesetzt. Man könnte ja meinen, dass einer nach 10k Dosen dann weiß, wie das geht.
Man macht die Messnungen aber nicht weil die perse pfuschen, sondern weil eben ganz normal (Schusseligkeits)Fehler gemacht werden und die Messung der Nachweis ist, dass bezüglich dieses Themas entsprechend korrekt gearbeitet wurde und so die notwendigen Voraussetzungen für einen fehlerfreien Betrieb gegeben sind.
Und so macht man das btw. bei vielen anderen Sachen auch.
Und natürlich gibt es auch bei den Profis Leute die einfach im Grundsatz unsauber arbeiten. Aber auch denen kommt man mit einer Messung auf die Spur.
Aber eben alles eine Frage des Geldes.
Erst kürzlich bei einer Bekannten gesehen, welche Preise die Hausbaufirma für die Installation von Netzwerkdosen im Neubau nimmt:
240€ für ne Einzeldose, Cat6a
350€ für ne Doppeldose Cat6a
+ Märchensteuer jeweils
Da überlegt man sich schon ob und wie viele Dosen man installieren lässt.
Die Preise sind schlicht unverschämt!
So eine CAT 7 Unterputz Doppel-Netzwerkdose mit Keystones kostet keine 15,- € und als Standarddose zum normalen Auflegen der Kabel unter 10,- €.
Jeweilt inkl. MwSt und von einem deutschen Händler.
Und Netzwerkkabel gibts auch als Doppelkabel., so das man beim Einziehen der Kabel in Kabelschächte auch keinen spürbaren Mehraufwand gegenüber einem Einzelkabel hat.
Wie lange braucht ein Elektriker, eine Doppel-Netzwerkdose zu installieren?
10 Minuten?
Viel länger dauert das bei einen Profi nicht.
240,- € für 10 Minuten, das macht einen Stundenpreis von 240*6 = 1.440,- €.
Wer zahlt solche Stundenpreise?
Kunden, wie meine Bekannte.
Warum? Weil einige darauf stehen, dass alles aus einer Hand gemacht wird und sie dann nur EINEN Ansprechpartner für alles haben. Badezimmer fliesen, GWS, Elektrik.
Wird die Leitung undicht? Sprichst du nur den einen Bauträger an und der muss sich ums Fliesen runterkloppen, Leitung reparieren und wieder Zufliesen kümmern.
Kann man somit verstehen. Aber sonst bin ich bei dir, dass die aufgerufenen Preise einfach nur pervers sind.
Es fällt keine Anfahrt mit an, die Schlitze / Dose sind schnell gefräst und das Material kostet n Appel und n Ei.
Wie lange braucht ein Elektriker, eine Doppel-Netzwerkdose zu installieren?
10 Minuten?
Viel länger dauert das bei einen Profi nicht.
240,- € für 10 Minuten, das macht einen Stundenpreis von 240*6 = 1.440,- €.
Wer zahlt solche Stundenpreise?
Naja, das sind ja nicht die reinen Arbeitspreise nur für die Dosen, sondern die gesamte Dose inkl. Kabel, Verlegung, Löcher setzen, Dosen, Patchfeld, Auflegen usw.
Man kann grob pro Port 15min rechnen, pro Seite, inkl. "Wegezeit" usw.
Das Ganze hast du auf beiden Seiten (das Kabel hat 2 Enden)
Macht also für eine Doppeldose ~1h Arbeitszeit für Auflegen.
Und dann kommt eben noch Material usw. dazu.
Das sind also bei weitem keine 1440EUR Stundenlohn. Mal davon ab, dass du in 1h keine 6 Dosen inkl. Kabel verlegen usw. hinbekommst.
So pervers sind die nicht.
Meter Kabel kostet 50ct, Dosen, wenn man Qualität nimmt und das machen Elektriker, ~30EUR und das eben auf beiden Seite grob.
30m Kabel sind also 30EUR für 2x Kabel, 60EUR für die Enden.
Also grob 100EUR Material.
Dann noch verlegen (das wird ja dann mit allen Leitungen zusammen gemacht, da ergeben sich Effekte) und am Ende noch beschalten.
Da kannste nochmal 20EUR Werkzeugpreise etc. mit reinrechnen. Sagen wir ganz grob 150EUR für nonLohn.
Macht also 200EUR für Lohn. Macht bei sehr großzügiger Kalkulation 2h Arbeitszeit.
Am Ende passt das ganz ganz grob übern Daumen.
Ja, Handwerk ist teuer, dazu gehört aber auch, dass solche Wunschlisten natürlich entsprechend beaufschlagt werden.
Realpreise liegt für ne Doppeldose eher bei der angegebenen Einzeldose.
Und nen Elektriker nimmt halt kein Keystone, der nimmt Hersteller, wo er seit Jahren weiß, was die liefern und entsprechend auch Gewährleistung bietet. Und das sind eben sowas die Metz und co. (wobei sich da auch einige Elektriker "gesund stoßen" und Billigkeystone für Markenpreise verscherbeln, das ist leider auch so)
EDIT:
Was noch dazu kommt, dass da immer alle Pi*Daumen gemacht wird.
Da wird ja nicht nach tatsächlichen Aufwand oder nach Metern oder sowas abgerechnet.
Da kostet eine Dose eben Preis x, egal wie lang das Kabel usw. ist.
Das ist der Unterschied zu den geschäftlichen Kunden.
Da gibt es nen Meterpreis und nen Preis für die Dosen selber (Material+Lohn) und abgerechnet wird dann über das Messprotokoll. (das ist der 2. Grund für die Messung)
Und da kommt dann raus 100Dosen und 7km Kabel = kostet X.
D.h. der Installateur gewinnt dann, wenn die Leitungen im Wesentlichen effektiv verlegen kann.
Also immer 20er Bündel übern Flur werfen usw. Dann hat man 500m Kabel verlegt, für den Aufwand von 200m.
Doof wirds dann, wenn man immer Einzelkabel hat, dann sind 100m=100m.
Hatte ich letztens erst wieder im Job, da hat was nicht gepasst. Warum? Genau, Keystones.
Absoluter Müll. Das können die Ami machen, in .de nimmt man einfach die Herstellervarianten, sie funktionieren seit 20 Jahren reibungslos.
BTR/Metz und Telegärtner sind hier zu bevorzugen.
Metz bietet doch nur Keystones und MC Modul an? Wobei die sich nur bei der Art der Installation in das Patchpanel unterscheiden. Also einerseits ist Keystone scheiße, andererseits empfiehlst du Metz/BTR? Verstehe ich nicht.
Dann mal durchlesen, was ich oben verlinkt habe (muss man sich leider die Mühe lassen) und anschauen, was der Unterschied zwischen MC-Modulen und (allgemein) Keystone Modulen ist.
Dann wird auch klar, was ich meine.
Keystone ist scheiße, egal von welchem Hersteller. Das betrifft also auch BTR Keystone, aber auch genauso Telegärtner und sonst so.
Sorry, aber als Nachteil von Keystone führst du auf, daß diese nicht genormt sind, und entsprechend mal breiter, mal länger sein können. Das relativiert sich doch aber wieder, wenn ich Keystones und Panel von einem Hersteller nehme. Ich sehe noch immer nicht, was an Keystones von Metz scheiße sein soll. Der Vorteil ist halt, dass man zur Not auch Mal ein anderes Modul einklinken kann, was beim MC Modul Panel schwieriger wird.
Weil du in 5 Jahren dann welche von Digitus nimmst und das dann nicht mehr passt. (und genau das passiert leider, es ist eben nicht übergreifend kompatibel, das hast du ja schon rausgelesen)
Und wenn man eh beim Hersteller wie z.B. Metz ist, dann nimmt man einfach den Herstellerstandard, der von der Qualität deutlich besser ist. (insbesondere die Verriegelung) Es ist also das qualitativ bessere Produkt und ich kaufe lieber das Bessere als das Schlechtere.
Und ich verarbeite Metz-Module seit 20 Jahren, also glaube mal, dass es die auch noch in 10 Jahren geben wird. (ich kann aber natürlich nicht in die Zukunft schauen)
D.h. ich kann heute (neue) Modul(formen) in die alten Dosen+PFs einsetzen und das geht. Das ist Kompatibilität (und Qualität).
EDIT:
Keystone ist dann geil, wenn man Verschiedenes in dem PF unterbringen will. z.B. LAN, HDMI, USB, Lautsprecher usw. Da hat das nen Vorteil, muss man immernoch auf die Kompatibilität achten, aber da bringt der Schmerz am Ende nen Vorteil, nämlich nicht 100 Dosen oder Kabel.
Bei LAN only (und darüber reden wir in einem Netzwerkschrank nun mal) hingegen nicht. Da nimmt man einfach (namenhaften) Herstellerstandard und dann funktioniert das.
2ndEDIT:
Ich habe hier Keystones mit Durchgangskupplungen (gibt es nicht als Herstellerstandard) und da passt zwischen die Kupplungen grade mal so nen Fingernagel zwischen. Ist zwar mehr als nen Blatt Papier, aber auch jetzt nicht unendlich Platz.
Wenn wir mit Keystones arbeiten (müssen), dann mache ich jedes mal ne Bemusterung und probiere rum wie nen bekloppter, je nach Zusammenstellung.
Man kann, meiner Meinung nach, seine Zeit auch sinnvoller einsetzen und das ist eben Herstellerstandard.
Wenn man natürlich Spaß an Jugend forscht und Ausprobieren hat, dann ist das einem natürlich selbst überlassen.
Ich persönlich habe die Zeit für sowas nicht, aber ich bin nicht der Maßstab. Ich kann nur sagen, Herstellerstandard funktioniert immer, egal ob PF, Doppeldose oder Dreifachdose, immer das selbe Modul, seit Jahrzehnten auch rekursiv.