Netzwerk Hausinstallation

Sw00p

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Dresden
Hallo, ich brauche mal etwas grundlegende Unterstützung bei der Netzwerkinstallation in unserem Haus. Das Haus wird aktuell kernsaniert und entsprechend auch Netzwerkkabel vom Elektriker bis in den Technikraum verlegt. Hier würde ich gerne einen kleinen Netzwerkschrank an die Wand hängen, um dort Patchpanel, Switch und Router zu installieren (direkt daneben kommen Kabel und zukünftig Glasfaser an).
Meine Fragen:
1. In Summe sind es 12 Leitungen, die in den Technikraum führen. Reicht hier ein 10" Schrank? Platzmäßig bekomme ich auch 19" unter. Ist das sinnvoll oder für einen Netzwerkschrank Overkill? Wie hoch sollte der Schrank sein?
2. Ich habe noch nie ein Patchpanel aufgelegt. Mir scheint das von den Youtube-Videos auch nicht komplex. Gibt es einen Grund, das vom Elektriker machen zu lassen?
3. Die restliche Hardware würde ich aus Kostengründen auf jeden Fall selbst beschaffen (Schrank, Switch, Steckerleiste, etc.). Kann man eine belegtes Patchpanel in einen Schrank einbauen oder legt man die Kabel erst auf, wenn die Patchpanel im Schrank ist?

Danke
 
Hi,
ich wuerde direkt nen 19" Schrank nehmen mit ~9HE und ~400er Tiefe.
Darin bekommst du alles notwendige Unter wie z.B.
- Steckdosenleiste
- Fachboeden
- Kabeldurchfuehrungen
- Patchpanel
- 19" Switch
- etc...

Kabel wuerde ich mit Keystone-Modulen ausstatten, die man dann einfach in das Keystone-Patchpanel einklipsen kann. Macht die Arbeit einfacher
 
Ich würde das auch mit Keystones machen.
Und auch einen 19" Netzwerkschrank nehmen.
Dafür gibt es einfach extrem viel mehr Equipment als für 10".
Und man weiß heute nicht, was man in 10 Jahren evtl. da braucht oder wünscht.
Und in jeden Raum, der mit Netzwerk ausgestattet werden soll, eine Doppeldose setzen.
Und Patchkabel würde ich im Netzwerkschrank möglichst kurz nehmen, das erhöht deutlich die Übersichtlichkeit.
Patchkabel gibts ab 25 cm Länge.
Und am Patchpanel die Ports beschriften, damit man weiß, wohin die gehen.
Man kann auch mit farbigen Patchkabeln arbeiten und das so auch strukturieren.
Es gibt da über 12 verschiedene Farben bei Patchkabeln.
 
Ihr immer mit euren Keystones.
Lasst die Finger von dem Müll.

Nehmt Herstellerjacks, die gehen immer und sind immer kompatibel.
Einfach mal durchlesen. Ist nicht alles relevant, so kann man sich aber etwas in das Thema einlesen.

Hatte ich letztens erst wieder im Job, da hat was nicht gepasst. Warum? Genau, Keystones.
Absoluter Müll. Das können die Ami machen, in .de nimmt man einfach die Herstellervarianten, sie funktionieren seit 20 Jahren reibungslos.
BTR/Metz und Telegärtner sind hier zu bevorzugen.

Ansonsten sollte man sein Netzwerk nach dem Aufbau entsprechend messen. Nur so kann man sicherstellen, dass auch alles korrekt ist und man später keine komischen Fehler suchen muss und die gibt es bei DAU-Installationen immer wieder.
Und messen heißt nicht mit so nem Kabel LED-Tester.

Doppel- oder gar Dreifachdosen erlauben bei gleichen Platzbedarf mehr Anschlüsse und mehr Anschlüsse sind immer besser als weniger Anschlüsse.
Aufreißen, um später noch Leitungen nachzuziehen, ist immer deutlich teuer als jetzt einfach noch 10 Leitungen mehr reinzuschmeißen.
Auch ist das Kaufen von weiteren Switches auf Dauer teurer als einfach von vornherein mehr Kabel verlegt zu haben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Patchkabel gibts ab 25 cm Länge.
Nee, gibt es bereits ab 10cm.
 
Zuletzt bearbeitet:
pro 19"
pro Doppeldosen
Und im Wohnzimmer evtl. an allen Stellen ne Netzwerkdose wo potenziell die Glotze stehen könnte (falls mal umgestellt wird)
In mein Arbeitszimmer hätte ich mal lieber 10 statt der 3 Kabel legen lassen sollen, jetzt muss ich da mit kaskadierten Switchen arbeiten was mich schon hier und da nervt ;-)
 
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