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[Guide] NAS/Server Hardwareguide 2020

zapopost

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Ich plane einen weiteren Server aufzubauen und bin mit der Planung größtenteils durch, hänge aber noch an paar Kleinigkeiten.
Natürlich gelten die üblichen Wünsche wie günstig, sparsam, etc... :-)
Habe heute einen HP ProLiant ML10 Gen9 E3-1225 (man waren die mal günstig), der soll auch bleiben.

Vorhanden:
- ATX Gehäuse: Antec Three Hundred Two
- Netzteil
- M.2 NVMe
- 4x 8TB SATA Platten

Anschaffung geplant:
- Board: Supermicro X11SC* Sockel 1151 v2, bin noch nicht ganz durch was Anzahl M.2 und PCIe Slots an geht
- RAM: passendes ECC >= 32 GB
- CPU: Knackpunkt Intel Core i3-9100 oder Intel Xeon E-2124
- Controller: passender LSI im IT Mode

Anwendung:
- ESXi mit ~ 10 VMs + ~10 Container (läuft heute mit einem Xeon E3-1225 bei ca. 20-30% Last)
- Freenas als VM -> VT-d
- öfter mal Test VMs, da will man nicht lange warten...

Wenn ich es richtig sehe unterscheiden sich die beiden CPUs (i3-9100 - Xeon E-2124) in der Performance kaum, die Zusatzfeatures des Xeon werde ich vermtl. nicht brauchen.
Merkt man in diesem Fall wirklich einen Geschwindigkeitsunterschied der beiden CPUs wegen etwas mehr Cache und leicht anderer Taktung? Anzahl Cores/Threads ist ja gleich.
Wegen des Preises könnte ich mir durchaus vorstellen auch den i3-9100 zu nehmen 😁

So, bin mit meinen Planungen ein Stück weiter, bräuchte aber noch mal Unterstützung/Bewertung ob das alles so passt:

Vorhanden, bzw. bestellt:
- ATX Gehäuse: Antec Three Hundred Two
- Netzteil (ist defekt)
- Samsung 970 Evo M.2 NVMe
- Festplatten: 4x 8TB SATA
- LSI SAS9220-8i Clone
- Kabel Mini SAS SFF-8087 -> 4 SATA

Anschaffung geplant:
- Board: Supermicro X11SCL-F bulk (MBD-X11SCL-F-B) (~185 €) ich hätte zwar gerne einen M.2 Slot mehr, - bei gleicher Anzahl PCIe Slots, finde aber nichts (zu einem vertretbarem Preis)
- RAM: Kingston Server Premier DIMM 32GB, DDR4-2666, CL19-19-19, ECC (KSM26ED8/32ME) (~140 €)
- CPU: Intel Core i3-9100F, boxed sollte genügen (~67 €)
- Netzteil: be quiet! Pure Power 11 400W (~48 €)
 
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Trambahner

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Für ein reines HDD-Array reicht ein HBA SAS2008 natürlich aus, aber wenn Du mal SSD-Arrays willst, _könnte_ es ggf. knapp mit der Leistung und Durchsatz (die Karte ist PCIe 2.0x8) werden.
Ausserdem gilt diese Generation als deprecated bei ESXI ab 7.0. D.h. hier läuft der Support aus, wenn Du den HBA mal für local Datastores in ESXI nutzen willst.

Für einen HBA würde ich daher vmtl. kein Geld mehr für einen mit SAS2008-Chipsatz ausgeben, sondern minimum SAS2308 oder, wenn es das Budget hergibt, gleich einen mit SAS3008 Chipsatz nehmen.
Die 3008er sind SAS 12G, so dass auch ausreichend Durchsatz für Expander mit SSDs da ist. Nicht unwichtig, wenn man eng mit PCIe-Slots/Lanes ist und evtl. I/O-Ausbau für die Zukunft offenhalten will.
 
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zapopost

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Für ein reines HDD-Array reicht ein HBA SAS2008 natürlich aus, aber wenn Du mal SSD-Arrays willst, _könnte_ es ggf. knapp mit der Leistung und Durchsatz (die Karte ist PCIe 2.0x8) werden.
Ausserdem gilt diese Generation als deprecated bei ESXI ab 7.0. D.h. hier läuft der Support aus, wenn Du den HBA mal für local Datastores in ESXI nutzen willst.

Für einen HBA würde ich daher vmtl. kein Geld mehr für einen mit SAS2008-Chipsatz ausgeben, sondern minimum SAS2308 oder, wenn es das Budget hergibt, gleich einen mit SAS3008 Chipsatz nehmen.
Die 3008er sind SAS 12G, so dass auch ausreichend Durchsatz für Expander mit SSDs da ist. Nicht unwichtig, wenn man eng mit PCIe-Slots/Lanes ist und evtl. I/O-Ausbau für die Zukunft offenhalten will.
Danke für den Hinweis, kommt für mich leider zu spät. Habe den SAS2008 gestern bestellt, werde mir den Hinweis aber für später merken.
Auf PCI Passthrough sollte es auch mit ESXi 7 keinen Einfluss haben, oder? Als lokaler Datastore soll ein M.2 NVMe auf dem Board dienen.
 

27k1

Semiprofi
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Fall es noch nicht gepostet wurde:

Heimserver 2020 c't 18/2020

"Im Betrieb der Grundkonfiguration ohne Festplatten kamen wir trotz des daueraktiven Baseboard Management Controlers unter Ubuntu 20.04 LTS auf knapp 12 Watt Leistungsaufnahme, mit vier schläfengelegten Festplatten waren es auch nur gut 14 Watt [...]"

Ebenfalls interessant:
Renoir und B550 - Die Idle-“Künstler“?
 

M3ischd4

Neuling
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Hallo, ich würde mich über Unterstützung bei einigen Fragen bzw. Suche nach einem neuen Mainboard freuen.

Aktuell läuft bei mir FreeNAS auf einem i5-4570, Asus H97M-Plus, 4*8GB DDR3, BeQuiet StraightPower E9-400Watt Netzteil mit 3*ToshibaN300 8TB, 3*WD Red 2TB, Samsung 970EvoPlus im PCIe Karte als BootDrive im Fractal Design Mini.
Da das System aus aktuellem Anlass in ein modifiziertes 19" InterTech 4088 Rack (15*3,5" Slots) umzieht und dann ggf. 24/7 durchlaufen wird, spiele ich mit dem Gedanken auf eine Plattform mit ECC Unterstützung zu wechseln.
Genutzt wird es aktuell eigentlich nur stundenweise als Medien-Datenserver/PlexServer/BackupServer hinzukommen würde ggf. Videoüberwachung des Grundstücks.

Geplante Neuanschaffungen wären vorerst: i3-9100 + 1*32GB ECC (ggf. bei Bedarf weitere 32GB)

Gewünscht Mainboardfeatures:
- 6/8 Sata Ports (da aktuell auch ohne Erweiterungskarte ausreichend )
- IPMI (da Server in 19" Schrank im Keller umzieht)
- ECC
- 2,5/5/10 GB Port (da ggf. weniger Ports im Switch belegt sind)


- Gibt es überhaupt ein Board das all diese Kriterien erfüllt (gerade in Hinsicht auf IPMI + 10GBe?
- Machen 2*/4*1GB Ports zu 1*2,5GB/5GB in der Nutzung mit mehreren 1GB + 100MB Clients einen Unterschied oder wäre ich z.Bsp. mit einem Supermicro X11SCH-F / X11SCH-LN4F gut bedient und wäre eine 10GB Karte zur Nachrüstung bei Bedarf sinnvoller?
- Ist IPMI z. Bsp.: auf dem Supermicro X11SCH-F / X11SCH-LN4F (C246 Chipsatz) mit dem i3-9100 in vollem Funktionsumpfang nutzbar?
- Ist hier ein niedrigerer Stromverbrauch zu erwarten?
- Alternativvorschläge zum Supermicro X11SCH-F / X11SCH-LN4F

Ich freue mich auf eure Antworten.
 

Digi-Quick

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- Gibt es überhaupt ein Board das all diese Kriterien erfüllt (gerade in Hinsicht auf IPMI + 10GBe?

- iKVM benötigt eine Erweiterungskarte
- nur 6x SATA

- Machen 2*/4*1GB Ports zu 1*2,5GB/5GB in der Nutzung mit mehreren 1GB + 100MB Clients einen Unterschied oder wäre ich z.Bsp. mit einem Supermicro X11SCH-F / X11SCH-LN4F gut bedient und wäre eine 10GB Karte zur Nachrüstung bei Bedarf sinnvoller?
Wenn keine 10GBE "Gegenstelle" vorhanden ist könnte Port-Trunking eine Alternative sein, das muß mWn aber auch der Switch können!

- Ist IPMI z. Bsp.: auf dem Supermicro X11SCH-F / X11SCH-LN4F (C246 Chipsatz) mit dem i3-9100 in vollem Funktionsumpfang nutzbar?
Ja, da die IPMI Funktionalität über den AST2xxx bereitgestellt wird und nichts mit der CPU zu tun hat (Asus spart hier gerne die Hardware ein und lagert diese in Erweiterungskarten aus).
 

M3ischd4

Neuling
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@Digi-Quick
Danke für die schnelle Antwort und die Aufklärung über den den AST2xxx.
Das ASRock Rack E3C246D4I-2T ist sehr interessant jetzt muss ich nur abwägen ob mir 120€ Aufpreis (zu den X11SCH) + Nachteile der ITX Größe (OCulinkadapter/Stromadapter/Lüfteradpater/SO-DIMM) die 2*10GBE wert sind.
 
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Zazzles

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Hallo liebe Forengemeinde,

ich benötige euren Rat zwecks Neu-Anschaffung eines Homeservers. Ich dachte ich poste mal hier, um nicht den drölfzehnten Homeserver-Kaufberatungsthread aufzumachen. Sollte das eine Fehlinterpretation meinerseits sein, kann ich natürlich einen neuen Thread aufmachen.

Zur Ausgangslage:
Ich habe bis dato einen HP N40L mit XigmaNAS und 4 x 3TB Platten im Raid-Z1. Weiterhin habe ich ein altes Notebook als Ubuntu-Server zweckentfremdet, auf dem Docker mit Nextcloud, plex, ioBroker und openHAb läuft (bin bzgl ioBroker/openHAB noch in der Entscheidungsphase). Plex dient nur für Urlaubsfotos/-videos am Smart-TV (also kein rechenintensiver Kram).

Warum neuer Server?
1. Der N40L ist 9 Jahre alt --> a) die Platten sollten mal getauscht werden (da ich sowieso mehr Platz brauche), b) für meine Zwecke (siehe Ubuntu-Server) zu langsam
2. Ich möchte alles auf einem Server haben, also das Notebook soll weichen

Gedacht hatte ich an folgende Konstellation
(angelehnt an "NAS/Server Bauvorschläge / konkrete Zusammenstellungen (ggf. mit Anforderungen) 2020" von Digi-Quick und die Zusammenstellung von zapopost #421):

Mainboard: Supermicro X11SCL-F retail
CPU: Intel Core i3-9100F, 4C/4T, 3.60-4.20GHz, boxed ---> Hier bin ich mir nicht sicher, ob mit oder ohne iGPU (evtl. für spätere Windows-VM notwendig?)
RAM: 2x Kingston Server Premier DIMM 16GB, DDR4-2666, CL19-19-19, ECC
Gehäuse: Inter-Tech 2U-2404S, 2HE
m2-SSD: Samsung SSD 970 EVO 500GB, M.2
HDDs: 3x Seagate IronWolf NAS HDD 8TB, SATA 6Gb/s ---> die wollte ich auch wieder als Raid-Z1 laufen lassen. Sind ja dann <16TB Plattenplatz.
Netzteil: be quiet! Pure Power 11 400W ATX 2.4 ---> Zu oversized? Wollte bei 24/7 gerne ein effizientes Netzteil nutzen...

Angedachte Vorgehensweise:
- ESXi auf einem (internen) USB-Stick --> hier würde ich noch ESXi 6.7 nutzen, aufgrund der "Probleme" mit 7.0 (ich denke 6.7 läuft mit dem älteren Board "zuverlässiger")
- VMs auf der m.2-SSD (wäre vorerst dann nur XigmaNAS und Ubuntu-Server für Docker)
- HDDs (C242) direkt zu XigmaNAS weitergereicht

Ich würde erst mal versuchen, ohne den zusätzlichen Software-RAID-Controller auszukommen. Sollte das in Verbindung mit ESXi nicht funktionieren, werde ich anpassen müssen.

Was meint ihr? Kann man das so machen oder habe ich irgendwo noch einen Fehler drin bzw. gibt's Optimierungspotenzial?

Vielen Dank schon mal!
Zazzles
 
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Ceiber3

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Bei dem Gehäuse steht: ATX Netzteil mit max 80mm Lüfter. Und so wie es nach den Bildern ausschaut hat es auch keine Lüftungslöcher für ein normales ATX Netzteil.
Laut Geizhals kommen da eher Servernetzteile raus bis 80mm. https://geizhals.de/?cat=gehps&xf=17399_80~4174_ATX

Du könntest auch ein SFX Netzteil inkl ATX zu SFX Blende kaufen. Airflow wer immer noch nicht optimal aber besser als mit ATX Netzteil.
Beispiel: https://geizhals.de/chieftec-compact-csn-450c-450w-sfx12v-a1770121.html?hloc=at&hloc=de
Oder das Bracket einzeln kaufen und SFX Netzteil nach Wahl.
 
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Zazzles

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Danke für deine Antwort und die Info!
Ok, die Server-Netzteile aus dem ersten Link sind aufgrund des Preises raus. Das Silverstone-Netzteil klingt ja schon mal sehr gut (auch wenn "nur" Bronze --> da bin ich mir nicht sicher, ob das beim Stromverbrauch überhaupt ins Gewicht fällt)
Einzige Alternative wäre ein anderes Gehäuse. Auch wenn ich noch Platz in meinem Rack hätte, würde ich mir ungern so ein 4HE-Trümmer reinstellen wollen. Ab 3HE wäre das mit dem Lüfter auch kein Thema mehr, so wie ich das gelesen habe. Das wäre dann z.B. das Inter-Tech 3U-30255, 3HE
 

Digi-Quick

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Ein Bronze Netzteil mit 300-350 Watt ist u.U. effizienter als ein Gold mit 450W oder mehr....

Wenn wir mal von einer Grundlast im IDLE von 30 Watt ausgehen entspricht das bei einem 300 Watt NT einer Belastung von 10 % und liegt damit bereits deutlich unter der Spezifikation von 80Plus (Bronze bis Platin), bei denen die Effizienzbetrachtung von einer Mindestlast von 20 % ausgeht. Unterhalb diese 20 % Last sínkt der Wirkungsgrad teilweise rapide.
Bei einerm 450 Watt NT sind das sogar nur noch 6,7 % und somit noch weiter weg.
Erst 80Plus Titanium geht in der Efiizienzanforderung auf 10% Last runter

zum Thema iGPU: wird i.d.R. auf Boards mit Intel C242 Chipsatz meist nicht unterstützt. Im Falle eines Falles, wenn die "einfache virtuelle VGA Grafik" nicht ausreicht lieber eine dedizierte GraKa einbauen und durchreichen.


Zum Thema Gehäuse: daß das ATX Netzteil nur 80er Lüfter haben kann ist doch gar nicht das größte Problem die 3 40mm - vermutlich schnell drehenden - Gehäuselüfter dürften deutlich lauter sein - und die solltest du bei 3 HDDs auf jeden Fall laufen lassen.
Ergo das 3HE mit 4 innenliegenden 80er Lüftern und den 2 hinteren optionalen 60er Lüftern dürfte per se leiser zu bekommen sein - wenn auch nicht unbedingt mit den mitgelieferten Lüftern

Wenn 2HE allerdings ohne Hotswap sehe ich dieses Gehäuse als spannender an

Auch nett, erfordern aber wieder EPS Netzteile (nicht gerade kostengünstig)
 

Zazzles

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Hey und danke für die ausführliche Antwort!

Zum Netzteil:
Ok, überzeugt :-) Für die paar Komponenten reicht auch ein 300/350 Watt Netzteil und kann dann auch Bronze sein. Da wäre das Silverstone-Netzteil ja wieder im Rennen.

Zum Gehäuse:
Ich habe mir das mit dem Hotswap nochmal überlegt. Ich glaube soooo wichtig ist das dann doch nicht. Wenn wirklich mal was an den Platten sein sollte, werde ich den Server sowieso herunterfahren und dran "rumdoktoren". Die Lautstärke spielt auch keine wirkliche Rolle, weil ich das 19"-Rack im Keller im Technikraum stehen habe. Mein 48port-Switch ist auch alles andere als leise. Klar sollte da keine Turbinen-Lautstärke herrschen.
Mir ist einfach nur wichtig, eine gute 19er-Gehäuse + Netzteil Kombi zu haben, die zu meinem Server passt. Ob der Server jetzt 2/3/4 HE hat, ist auch erst mal zweitrangig (habe noch Platz). Sicher wären 2HE schön gewesen, aber wenn mein Vorhaben mit 3/4 HE besser/einfacher/günstiger zu bewerkstelligen ist, auch gut.

Was wäre deine präferierte Kombi mit 19"-Gehäuse und Netzteil (losgelöst von HE und Lautstärke)?

Zur iGPU:
Ahhhh, verdammt, ich erinnere mich daran.... Hatte eben schon mal geschaut, ob ich dann nicht doch auf C246 umschwenke (mein MB der Wahl wäre dann das Supermicro X11SCM-F mit i3-9100). Kostet mich dann insgesamt 70 € mehr (~37-38€ zum vorigen MB + ~32 € zum i3-9100F), aber dann wäre ich sicher, was mögliche Transkodierungen ( 4K-Videos aus meiner Digicam und GoPro) sowie evtl. Windows-VM wäre (ich glaube bei Win-VMs wäre eine GPU sinnvoll/notwendig?).

In Gänze würde ich ohne Platten gerne bei 600-700 € bleiben (+-50 € machen den Bock nicht fett).

Vielen Dank für deine Hilfe!

Zazzles
 

Digi-Quick

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wie tief ist denn dein Rack / Schrank?
600, 800 oder gar mehr?

bei 600er Tiefe bist du schon gewaltig eingeschränkt, da gibt es nicht viel Auswahl
- Wenn ich die Zeichnung richtig interpretiere sind da 2 Backplanes mit 80er (oder 60er) Lüftern eingebaut
- ATX Netzteil

Leider derzeit nicht lieferbar / ausverkauft: https://www.xcase.co.uk/collections...-case-x348-c8-lcd-short-3u-with-8-hotswap-bay
- Wenn ich die Zeichnung richtig interpretiere sind da 2 Backplanes mit 80er (oder 60er) Lüftern eingebaut
- ATX Netzteil

- kein wirklich durchdachtes Lüftungskonzept (bei 4 "langsamen" HDDs mit 5400 U/min könnten die beiden 80er Lüfter hinten gerade noch ausreichen)
- mit 480mm Tiefe (Plus Griffe) schon sehr Grenzwertig)
- ATX Netzteil

Ohne Hot-Swap
- kein wirklich durchdachtes Lüftungskonzept (bei 4 "langsamen" HDDs mit 5400 U/min könnten die beiden 80er Lüfter hinten gerade noch ausreichen)
- ATX Netzteil


Bei 800er Tiefe:
- vernünftige Belüftung
- ATX Netzteil

- deutlich teurer
- vernünftige Belüftung
- Server Netzteil (ob ATX auch passt kann ich keine Info zu finden)
 
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besterino

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Tipp zum Netzteil: SFX mit ATX Blende - macht vieles entspannter in 2U.
 

Zazzles

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@Digi-Quick:
Danke für deine Hilfe! Mein Rack hat eine 800er Tiefe. Das Intertech 4410 ist schon mal nicht schlecht. Mit "vernünftige Belüftung" meinst du die 3 zusätzlichen 120er Lüfter imVergleich zum Intertech 4408, oder? DAs wäre nämlich nochmal etwas günstiger.

@besterino:
Danke für die Info.

Jetzt bin ich immer noch etwas unentschlossen. Entweder Intertech 2404s mit Silverstone-Netzteil (incl. SFX->ATX Blende) oder Intertech 4408/4410 mit "normalem" ATX-Netzteil (300/350W)....
 

besterino

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SixKiller

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Hauptaufgabe soll sein, meine Filmsammlung im Netzwerk bereit zu stellen. Ein Transcoden der Filme ist nicht nötig, da die entweder am Rechner oder am M9702 gespielt werden. Je größer die Platten, desto besser. SMB und/oder NFS wären also ganz gut. Desweiteren wäre die Möglichkeit ganz geil, ne Windows VM laufen zu lassen, sodass ich über ein USB BR Laufwerk meine (UHD)Blurays aufs NAS kopieren kann.
Ansonsten eigentlich nur kleinkram, wie z.B. Sicherung der Dokumenten Ordner von Windows, oder auch die RAW Files der Kamera und/oder Lightroom Bibliothek. Musik (FLAC) natürlich. Nen SteamCache oder WindowsUpdate Cache wären nice, stehen aber hinten auf der Liste, muss man nicht haben.

Wenn es bezahlbare Switches gibt, darf es auch gerne mehr wie 1GBit/s sein.

Wie in meinem anderen Thread schon geschrieben, geht es bei mir aktuell darum passende Hardware zu finden. Wenn es bei einem 4-Kerner bleibt, wird es der i3-9100. Die iGPU brauche ich im Moment noch nicht, aber würde gerne für die Zukunft vorsorgen. Wer weiss schon was kommt ;)

Da hier gerne die SuperMicros empfohlen werden, dazu eine Frage. Brauche ich bei SM Boards mit C246 auch die Displayausgänge am MB um die iGPU nutzen zu können? Das würde die Auswahl einschränken auf:

https://geizhals.de/supermicro-x11scz-f-retail-mbd-x11scz-f-o-a1906332.html - Welches leider nur 5 SATA Ports hat.

oder

https://geizhals.de/supermicro-x11sca-f-retail-mbd-x11sca-f-o-a1864779.html - Für Server ungewöhnliches Standard ATX, wäre aber möglich - Kein Dedicated Mgmt RJ-45.

Wenn ich die Ausgänge nicht brauche um die iGPU nutzen zu können, wäre das hier wohl die bessere Alternative:

https://geizhals.de/supermicro-x11sch-f-retail-mbd-x11sch-f-o-a1975434.html - Hat 8 SATA und noch ausreichend PCIe falls ne 10GBe NIC oder noch ein SAS3008 fällig wird.

Was sagt ihr denn zu diesen Boards, welche keine SM's sind? :

https://geizhals.de/asus-ws-c246m-pro-se-90sw00f0-m0eay0-a2116497.html - 8 SATA und ausreichend PCIe - 1x16x, 1x8x(4x) und einmal 1x - Kenne Asus nur aus dem Consumer Bereich, da sind die eigentlich ganz brauchbar.

oder:

https://geizhals.de/intel-m10jnp2sb-a2196998.html?hloc=at&hloc=de&hloc=uk - 6+2 SATA, tolle PCIe Anordnung (1x16x, 2x8x), 4x GBLan evtl für Teaming interessant, wenn es der Switch kann, was er glaube ich tut.

Bei mehr als 4 Kernen bleiben ja nur die XEONs und da würde ich evtl gleich auf Sockel 1200 gehen, da dort die XEONs billiger sind, welche 6 oder 8 Kerne bieten. Dafür wenig Auswahl bei Boards und die meisten davon auch nur 6 SATA.

Was meint ihr so?

Danke und bis später.
 

XTaZY

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Hallo Zusammen,

ich bin momentan beim Hardware-Kauf meiner neuen NAS.
Gerne würde ich meine Synology 1815+ gegen ein leistungsfähigeres TrueNAS-System mit 10 GbE austauschen.

Momentane HW-Komponenten:
- Intel Core i3-8100T
- Gigabyte C246M-WU4
- 1x 16GB Kingston Server Premier DIMM 16GB, DDR4-2666 ECC
- Dell HBA330 Controller
- 2x Intel SSD 320 40GB (OS)
- 4x WD Red 4TB (5400er / EFRX)
- Supermicro X540-AT2 AOC-STG-I2T (10 GbE)
- 19" Chenbro 4HE Rack Servergehäuse RM42300
- Silverstone FS305-12G Backplane
- Cougar A350 350w Netzteil

Gibt es an der Konfiguration etwas zu beanstanden ?

Ein SLOG-Laufwerk auf Basis einer Intel Optane SSD soll noch folgen.
Vielleicht habt ihr da ein Geheim-Tipp ?
Die Intel Optane 800p (118 GB) soll P/L-technisch sehr gut sein und gibts bereits bei eBay für ca. 75 €.
Einziges Manko an der 800p ist eigentlich die fehlende Power-Loss-Protection.

Ist Power-Loss-Protection immer noch so wichtig, auch wenn die NAS / Server an einer USV betrieben wird ?
 
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taeddyyy

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Ich suche bei mir noch eine Möglichkeit möglichst billig meinen Server sowie meine Workstation zu sichern.
Habe bereits mehrere Layer an Datensicherungen, es soll nun noch ein dezentrales NAS angeschafft werden, möchte wie gesagt möglichst billig paar TB wegsichern.
Habe jetzt bei Kleinanzeigen eine Synology DS211j für 50€ gefunden, dazu kaufe ich 2x WD Elements 6TB externe und baue die HDDs da aus.
Nun die Frage zur Syno: Laut Website wird die Kiste noch mit dem aktuellsten DSM versorgt, für reinen Netzwerkspeicher um Backups abzulegen ist das alter doch recht egal oder? Will nur Gbit Speed haben und die Syno läuft einmal die Woche für ein paar Stunden. Laut Website schluckt die Kiste bis zu 16TB. Bekomme ich Probleme bei der Datenübertragung oder sollte es mit den gewohnten ca. 110MB/s laufen?
Keine Verschlüsselung, keine Zusatzapps, nur reiner Datentransfer durch das Netz.
 

Ceiber3

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Ob die überhaupt 1 Gbit schaft ist die Frage. Laut alten Test macht die bei großen Files 35 MB's schreiben und rund 65 MB's lesen, und bei kleinen Files 20 MB's schreiben und 24 MB's lesen.
 

taeddyyy

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Ob die überhaupt 1 Gbit schaft ist die Frage. Laut alten Test macht die bei großen Files 35 MB's schreiben und rund 65 MB's lesen, und bei kleinen Files 20 MB's schreiben und 24 MB's lesen.
Das ist genau das was mich an der Sache interessiert, schafft die alte Kiste Gbit Ethernet auszulasten. Gut ist ja, dass das aktuellste DSM unterstützt wird. Wenn es ein reiner SMB share ist und das DSM aufs nötigste reduziert wird sollte das doch klappen oder? Weil mit 35MB/s schreiben will ich nicht, dann kann man sich das Geld sparen.
 

Ceiber3

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taeddyyy

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Die Ergebnisse sind natürlich extrem eklig :d Mein "aber" wäre, die Tests sind aus 2011.
Die Synology kann ja wie gesagt auch das aktuellste DSM, ob sich da wohl was getan hat? Ich mein 1,2 Ghz und 256 MB Ram sowie Gbit Lan sollten doch technisch gesehen für 100MB/s reichen.

Edit: Der VK bei EKA ist so nett und lässt mich die Kiste vor Ort einmal durchkonfigurieren und testen. Werde dann berichten.
 
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taeddyyy

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So habe leider Nachrichten die den Test aus 2011 bestätigen.
Habe die DS211j vor Ort mit dem aktuellsten DSM bespielt, als Laufwerk kam eine einzelne Samsung 860 EVO 1TB zum Einsatz.
Es lief keine Indizierung, keine Verschlüsselung oder sonstwas, keine extra Dienste aktiviert und die Synology hat stable mit 35-37 MB/s geschrieben, Hääte echt nicht gedacht das die so langsam ist.
Schade, aber ok dann kaufe ich wohl nun neu bzw. hier aus dem Forum eine neuere.
Hätte nicht gedacht das die Dinger so langsam sind, liegt das an der CPU?
 

ctcn

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Ein SLOG-Laufwerk auf Basis einer Intel Optane SSD soll noch folgen.

Ist Power-Loss-Protection immer noch so wichtig, auch wenn die NAS / Server an einer USV betrieben wird?

Verwendest das NAS als NFS oder iSCSI Datastore für VMs? Dann kann ein SLOG helfen, falls du das NAS nur als Datenspeicher verwendest, würde ich das Geld lieber in RAM und mehr Spindeln stecken.
 

XTaZY

aka h0schi
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@ctcn, aus dem Grund wollte ich einige Clients per NFS verbinden.
Ein paar VMs wollte ich eigentlich in erster Linie direkt unter TrueNAS betreiben.
Mit dem Speicherplatz komm ich soweit gut aus.
Mehr RAM wollt ich der Kiste definitiv noch gönnen, da ich mich auch mal an einem L2ARC probieren wollte :)
 

XTaZY

aka h0schi
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Ist geplant, @v3nom
Bevor ich TrueNAS final einsetze möchte ich mir mal unRAID ansehen.
Das Einzige was mich an unRAID stört ist die fehlende Snapshot-Funktion.
 
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